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Aktuelle Tipps:

21.09.2010 Zwei Bilder von Schachtgerüsten in Namibia

Komabat Mine

Tsumeb

01.05.2010 Planung der nächsten Fototour. Teilmodell von Osterfeld III - Paul Reusch erstellt.

Paul Reusch

06.03.2010 Projekt zur 3D-Darstellung der Kokerei Hansa erweitert. Vorort Fototermin und Begehung des Großobjekts. Ich arbeite gerade an einem Update welches in den nächsten Tagen in Google-Earth eingestellt wird. Das alte Modell war ja noch etwas improvisiert, da mir bis dato nur einige wenige Bilddaten vorgelegen haben und ich es vorher irgendwie nie zu einer Besichtigung der Kokerei geschafft habe...

04.02.2010 Ansicht der Gesamtanlage Hansa in Google-Earth.

Zeche und Kokerei Hansa
Zeche und Kokerei Hansa -> Größer

01.02.2010 Verfeinerung der Animation Hansa I/II/III. Die Gerüste wurden angeglichen und Texturen überarbeitet. Soll ja alles möglichst stimmig sein. Die Proportionen werde ich in den nächsten Tagen noch etwas ändern.

Vergleich
Vergleich der 3D-Animation und des Originals -> Größer

31.01.2010 Da eine Kokerei ohne Kohle nichts zu tun hat, habe ich gleich auch mal die Zeche Hansa gebastelt. Von dieser Anlage ist nur noch Schacht III (links) erhalten, der zur Wasserhaltung dient. Alles andere wurde zurückgebaut!

Animation Zeche Hansa

30.01.2010 Zwei kleinere 3D-Animationen für Google Earth erstellt

3D-Animation Kokerei Hansa
Die Kokerei Hansa -> Link

Osterfeld Schacht IV
Osterfeld IV -> Link

21.12.2009 Na was wohl? Genau!


Etwas Kitsch muß halt auch mal sein...

Ich spare mir dieses Jahr die Weihnachtswünsche in den Gästebüchern. Nicht böse sein!

01.12.2009 Nach einer Anfrage zum Projekt Bergwerk Wallach ; dieses teilbearbeitet und auf den neusten Stand gebracht. Die Routenplanung zur bevorstehenden Fototour der holländischen Steinkohlenbergwerke in Süd-Limburg ist bereits vollständig ausgearbeitet. Werde wohl in der kommenden Woche mal auf ein paar Fotos dahin "rübermachen", sowie anschließend meine diesjährige Winterpause einläuten und mich bis Neujahr ganz gemütlich vor den prasselnden Kamin legen!
P.S.: Ich wünsche allen eine schöne Barbarafeier und sicherheitshalber auch schon einmal (sicherlich etwas verfrüht, aber dennoch) eine besinnliche Vorweihnachtszeit, ein Frohes Fest sowie einen Guten Rutsch in die neue Dekade! Glück auf!

Und fast hätte ich es vergessen! Hier noch die von Google Analytics ermittelten Besucherstatistik der letzten 12 Monate für diese Seite:
Seitenzugriffe: 178.132
Gesamtzugriffe: 54.128
Zugriffe aus 81 Ländern

Hinweis zur Besucherstatistik: Der ermittelten "Usage Statistic" meines Providers traue ich nicht wirklich über den Weg, diese gibt mir etwas über 5,1 Mio. Hits auf die "www.foerdergerueste.de" Domain für die letzten 12 Monate aus...? Ich sollte mal prüfen ob die nicht auch ein Finanzinstitut hosten, um dann dort meine paar ersparten Euros anzulegen. Vielleicht werden die paar Kröten ja auf diesem Weg mehr? ;o)

Die Schachtkoordinaten zu den Schächten im Ruhrgebiet habe ich erstmal wieder rausgenommen. Hier herrscht noch ein Ergänzungsbedarf.

26.11.2009 Ein wenig Projektarbeit zur Schachtanlage Westende geleistet. Die geschichtliche Entwicklung und der aktuelle Gebäudestand sind soweit ausgearbeitet und dokumentiert. Die verfügbaren historischen Bilder fehlen allerdings größtenteils noch und werden später ergänzt!

Kampschacht
Torhaus: Westende IV "Kampschacht" ein Vergleich 1930-2005

19.11.2009 Rückblick: Ein Artikel des Spiegel's über die beginnende "Industriekultur" (diesen Begriff gab es allerdings vor über dreißig Jahren noch nicht, es hieß damals noch einfach lapidar "Denkmalschutz") im Ruhrgebiet aus dem Jahre 1977 -> Link
Tipp: Die Ausstellung "Im Land der Kohlengruben" Thomas Hair (1810- 1875): Aquarelle aus dem nordenglischen Kohlenrevier. Vom 8.11.2009 bis 28.3.2010 auf der Zeche Nachtigall in Witten. Muss ich unbedingt anschauen...

17.11.2009 Erneut (nach dem unvollständigen KMZ-Kurzausflug vom 9.11. zu den englischen Bergwerken) wieder dem Ruhrgebiet entflohen, da hier ja größtenteils alles erfasst ist. Daher virtuell ins westliche Nachbarland ausgewandert... Geodaten für die holländischen Schachtanlagen in Süd-Limburg zusammengestellt. Die 38 Bergbaustandorte konnten nahezu alle genau zugeordnet werden. Jetzt muss ich eigentlich nur noch die Zeit finden auch mal dorthin zu fahren!

Da sag ich nur: "Patatje pindasaus en een frikandel speciaal." Oneindig beter! Schmeckt eindeutig besser als jede "Currywurst-Pommes-Schranke" ;o)

Link zur Übersicht der Limburgischen Steinkohlezechen | KMZ-Liste

Zechen Holland

09.11.2009 Kleinere Änderungen und ein paar Geodaten von Bergwerken für den nächsten Urlaub in Großbritannien.
Link -> Geocatching - Coal Mining in Great Britain

05.09.2009 Bergbau in Übersee. Größenvergleich (Ich=1.72m) vor dem Großgerät der Goro Nickel Mine in Neukaledonien.

Komatsu

05.07.2009 Einige Fotos der heutigen Tour unter Tipps eingestellt.

Holland I/II
Doppelschachtanlage Holland I/II

05.07.2009 Ein Paar Fotos der heutigen Tour:

Brockhauser Tiefbau
Brockhauser Tiefbau - Einziger erhaltener Malakowturm aus Bruchsteinen (Feldstein)

Carolinenglück
Carolinenglück II/III - Zentrale Wasserhaltung
Im Hintergrund der wohl älteste erhaltene Malakowturm im Ruhrgebiet

Hansa
Hansa II/III - Zentrale Wasserhaltung
Im Vordergrund die Befahrungseinrichtung von Schacht II

Fürst Hardenberg I
Fürst Hardenberg I - Malakowturm
Schön zu sehen sind die beiden Mauerstützen zur Aufnahme der vertikalen Zug- und Entlastungskräfte bei der Förderung.

Holland I-II
Holland I/II - Einzige erhaltene Doppelanlage mit Malakowtürmen

Julius Philipp I
Julius Philipp I
Zeittypisch die Bewehrung mit durchgehenden Gewindestangen und Tellern an den Außenkanten, um das Mauerwerk vor Pressdruck und der daraus resultierenden Verformung zu schützen.

Westhausen I
Westhausen I - Schön zu sehen sind die zwei Fluchttreppenhäuser. Da Fördermaschinisten hochqualifizierte Fachkräfte waren, konnten diese so bei einem Schachtbrand sicher fliehen.

17.12.2008 Projekt über die Zeche Bergmannsglück (1903-53) fertiggestellt. Link-> Bergmannsglück

Bergmannsglück

15.12.2008 Als kleines verfrühtes Weihnachtsgeschenk, hier nun ein Spezial zum Thema Schachtabteufung:

Um die tiefer gelegenen Kohleschichten zu erschließen begann man Anfang des 19. Jahrhunderts mit der Abteufung so genannter Tiefbauschächte. Vorher wurde im südlichen Ruhrgebiet zumeist Stollenbergbau betrieben. Als aber die Nordwanderung und damit das Überqueren der Mergelgrenze notwendig wurde, mussten sinnvolle Lösungen gefunden werden um das Abteufen und die Sicherung der Schächte schnell, kostengünstig und sicher zu gestalten.

In den folgenden Jahrzehnten wurden hauptsächlich zwei Abteufverfahren angewandt und weiterentwickelt.

- Senkschachtverfahren
- Gefrierverfahren

Darüber hinaus gibt es noch das Klein- und Großlochbohren. Sowie das Unterfahren und Hoch- bzw. Aufbrechen von Schächten.

DAS SENKSCHACHTVERFAHREN:

Das Senkschachtverfahren ist dem Erstellen von weniger tiefen Schächten entlehnt. Die "alten" Schächte wurden zumeist viereckig und in Holzzimmerung ausgeführt, dies war aber aufgrund der anstehenden Wassermengen und des Gebirgsdrucks nicht mehr möglich. Man ersann daher die damals nach technischen Gesichtspunkten einfachste Lösung.

Hier nun die sehr vereinfachte Beschreibung eines Niederbringens durch das Senkschachtverfahren.

Mutungsbohrungen
Steinkohlemutungsbohrungen um 1900

Nach Erfolg versprechenden Erkundungsbohrungen so genannten Mutungsbohrungen und Einmessen des Schachtansatzpunktes wurde ein kreisrundes Loch ausgehoben. In diesem wurde ein Fundamentschacht mit Betonfundament gemauert, der wiederum den, sich nach unten verjüngender, eiserner Senkschuh aufnahm. Danach begann man lagenweise Ziegelsteine auf den Senkschuh aufzumauern und untergrub den Senkschuh von Hand, der daraufhin einsank. Ein vorläufiges Teufgerüst wurde über dem Schacht erstellt. Sobald der Senkschuh den Grundwasserspiegel durchsank setzte man so genannte Sackbohrer ein, um das körnige Material zutage zu holen.

Schachtbohrer
Ein Schachtbohrer nach Kind-Chaudron von 1912
Gewicht: 25 t


Für größere Gesteinsbrocken wurden Greifer eingesetzt welche die Brocken aus dem "toten" Wasser fischten. Erreichte man festes Gestein kam großes Bohrgeräte zum Einsatz.

Senkschacht
Senkschuh mit Ziegelsteinmauerung

Abteufturm
Abteufturm für Deutscher Kaiser I im Jahr 1871

Abteufgerüst
Abteufgerüst für Osterfeld IV im Jahr 1905

Abteufgeruest
Abteufgerüst für Victoria Lünen I im Jahr 1907

Nachdem die wasserführenden Schichten durchsunken waren, wurde das Standwasser abgepumpt und von Hand weiter geteuft. War dies nicht möglich wurde weiterhin im toten Wasser gearbeitet. Vielfach war schon nach einigen Dutzend Metern aber kein weiters Absinken mehr festzustellen. Der Schacht saß fest! Selbst unter Zuhilfenahme von Hydraulikpressen konnte die Ziegelsäule oft nicht weiter heruntergepresst werden.

Senkschacht
Festsitzen des gemauerten Senkschachtes

Abteufgerüst
Zeichnung des Abteufgerüstes und
der Dampfmaschine von Rheinpreussen II

Daraufhin wurde ein Ring mit kleinerem Durchmesser aus eisernen Tübbings (Tübbingen oder auch Kuvelage) oder ein weiterer gemauerter Ziegelring in den Ziegelschacht eingebaut und das Abteufen begann erneut. Jeder einzelne Tübbingring war aus mehreren Segmenten vernietet oder geschraubt und gegen Wassereinbruch abgedichtet. Später wurden Vollsegmentringe eingesetzt. Vergleichbar mit einem Teleskobstab verjüngte sich dadurch allerdings der nutzbare Schachtdurchmesser, umso mehr Senkschächte man brauchte.

Senkschacht
Einbringen der Tübbings

Teufkübel
Der erste Teufkübel für Rheinpreussen IX
wird 1958 zutage gehoben und begossen

Senkschacht
erste Tübbingsäule

Abteufmannschaft
Die versammelte Abteufmannschaft von
Friedrich Thyssen IV im Jahr 1901

Oft verklemmte sich aber auch die erste Tübbingsäule im Gebirge, so musste eine zweite Tübbingsäule eingezogen werden, die den Schachtdurchmesser noch weiter verkleinerte.

Senkschacht
zweite Tübbingsäule

Beim Erreichen des Steinkohlegebirges wurde dann wieder auf Ziegelsteinwandung umgestellt, da diese weniger teuer als der Tübbingausbau war.

Abteufturm
Schacht Diergardt I erreicht 1911
bei 88m das Steinkohlengebirge

Nach Erreichen der geplanten Endteufe begann dann das Erstellen der Füllörter, der übrigen Schachteinbauten sowie der Wasserhaltung. Später erfolgte dann die Aufstellung des Fördergerüstes und die Förderung konnte beginnen.

Senkschacht
Erreichen der Endteufe und Ausbringen der Örter

Diese Kurzbeschreibung ist eine sehr vereinfachte Darstellung eines idealen Niederbringens eines Senkschachtes und lief eigentlich nie reibungslos ab!

Wenn man bedenkt, dass beispielsweise das Erstellen des Schachtes Rheinpreussen I über zwanzig Jahre gedauert hat und bis zur Erreichung des Steinkohlengebirges in einer Teufe von 125.5m über 4.5 Mio RM kostete, kann man erahnen welche Probleme, Gefahren und Rückschläge auf eine Teufmannschaft der damaligen Zeit warteten.

Zur Veranschaulichung hier die Eckdaten der Niederbringung von Rheinpreussen I:

1857 Mai Einbau des ersten Mauerschachtes (Innen-ø 7,74m) mit Senkschuh. Mauerschacht sinkt bis 22.89m.
Festsitzen
Schwimmsanddurchbruch
Einbau gußeiserner Tübbingsäule (Innen-ø 7,38m) vortreiben auf 23,75m. Festsitzen
Ausbau Tübbingsäule und Einbau gemauerten Senkschacht (Innen-ø 4,7m)
Umstellung auf Bohrverfahren nach Sassenberg
1859 Beginn der Bohrarbeiten
1860 Niederpressen mittels hydraulischer Pressen auf 75m
Schwimmsandeinbruch bis auf 19m
Einbau vierter Senkschacht aus gußeisernen Tübbings (Innen-ø 4,3m)
Senkschuh bricht
Senkschacht steht bei 94m
1861 Gußeiserner Senkschacht bricht. Schwimmsandeinbruch bis auf 17,5m
1863 Einbau Überdruckkammer, Bergung der gebrochenen Tübbings und Ausbau von Teilen der vierten Tübbingsäule
1865 Explosion der Überdruckkammer fordert 2 Tote, Wasser steigt auf 31m. Einbau fünfter eiserner Senkschacht (Innen-ø 2,77m) Senkschuh steht bei 82,8m
1866 Wiederaufnahme des Bohrbetriebes, Bruchstücke des vierten Senkschachtes behindern die Arbeiten. Bei 98,4m bricht der fünfte Senkschacht. Nach Bergung wieder Bohrbetrieb
1867 Bohrer stößt bei 107.6m wieder auf Schwimmsand. Schrauben der Senkschachtverbindung reißen, fünfter Senkschacht stürzt ab. Bergung und Reparatur. Fortsetzung der Bohrarbeiten
1868 Sechster Senkschacht aus Kesselblech (Innen-ø 3,57m) wird eingebracht und wird bis 121,77m abgesenkt. Senkschacht sitzt fest. Bohrer steht bei 124,91m. Ab 95m Einbau von Verstärkungsringen
1870 Verstärkungsringe bis auf 119m, Schwimmsandeinbruch
1873 Einbau siebter Senkschacht aus Kesselblech (Innen-ø 2,83m), Weiterteufen bis 125,5. Der mittlerweile marode Bohrtum wird erneuert.
Fünfter Senkschacht bricht bei 86m Teufen. Schacht wird geflutet, aber weiterhin Eindringen von Schwimmsand. Schachtmauer gerät in Bewegung dadurch reißt die Schachtzimmerung unterhalb der Hängebank. Schlamm und Schwimmsand stehen im Schacht
1876 Schacht bis 109m wieder frei
1877 Einbau eines 30m hohen Dichtzylinders (Innen-ø 2,83m) über der Bruchstelle des fünften Senkschachtes.
Bei 125,5m sind die Teufarbeiten im Deckgebirge abgeschlossen Danach wird der Schacht bis 131,82m auf eine lichte Weite von 4,13m ausgebaut und in Folge bis 1884 ohne Störungen auf 603m niedergebracht
1884 Im April werden die Arbeiten bei der Endteufe von 603m vorläufig zum Abschluß gebracht. Es brauchte geschlagene 27 Jahren um diesen ersten Schacht auf dem linken Rheinufer zu teufen.

Die Erfahrungen die bei der Abteufung von Schacht I gemacht wurden, flossen in das Abteufen des zweiten Schachtes ein. Schacht II mit dessen Abteufung man 1866 begann, brauchte nur ein Drittel der Zeit bis zum Erreichen des Steinkohlegebirges. Dieser Schacht wurde deutlich vor Schacht I fertig gestellt und kam als erster Schacht am linken Niederrhein in Förderung.

Schachteinsturz
Schachteinsturz Franz-Haniel II
durch Wassereinbruch am
25.September 1925


Hier nur einige Probleme die beim Abteufen auftauchen können: Hochquellen von fliessfähigen Sanden, Wassereinbruch, Bruch der Tübbinge oder des Mauerwerks, Absturz von Mannschaft und Gerät, Bruch des Bohrers, Schiefstellen der Schachtsäule oder Teufgerüstes, Wasserhaltungsprobleme, Bergung der gebrochenen Tübbings oder Bohrer aus dem toten Wasser etc.

Senkschachtverfahren
Schachtschnitte Rheinpreussen I-V

DAS GEFRIERVERFAHREN

Das Abteufen in einem Frostkörper wurde aus dem Senkschachtverfahren weiterentwickelt. Es wird hauptsächlich dort angewendet, wo starke Wasserzuflüsse zu erwarten sind. Als Vorarbeit werden in einem bestimmten Abstand zum geplanten Schachtradius mehrere Bohrungen niedergebracht, durch die Chlorcalciumlauge geleitet wird. Durch diese, bis auf -40°C heruntergekühlte Lauge, wird dem Gebirge Wärme entzogen. Es dauert 6-12 Monate um einen geschlossenen Frostkörper um den abzuteufenden Schacht zu erstellen. In diesem Frostring wird dann der Schacht entweder in Ziegelbauweise oder als Tübbingsäule abgeteuft.

24.07.2008 Bilder von Gewinnungsmaschinen aus den 1950-60er Jahren. Die Kumpel die diese Maschinen kennen und nun wiedersehen, kommen entweder ins Schwärmen oder fluchen wild drauf los... Wahrscheinlich aber das letztere ;o)))

Bohrschrämader
Bohrschrämlader

Bohrwagen
Bohrwagen mit Stoßschaufel (Entenschnabel)

Copco-Lader
Pneumatisch betriebener Copco-Lader im Streckenvortieb

Dosco-Miner
Dosco-Miner (Mehrkettengewinnung)

Kohlenhobel
Kohlenhobel

Rahmenschrämlader
Rahmenschrämlader

Schnellhauer
Schnellhauer

Schrämmaschine
Auf Kettenförderer aufgesetzte Schrämmaschine

Stahlgliederband
Stahlgliederband

Walzenlader
Walzenlader der ersten Generation

Zughakenlader
Zughakenlader

17.03.2008 Ein paar Bilder aus der "Hölle" Neukaledonien's. Dort wird gerade eine Nickelmine (Goro-Nickel) am anderen Ende der Welt gebaut. Und ich arme Wurst bin "mittendrin"! Etwa 17.000km von meinen Lieben, Freunden und Bekannten entfernt! Macht aber Spaß, mal wieder etwas vollkommen Neues zu sehen...


So sah mein frisch gewaschenes "Arbeitspferd", nach einem Ausflug von nur 15 Kilometer auf fast trockener Piste aus.
Bei regnerischen Wetter würde das Foto nur einen großen rotbraunen Schlammklumpen, mit 'nem Fähnchen und Blinklicht obendrauf zeigen!!!

Wenn man sich aber abseits der Strecke mal so richtig (bis fast zu den Türgriffen) eingegraben hat, muss dann schon Mal schweres Gerät anrücken und versuchen den Wagen wieder "frei" zu bekommen.
Sollte dies dann auch nicht klappen, was auch häufiger vorkommt, so wird das "vehicle" einfach stehengelassen und nach ein paar trockenen Tagen per Kran rausgehoben!!!

P.S.: Auch ein Diesel mit 2,8 Liter Hubraum und 4x4 Untersetzung reicht hier leider nicht immer aus, um sich aus den "Unbillen der Natur" zu befreien ;O))) Allerdings macht es aber auch irrsinnigen Spaß mal etwas "Kette zu geben". Da fährt man sich schon Mal ganz schnell "bewegungsunfähig"...


Sonnenuntergang auf der 1,5 Stunden dauernden Wochenendfahrt von der Hauptstadt Noumea zum Goro-Nickel-Camp


Die Aufbereitung, Werkstätten und das Kohlekraftwerk von Goro-Nickel


Der Cofferdam zur Endlagerung des unbrauchbaren Prozeßrückstände (hier 25% der geplanten Höhe von 55 Metern)


Festgefahrener LKW in einem "Meer aus Schlamm"


FPP - Voraufbereitung und Zerkleinerung


Die Ausläufer des Zyklons "Gene" ziehen vorbei und regnen an den Bergen ab. War echt windig und fürchterlich nass!!!


Verladehafen mit Hotelschiff


Blick vom Hotel


Halde für Kraftwerkskohle


Das geplante Tagebaugebiet


Modultransport: Mit einem Tieflader den "Antennapass" hoch


Einer der vielen Strände von Noumea


Bei Regen verwandelt sich die Strasse schlagartig in einen grundlosen Morast mit unendlich vielen Schlaglöchern


Nach solch einer Regenschauer (bei einer Temperatur von über 30°C) ist die Luftfeuchtigkeit fast unerträglich. Der Ausdruck "Schwül" trifft dies auch nicht Näherungsweise!!!
Man atmet buchstäblich fast reines Wasser, mit etwas Luft...


Die Wohncontainer von Goro-Nickel
(WC, TV, Kühlschrank und klimatisiert)
Dort ist zwar alles spartanisch, beengt und eher schlicht; dafür aber auch sehr sauber!!!

20.12.2007 Durchschlag der West- und Oströhre des Abschnitts Sedrun-Amsteg der NEAT (Gotthard-Basistunnel) am 17. Oktober 2007.

Besetzen
© AlpTransit Gotthard AG


© AlpTransit Gotthard AG

Durchschlag Neat Sedrun-Amsteg
© AlpTransit Gotthard AG

Durchschlag Neat Sedrun-Amsteg
© AlpTransit Gotthard AG

Durchschlag Neat Sedrun-Amsteg
© AlpTransit Gotthard AG

Durchschlag Neat Sedrun-Amsteg
© AlpTransit Gotthard AG

Durchschlag Neat Sedrun-Amsteg
© AlpTransit Gotthard AG

Durchschlag Neat Sedrun-Amsteg
© AlpTransit Gotthard AG

Durchschlag Neat Sedrun-Amsteg
© AlpTransit Gotthard AG

Durchschlag Neat Sedrun-Amsteg
© AlpTransit Gotthard AG

Durchschlag Neat Sedrun-Amsteg
© AlpTransit Gotthard AG

AlpTransit Gotthard AG
Kommunikation
Zentralstrasse 5
CH-6003 Luzern
Tel. +41 (0)41 226 06 06
Fax +41 (0)41 226 06 00
E-Mail info@alptransit.ch

ARGE TRANSCO - Sedrun
Postfach 67
CH - 7188 Sedrun
Tel. +41 (0)81 920 41 10
Fax +41 (0)81 949 17 57

21.11.2007 Da ich mich gerade mit Projektarbeit befasse, ist leider diese Seite etwas in Vergessenheit geraten. Wer also Bilder bereitstellen möchte um hier mal wieder etwas "Schwung" hinein zu bringen ist herzlich zur Mitarbeit eingeladen.

Hier nun ein Usertracking dieser Seite der vergangenen zwei Wochen.
Anscheinend ist das Interesse am Ruhrbergbau (Bergbau in Deutschland) bei 1564 Besuchen aus 219 Städten im Bundesgebiet doch überregional vorhanden. Besondere Schwerpunkte liegen natürlich im Ruhrgebiet, aber unter den "Top Ten" sind immerhin vier Städte vertreten die nicht dem Ruhrgebiet zuzurechnen sind....

Auf diesem Wege möchte ich mich bei den treuen Besuchern meiner Seite herzlich bedanken.

usertracking
05.11.-18.11.2007

29.09.2007 Zwei Bilder:

Schacht?
Welcher ist es wohl?

Osterfeld
Fördergerüst und Schachthalle Sterkrade

07.09.2007 Bilder des Zwischenangriffs Sedrun der N.E.A.T.

02.09.2007 Ich freue mich erneut über die Aufnahme eines meiner Modelle in "Das Beste aus der 3D-Galerie" bei Google.


Link

Erweiterung der Projektseite über die Schachtanlage Diergardt-Mevissen

21.08.2007 Folgend einige ältere Eindrücke aus dem Steinkohlenbergbau

Stollenzeche
Das Stollenmundloch einer Kleinzeche im südlichen Ruhrgebiet um 1930

Abteufgeruest
Abteufgerüst zur Erstellung von Schächten.
Rechts das Gebäude für die Teufmaschine. Links der Teich für das abgepumpte Grund- und Tiefenwasser. Im Vordergrund des Gerüsts, das geförderte Material (hier Sand). Im Hintergrund das Kesselhaus.

Abteufkübel
Ein Abteufkübel der vorwiegend bei der "händischen" Teufarbeit eingesetzt wurde.

Markenkontrolle
Die Markenkontrolle (hier Mittagschicht). Dort musste zu Beginn der Schicht jeder Bergmann seine Marke ablegen und nach Schichtende wieder entnehmen.

DOSCO-Miner
DOSCO-Miner im Gewinnungsbetrieb

Blasversatz
Vorbereitete Blasversatzstrecke - Dort wurde trockenes Material (mittels Druckluft) eingeblasen um die Hohlräume zu verfüllen und Bergsenkungen zu vermeiden.

Teilversatz
Teilversatz - Hier wurden Rippen oder Pfeiler aus Bergematerial gesetzt um die Bergsenkungen zu mildern.

Spülversatz
Spülversatz - Hier wurde eine Suspension aus Wasser und Füllmaterial in die Hohlräume eingebracht um die Bergsenkungen zu mildern

Gezähekiste
Gezähekiste - Dort wurde das Werkzeug und Material aufbewahrt, um dies nicht immer zum Arbeitsplatz tragen zu müssen.

Pferdestall
Untertägiger Stall für die Grubenpferde.

Markscheider
Markscheider - Vermessen den Grubenausbau in einem stark geneigten Flöz.

Kauenhaken
Kauenhaken - Hier hängt der Bergmann seine Arbeitkleidung auf

Leseband
Leseband - Übertage werden die großen Bergestücke aussortiert

Das letzte Grubenpferd
Das letzte Grubenpferd "Thobias" 1969

Milchbar / Kasino
Die "Milchbar"

Aufbereitung
Die Aufbereitung - Setzmaschinenbühne

Kühlband
Das Kühlband - Eierkohlen vor der Verladung

Wäsche
Die Wäsche - Bergmannsfrauen bei der Wäsche der Arbeitskleidung

Rheinverladung
Rheinverladung

letzter Förderwagen
Der "letzte" Förderwagen - War zumeist nur symbolisch der letzte Wagen der die Grube verließ.

15.08.2007 "Schlägel und Eisen" das typische Symbol für den Bergmännischen Beruf.
Nach: O. Dünnbier; Der Kumpel.
Von Sitte, Brauch und Sprache des deutschen Bergmanns, Band 3, Düsseldorf 1936

Download als *.pdf -> Hier

Schlägel und Eisen

08.08.2007 Das hier und in Folge kurz angerissene Thema des "Bergbaus im Ruhrgebiet in Kriegszeiten" werde ich zu späterer Zeit erneut aufnehmen. Die Verflechtung der Rüstungsindustrie mit dem Regime des dritten Reiches ist für mich ohne Frage. Ohne die Unterstützung der Führungselite der Industrie wäre der NS-Staat wahrscheinlich nie zu dem geworden, was leider noch heute, die Geschichte und die Darstellung Deutschlands in der Welt beeinflusst. Mir seien daher folgende Anmerkungen erlaubt:

Durch die zunehmende Bombardierung von Industrie-, Verkehrs- und Wohnanlagen wurde der aktive und passive Luftschutz im Verlauf des Krieges immer wichtiger. Dazu wurde der Bau von Zivil- und Werkschutzanlagen, insbesonders aber die Schutzeinrichtungen für Werksangehörige, gefördert. Die Luftschutzwarte sollten frühzeitig Brände löschen und damit eine Ausbreitung dieser auf benachbarte Betriebseinrichtungen eindämmen und somit die kriegswichtigen Betriebe schützen. Oft wurden diese Schutzeinrichtungen mit "Behelfsmittel" wie z.B. Ziegelsteinen erbaut. Es gab aber auch vorgefertigte Splitterschutzzellen die an Stellen aufgestellt wurden, die für den Betrieb besonders sensibel (z.B. Stellwerke) waren.

Die Luftangriffe stellten besonders für die Zivilbevölkerung im Ruhrgebiet eine permante Bedrohung dar. Zum einen lagen die Wohnhäuser meist in unmittelbarer Nähe der "besonders interessanten" Ziele, zum anderen führten die zerstörten Sekundärziele zu einer Lähmung des Betriebes. Eine gezielte Zerstörung von Primärzielen war mit der damaligen Waffentechnik nicht möglich, ein "chirurgischer Luftkrieg" war, im Gegensatz zu heute, aber auch nicht gewollt. Die Waffenschmiede des 3. Reiches sollte "ein für alle Male" zerstört werden.

Mit dem Zurückweichen der Frontlinie wurden die Vorwarnzeiten für die Luftangriffe immer kürzer. In vielen Städten gab es quasie keine Entwahnungsphasen mehr, diese Städte (z.B. Essen, Dortmund) befanden sich im permanenten Alarmzustand. An ein Zivilleben war nicht mehr zu denken...

Noch heute findet man einige Zeugnisse der Vergangenheit. Hier ein paar Bilder:


Gemauerter Beobachtungsbunker an einer Bahnstrecke (Werksbau)


Luftschutzturm Bauart "Winkel" auf dem Gelände einer ehemaligen Kokerei (Werksbau)


Ziviler Luftschutzbunker (Eigenbau)


Industriell gefertigte Splitterschutzzelle an einem Stellwerk


Ziviler Luftschutzbunker (Eigenbau)


Ziviler Luftschutzbunker (Eigenbau)


Detail: Interessant sind die aus Stahlseilen bestehenden Verstärkungen des Mantels dieses in Eigenbauweise erstellten Bunkers


Hochbunker der Krupp-Werke Rheinhausen (Werksbau)


Hochbunker unmittelbar neben der ehemaligen Zeche Diergardt-Mevissen. Dieser ist in der Nachkriegszeit zu einem Wohngebäude umfunktioniert worden. (Werksbau)

05.08.2007 Am Niederrhein "stolpert" man noch immer über die Nachlassenschaften des letzten Weltkrieges... Im Jahre 1941 wurden z.B. von der RAF einige Millionen brennender Phoshorplättchen auf den damals (aufgrund fehlender Niederschläge) ausgedörrten Niederrhein abgeworfen. Diese sollten der Landwirtschaft und der Industrie erhebliche Verluste zufügen. Noch heute findet man diese "Brandbeschleuniger" zu Hunderten in einigen Gebieten. Die anthrazitfarbenen Plättchen brennen selbst, nach über 60 Jahren, genauso wie am Tage des Abwurfs... Die Zerstörung von landwirtschaftlich als auch industriell genutzten Flächen wurde im Laufe der Kriegsentwicklung durch die Flächenbombardements und der darauf folgenden Abwürfe von Brandbomben auf die zerstörten Gebiete perfektioniert...


Trefferbild nach dem Luftangriff am 25.07.1944 auf der Schachtanlage Hannibal I.


Zerstörung der Tagesanlagen nach dem Luftangriff


Verwiegemeister Jakob König bei der Entschärfung eines Blindgängers (Nachkriegsaufnahme)


Delaborierter Blindgänger der auf dem Gelände Hannibal ausgestellt wird

03.08.2007 Vorschau Zollverein 3D-Animation

30.07.2007 Impressionen einer "Rheintour"

Landmarke Rheinpreussen

Baufortschritt Kraftwerk Walsum

Bergwerk Walsum

23.07.2007 Schacht im Grünen

14.07.2007 Bilder von den Abbrucharbeiten der Schachtanlage Lohberg.
Diese wurden mir freundlicher Weise von Michael Dammer bereitgestellt.

Loberg Abbruch 2007

Loberg Abbruch 2007

Loberg Abbruch 2007

Loberg Abbruch 2007

Loberg Abbruch 2007

Loberg Abbruch 2007

Loberg Abbruch 2007

Loberg Abbruch 2007

14.05.2007 "Aufwärts"

12.05.2007 Am 17.05. findet wieder der alljährliche Montantrödelmarkt auf dem Gelände der ehemaligen Kokerei Hansa in Dortmund statt.
Info -> Weblink

26.04.2007 Lohberg

24.04.2007 Auszüge des DIA-Konvolutes von M. Velbert.


Der letzte Förderwagen der Schachtanlage Rheinpreussen


Schacht IX


Der "unendliche" Mannschaftsgang


Fördergerüst Rheinpreussen V


Zentralförderanlage Rheinpreussen V-IX

16.03.2007 Ein paar Bilder des Stillstandsbereichs Lohberg. Aufnahmen der "Blitztour" im November 2006. Wolken, Sonne, Gegenlicht und keine Zeit ... Nicht nachbearbeitet

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