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Hoffnungsthal | auch Hoffnungstal

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Status: 1902
Herkunft des Namens: unbekannt
Grubenfeldgröße: unbekannt

Schachtbezeichnung
E
F
Ø
T
 -
1.) Hoffnungstal I tonl.
Nein
2x3m 75m  
2.) Hoffnungstal II
Nein
4,50m >150m  
3.) Wetterschacht
Nein
     
E=Erhalten, F=Foto, Ø=Durchmesser, T=Teufe, V=Verfüllung

Geschichtliche Entwicklung:

1850 Stollenbau
1851 23.10. Verleihung Geviertfeld
1853 Anlegung Stollen in der Paasbecke und Vortrieb im Flöz nach Südwesten (Mundloch nahe Am Kattenstein)
1855 Stollen 232 Lachten lang, Pfeilerhöhe bei 60° Einfallen 8-9 Lachten seiger bis zu einer alten, früher aufgefahrenen Sohle
1858 Betrieb
1862 Betriebseinstellung
1865 Wiederinbetriebnahme geplant
1866 außer Betrieb
1879 wieder in Betrieb, jedoch keine Förderung
1881 in Fristen
1889 Übergang auf Tiefbau: Teufbeginn tonnlägiger Sch. 1, Berechtsame: 1 Längen- und 1 Geviertfeld
1890 Ansetzen Wettersohle = 17 m flach und Bausohle = 113 m flach, dazu Abbau über der Stollensohle: 90 m flache Bauhöhe
1893 Übernahme Förderung und Belegschaft von Hülsiepenbank, zwei Schächte in Betrieb, Förderung aus Tiefbau in Sch. 1 bis zur Stollensohle und dort Pferdeförderung zum Tage, Inbetriebnahme Brikettfabrik
1896 Sch. 1: Abbau auf 170 mS flach
1897 vollständige Übernahme von Hülsiepenbank, 1.9. Neugründung der Gewerkschaft, Berechtsame: 9 vereinigte Felder: Geviertfelder Hoffnungsthal, Wodan, Prinz Wilhelm, Gustav Carl, Diedrich Carl, Siegeskranz und Jalousie sowie die beiden Längenfelder Hülsiepenbank und Johannessegen; Wodan: noch getrennter Betrieb (s. dort), Aufgabe des zweiten Schachtes (= Wetterschacht), statt dessen mehrere Wetterüberbauen zum Tage
1898 Teufbeginn zentralen, seigeren Fördersch. 2 im Feld Wodan (500 m südöstlich vom Bahnhof Bredenscheid, auch für den Abbau der Felder Wodan und Rabe) und dort Bau Brikettfabrik (Inbetriebnahme erst 1903)
1899 7.10. Erwerb durch Westfälische Kohlenwerke, jedoch noch getrennter Betrieb
1900 Sch. 2: Ansetzen 2. Tiefbausohle = 150 m (identisch mit der 170 mS von Sch. 1) und Förderbeginn, Durchschlag Schächte 1 und 2 im Süden, Lösung Feld Prinz Wilhelm durch Zeche Rabe und dort Betriebsaufnahme, Stilllegung Brikettfabrik am Sch. 1
1901 Abbau in Sch. 1 geht wende, Sch. 2: Durchschlag mit Rabe und Wodan
1902 Zusammenlegung mit Rabe und Wodan und Umbenennung in Westfälische Kohlenwerke (bis 1907 weiter genannt Hoffnungsthal)