Fördergerüste im Ruhrgebiet | Schachtanlagen | Zeche | Bergwerk | Schachtanlage | Grube | Pütt | Fördergerüst | Schachtgerüst | Steinkohle | Ruhrpott | Zechen | Schacht | Ruhrrevier | Revier | Kohle | Förderturm | Aufbereitung | Grube | Bergbau

Margaretha

<<< zurück
nächste
>>>
Status:
Herkunft des Namens: unbekannt
Grubenfeldgröße: 6,5 km²

Schachtbezeichnung
E
F
Ø
T
 -
1.) Margaretha I (Löbbecke)
Nein
2,2x5,5
405m
1857-
2.) Margaretha II
Nein
3x6
301m
1858-
3.) Margaretha III - Südostfeld
Nein
2,2
50m
1888-
4.) Margaretha IV - Westfeld
Nein
1,5
72m
E=Erhalten, F=Foto, Ø=Durchmesser, T=Teufe,  - =Abteufbeginn/Verfüllung

Geschichtliche Entwicklung:

1750 Betrieb, 6.2. Vereidigung des Schichtmeisters
1754/55 Betrieb
1778 14.5. Mutung auf ein Flöz (in Sölderholz, Im Aufferoth) und einen von Norden nach Süden zu treibenden tiefen Stollen
1784 Abbau mit Stollen nach Osten, Schachtteufe: 8 1/2 Lachter, Kohlenhöhe nach Abzug der Dammerde bei fast seigerem Einfallen: 4 Lachter, "der tiefere Stollen soll 6-7 Lachter saigere Teufe unter dem jetzigen einbringen"
1786 Stollenabbau im Aplerbecker Wald, Stollensohle: +100 m NN
1790 10.4. Verleihung Erbstollengerechtigkeit
1796 Abbau
1799 Abbau am Schacht Diederich beendet, Juli: Stilllegung
1802 Mutung von 8 Flözen, welche im nach Süden aufgefahrenen Stollen angefahren worden waren, 19.8. Verleihung von 8 Längenfeldern als Seilehen zum Erbstollenrecht, September: Wiederinbetriebnahme
1803 Teufen Kunstschacht
1804 Inbetriebnahme Kunstschacht und Wasserkunst (bestehend aus Sammelteich, Kunstgraben, Radstube mit Kunstrad, Feldgestänge, Kunstkreuz, Pumpensätzen), Ansetzen Örter im Flöz bis 100 Lachter flache Teufe
1805 Kunstschacht und Schacht Ludwig in Betrieb
1808 Aufgabe des bisherigen Kunstschachtes, Teufen neuer seigerer Kunstschacht
1809 Inbetriebnahme neuer Kunstschacht mit Wasserkunst
1810 neuer Kunstschacht: Maschinensohle = 10 Lachter unter Stollensohle, Teufen Wetterschacht
1813 Stilllegung neuer Kunstschacht, geringer Abbau am Schacht Victoria
1815 Schacht Friedrich in Förderung
1820 Schächte Rudolph und Hoffnung in Betrieb
1825 Förderung im Schacht Neuhoffnung
1830 Schächte Hoffnung und Gottfried in Betrieb
1834 Februar: Stilllegung
1836 Juli: Wiederinbetriebnahme (nördlich Schlagbaum-/Canarisstraße)
1837 22.3. Stilllegung
1842 April: Wiederinbetriebnahme
1843 geringe Arbeiten, ab Dezember außer Betrieb
1847 23.6./20.7. Verleihung Geviertfelder Bülow und Elise als Beilehn
1849 18.1. Verleihung Geviertfelder Carl und Gottfriedsflötz
1854 10.8./2.6.1856 Konsolidierung Margaretha (bestehend aus Längenfeld Margarethenbank und 4 Beilehn (= Bülow, Elise, Carl und Gottfriedsbank) sowie Erbstollengerechtigkeit) mit Neue Hoffnung und Geviertfeld Faust (Verleihung 4.5.1854) zu konsolidierte Margarethe, zusammen ca. 4 km², Wiederinbetriebnahme Stollenbetrieb
1856 21.10. Gründung Aplerbecker Actien-Verein für Bergbau & Hüttenbetrieb (Besitzer der Zeche)
1857 8.3. Teufbeginn Schacht Löbbecke = 1 (Sölde, an Bahnlinie Aplerbeck-hiolzvvickede), Erreichen des Karbons bei 5 m Teufe
1858 Ansetzen 1. S. = 76 m(+52 m NN) und 2. S. = 124 m(+4 m NN), Teufbeginn Wasserhaltungsschacht 2 (neben Sch. 1), Kohlengewinnung für Eigenbedarf
1859 Förderbeginn
1860 Sch. 1 erreicht 2. S. und Weiterteufen, Tieferteufen Sch. 2, Inbetriebnahme Pferdeeisenbahn zum Bahnhof Aplerbeck
1861 Ansetzen 3. S. = 180 m(-52 m)
1863 Tieferteufen Schächte 1 und 2
1864 Ansetzen 4. S. = 218 m(-90 m)
1868 Tieferteufen Schacht 1
1869 Ansetzen 5. S. = 295 m(-167 m, Endteufe: 313 m)
1870 vorhanden: Schächte 1/2, 2 Wetterschächte mit Wetteröfen im Nord- und Südostfeld sowie 1 Göpelschacht
1871 Defekt in Wasserhaltung: 4. S. und 5. S. mehrere Monate unter Wasser
1873 Abbaubeginn auf 5. S
1878 Pumpenschaden: 23 Tage Fördereinstellung
1885 Schacht Christian für Bergeversatz in Betrieb
1887 Inbetriebnahme Brikettfabrik
1888 Teufen Wetterschacht 3 im Nordfeld (1,4 km nördlich von 1/2, Karbon = 52 m) zur 56 Lachter-Sohle = 117 m seiger (+31 m NN) und dann tonnlägig im Flöz (2 m² Querschnitt)
1890 Ansetzen 6. S. = 397 m(-269 m) im Gesenk
1893 Tieferteufen Sch. 1 bis 6. S., Teufen Wetterschacht 2 (4 m² Querschnitt) im Südostfeld bis 5. S., von dort Abtransport der Kohlen mit Seilbahn
1894 4 Schächte in Betrieb: 1 Förder-, 1 Wasserhaltungs- und 2 Wetterschächte
1895 Wiederaufnahme der Förderung im früheren Wasserhaltungsschacht 2
1896 Brand der Halde
1898 Berechtsame: 7 Geviertfelder = 6,5 km²
um 1899 Ostfeld: Teufen gebrochener Luftschacht bis 1. S. = 72 m
1900 Erwerb Feldesteil von Ver. Bickefeld Tiefbau sowie Grubenfelder St. Paul 1 (Verleihung 10.4.1900) und St. Paul 11 (letzteres teilweise)
1902 Erwerb Felder Schwarze Adler (ehemals Stollenzeche), Haus Dudenroth und Haus Sölde (beide Verleihung 8.7.1863), 5.6./23.9. Konsolidation zu Ver. Margarethe