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Westfalen | Westphalen

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Status: 1912 - 2000
Herkunft des Namens: unbekannt
Grubenfeldgröße: 15,4 km²

Schachtbezeichnung
E
F
Ø
T
 -
1.)
Westfalen I
Ja
6,50m
1088m
1909-2000
2.)
Westfalen II
Ja
6,50m
1134m
1909-2000
3.)
Westfalen III
Nein
7,00m
1054m
1936-1989
4.)
Westfalen IV - Dolberg
Nein
6,00m
885m
1940-1990
5.)
Westfalen V - Düsseldorf
Nein
6,50m
1073m
1953-1992
6.) Westfalen VI
Nein
7,00m
1120m
1962-2000
7.) Westfalen VII
Nein
8,20m
1330m
1976-2000
E=Erhalten, F=Foto, Ø=Durchmesser, T=Teufe,  - =Abteufbeginn/Verfüllung

Geschichtliche Entwicklung:

1900 Beginn von Mutungsbohrungen
1907/08 Gründung der Gewerkschaften Westfalen I-VII
1909 Teufbeginn Schächte 1/2
1910 Erwerb Berechtsame Wildermann, Bildung der neuen Gewerkschaft Westfalen aus den Gewerkschaften Westfalen I-VII und Wildermann, Schächte erreichen Karbon bei 888 m
1911 Ansetzen 1. S. = 945 m(-865 m) und 2. S. = 1035 m(-955 m), Sch. 1: 1087 m Endteufe (damalige größte Teufe im Ruhrbergbau), Teilung der Berechtsame in Westfalen 1 sowie 3 Feldergruppen mit insgesamt 31 Maximalfeldern zu je 2,2 km²
1912 Beginn Eigenbedarfsförderung
1913 Sch. 2 bis 2. S., Förderbeginn
1914 Inbetriebnahme Kokerei
1917 Erwerb Berechtsame Anneliese, Umwandlung des Felderbesitzes in Westfalen, Westfalenland, Anneliese, Wildermann, Mitteldeutschland und Anhalt = 133,5 km²
1920 16.11. Seilriß in Sch. 2 (14 T)
1926/27 Besitzerwechsel (Deutsche Continental-Gas-Gesellschaft)
1928 Sch. 2: 9.6. Einsturz der Schachtstöße bei Reparaturarbeiten (3 T)
1936 Teufbeginn Wettersch. 3 = Magdeburg im Feld Mitteldeutschland (2 km südlich von 1/2 in Dolberg)
1937 Wettersch. 3: Karbon = 836 m sowie Ansetzen 1. S. = 855 m(-767 m) und 2. S. 951 m(-863 m, = 1. S. von 1/2)
1938 Sch. 3: Ansetzen 3. S. = 1035 m(-947 m, = 2. S. von 1/2, Endteufe: 1061 m), Durchschlag zwischen 1/2 und 3
1939 Wettersch. 3 in Betrieb
1940 Teufbeginn Wettersch. 4 im Südfeld (Dolberg, 1 km südlich von Wettersch. 3), Berechtsame: 61 Maximalfelder
1943 Wettersch. 4 bis 1. S. (von Wettersch. 3 aufgefahren, Endteufe: 885 m)
1945 1/2: schwere Kriegsschäden und Notbetrieb
1946 Anlagen: 1/2, 3, 4; Hauptfördersohle: 2. S. = 1035 m, Berechtsame: 133,5 km²
1951 Umwandlung Gewerkschaft in Steinkohlenbergwerk Westfalen AG
1953 Teufbeginn Wettersch. 5 = Düsseldorf im Ostfeld (Feld Wildermann, in BeckumWerse)
1955 Wettersch. 5: Durchschlag auf 1. S. und 2. S. mit Sch. 3
1956 Tieferteufen Sch. 2, Wettersch. 5 bis 2. S. in Betrieb (Endteufe: 1076 m)
1957 Sch. 2: Ansetzen 3. S. = 1200 m(-1120 m, Endteufe: 1234 m)
1960 3. S. wird Fördersohle
1962 Teufbeginn Sch. 6 (südwestlich von 1/2 und westlich von 4)
1965 Sch. 6: Zwischensohle = 829 m, 1. S. = 945 mS, 2. S. = 1035 m (Endteufe: 1120 m), 17.12. Gebirgsschlag (3 T), Berechtsame: 60 Normalfelder = 133,5 km²
1966 Sch. 6 in Betrieb
1969 Besitzerwechsel (Eschweiler Bergwerks-Verein AG)
1971 2. S. wird wieder Hauptfördersohle
1976 Teufbeginn Sch. 7 (Hamm-Heessen, westlich vom Maximiliangraben)
1978 Sch. 7: Ansetzen 1035 mS
1979 Sch. 7: Ansetzen 1260 mS (Teufe: 1330 m)
1981 Sch. 7 in Betrieb
1982 Auffahrung 1035 mS im Maximiliangraben und Abbaubeginn
1983 Auffahrung 1260 mS im Maximiliangraben, Sch. 7: Beginn der Seilfahrt
1984 Umstellung Sch. 6 von Einzieh- auf Ausziehschacht
1986 Aufgabe und Abdecken Sch. 5 sowie nachfolgend auch Sch. 4
1987 Stilllegung Sch. 3
1988 Berechtsame: 133,5 km² = Felder Westfalen, Westfalen-West, Westfalenland, Anhalt, Wildermann und Anneliese; Abbau bisher in den Feldern Westfalen sowie in Teilen von Westfalen-West und Anneliese
1989 1.1. Übernahme der Betriebsführung durch Ruhrkohle AG, Stilllegung Kokerei, Verfüllung Sch. 3
1990 Abwerfen der Grubenbaue an den Schächten 3 und 4, Verfüllung Sch. 4
1992 Baufeld: Maximiliangraben
1993 Abbruch Fördergerüst von Sch. 3, 1.6. vollständige Übernahme durch RAG
1996 Anlagen: 1/2, 6, 7; Fördersohle: 1035 mS, tiefste Sohle: 1260 mS
2000 Stilllegung
2011 29.01. Turmförderanlage 7 wird gesprengt