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Die Anfänge der Schachtanlage Friedrich Thyssen liegen in der Gewerkschaft Deutscher Kaiser. Die wurde 1919 nach Aufkauf der Kuxenmehrheit in Friedrich Thyssen umbenannt. Die Abteufarbeiten der ersten Schächte wurde durch die oberflächennahen Fließsandschichten enorm erschwert, man hatte zwar aus den Erfahrungen des im linksrheinischen Grubenfeld gelegenen Schächte gelernt, konnte aber erst mit dem Aufkommen des Gefrierverfahrens gute Teufergebnisse erzielen.
Als einziges Bauwerk der gesamten Schachtanlagen ist nur das Fördergerüst Schacht VI erhalten. Alle anderen Bauwerke sind rückgebaut worden.
Feldbesitz:
28.895.210 m²
erste Kohlenförderung:
1876 in Schacht I
Stilllegung:
Gesamtstilllegung 1976
Anzahl der Schächte:
14
Schacht I (+29,5m NN), ø 3,5m
Schacht II
(+28,4m NN), ø 5,0m
Schacht III (+29,4m NN), ø 5,5m
Schacht IV (+30,4m NN), ø 5,9m
Schacht V (+28,2m NN), ø 5,24m
Schacht VI
(+29,7m NN), ø 6,0m
Schacht VII (+28,9m NN), ø 6,0m
Schacht VIII (+29,5m NN), ø 6,2m
Beeckerwerth NO (+30,5m NN), ø 0,9m,
Spülschacht
Matenastrasse (+30,8m NN), ø 0,74m, Spülschach
Wittfeld (+32,0m NN), ø 3,0m, Spülschach
Ottostrasse (+29m NN) ø 0,8m, Spülschach
Pollmannshof (+29,7m NN) ø 1,88m, Spülschach
Lohhof (+29m NN) ø 2m, Spülschacht
Teufbeginn-Ende / Förderbeginn-Fördereinstellung
Schacht I 1871-1874 / 1876-1958
Schacht II 1888- 1895 / 1896-1976
Schacht III 1889-1894 / 1895-1932
Schacht IV 1899-1903 / 1903-1959
Schacht V 1901-1909 / 1905-1976
Schacht VI 1903-1908 / 1907-1976
Schacht VII 1906-1908 / 1908- 1932
Schacht VIII
1922-1924 / 1925-1959
Matenastrasse 1911-1912 / 1913-1936
Beeckerwerth NO 1919-1920 /
1923-1936
Rönsbergshof 1908-? / 1915-1968
Wittfeld 1908-1910
/ 1911-1959
Ottostrasse 1906-1908 / 1908-1936
Pollmannshof 1907-1911 / 1912-1962
Lohhof
1914-? / 1917-1936
Steinkohlengebirge erreicht am/bei Teufe
Schacht I am 23. November 1874 bei 129,25m
Schacht II am 25. Februar 1894 bei 233,5m
Schacht III am 3.Dezember 1892 bei 173m
Schacht IV am 18. September 1901 bei 122m
Schacht V am 29. Dezember 1908 bei 243,5m
Schacht VI am 27. März 1905 bei ?
Schacht VII am ? bei ?
Schacht VIII am 3. Juli 1924 bei 180,2m
Matenastrasse am 17.Janunar 1912 bei 148m
Beeckerwerth NO am 1. Juli 1920 bei 154,7m
Rönsbergshof am 6. Juli 1909 bei 152m
Ottostrasse am 23. April 1907 bei 212m
Pollmannshof am 3. Januar 1911 bei 249,7m
Lohhof am ? bei ?
Teufe der Sohlen:
1. Sohle: 175m
2. Sohle: 203m (Wettersohle)
3. Sohle: 288m
4. Sohle: 362m
5. Sohle: 454m
6. Sohle: 556m
7. Sohle: 660m
8. Sohle: 790m
Verwertbare Förderung:
-
Geförderte Kohlensorte:
Mager-, Ess- . Fett-, Gas-, Gasflamm-, Flammkohle
Höchste Jahresförderung:
-
Höchste Belegschaft:
-
Grubenunglücke:
28. Januar 1911 Schlagwetterexplosion 18 Schwerverletzte 3 Leichtverletzte infolge starben 16 Bergleute
8. November 1915
Kohlenstaubexplosion durch Schießarbeiten fordert 20 Tote
18. Mai 1918 Schlagwetter fordert erneut 20 Tote
Betriebliche Besonderheiten:
Kokerei
Flöze des Steinkohlengebirges der Zeche:
Flöz Loki (Flammkohle)
Flöz Iduna (Flammkohle)
Flöz Hagen (Flammkohle)
Flöz Gudrun (Flammkohle)
Flöz Erda (Flammkohle)
Flöz Chriemhilt 2 (Flammkohle)
Flöz Baldur (Flammkohle)
Flöz X 1 (Gasflammkohle)
Flöz W 2 (Gasflammkohle)
Flöz V 1 (Gasflammkohle)
Flöz T (Bismark) (Gasflammkohle)
Flöz R 1 (Gasflammkohle)
Flöz R 2 (Gasflammkohle)
Flöz Q 3 (Gasflammkohle)
Flöz P (Gasflammkohle)
Flöz N (Gasflammkohle)
Flöz G (Gaskohle)
Flöz F (Gaskohle)
Flöz E (Gaskohle)
Flöz Zollverein 2 (Gaskohle)
Flöz
Zollverein 5 (Gaskohle)
Flöz Zollverein 8 (Gaskohle)
Flöz Gretchen (Fettkohle)
Flöz Anna (Fettkohle)
Flöz Matthias 1 (Fettkohle)
Flöz Matthias 3 (Fettkohle)
Flöz Mathilde (Fettkohle)
Flöz Albert 1(Fettkohle)
Flöz Albert 2 (Fettkohle)
Flöz Blücher (Fettkohle)
Flöz Röttgersbank (Fettkohle)
Flöz Präsident (Fettkohle)
Flöz Angelika (Fettkohle)
Flöz Wasserfall (Fettkohle)
Flöz Sonnenschein (Fettkohle)
Flöz Girondelle (Eßkohle)
Flöz Finefrau Nbbk (Eßkohle)
Flöz Finefrau (Eßkohle)
Flöz Geitling (Eßkohle)
Flöz Kreftenscheer (Eßkohle)
Flöz Mausegatt (Eßkohle)
Flöz Sarnsbank (Magerkohle)
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