Kleinere Änderungen im Glossar

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Dem guten Kollegen Dieter Schulze-Elvert ein letztes ehernes Glück Auf!

"Wir sterben viele Tode,
solange wir leben,
der letzte ist nicht der bitterste."

Karl Heinrich Waggerl
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Erweiterung des Projekts zur Schachtanlage Rossenray. Der Schachtansatzpunkt des "Alten Schacht" von 1910 wurde gefunden und fotografiert.

Die erhaltenen Reste der Ziegelsteinmauerung des Vorschachtes

>>Link zum Projekt Rossenray<<

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herzliches Glückauf allen Besuchern dieses InternetaufrittesEin herzliches Glückauf allen Besuchern dieses InternetaufrittesBergbau Zechen Bergwerk Zeche Schachtanlage Schachtanlagen Schacht Kohle Steinkohle Ruhrgebiet NRW

Ein herzliches Glückauf allen Besuchern dieses Internetaufrittes

Ich versuche hier eine möglichst vollständige Übersicht über die größten und bekanntesten Bergwerke des rheinisch-westfälischen Steinkohlenreviers zu geben.
Eine komplette Übersicht aller Bergbaubetriebe, besonders aber der Zechen die südlich des Mergelhorizontes lagen, würde hier leider den Rahmen sprengen. Diese werden auf dieser Seite nur bruchstückhaft behandelt. Zu diesen frühen Anlagen gibt es aber eine sehr ausführliche Seite von Michael Tiedt; auf die ich hier gerne verweisen möchte: http://www.ruhrkohlenrevier.de


Der weitaus überwiegende Teil der hier erwähnten Bergbauanlagen ist schon seit langer Zeit stillgelegt. Diese Bergwerke wurden bereits vor vielen Jahrzehnten abgebrochen und heute sind diese, trotz ihrer für die Entstehung des Ruhrgebiets ausschlaggebenden wirtschaftlichen Impulse, leider vollkommen aus dem allgemeinen Bewußtsein getilgt.

Von den etwa dreihundert zur Hochzeit des Steinkohlebergbaues fördernden Zechen sind derzeit noch zwei fördernde Bergwerke im nördlichen Ruhrgebiet verblieben. Diese werden aber laut des 2007 geschlossenen Steinkohle-Kompromisses auch bis spätestens Ende 2018 die Förderung einstellen müssen. Somit findet die bundesdeutsche Steinkohleförderung trotz einer verbliebenen Reserve von - allein im Ruhrgebiet - über 23.000.000.000 t hochwertiger Steinkohle in naher Zukunft ein leider volkswirtschaftlich gewolltes unrühmliches Ende. Die anstehenden Steinkohlereserven wurden 2004 durch die zuständigen staatlichen Behörden ganz unvermittelt von 23 Mrd. Tonnen auf 183 Mio. und später (2006) auf 99 Mio. Tonnen herabgestuft. Da diese Rückstufung aber weder eindeutig belegt, noch sinnvoll begründet wurde, nehme ich daher die bis dahin geltenden Zahlenwerte der noch anstehenden Reserven. Diese sind durch die jahrzehntelang durchgeführten Probebohrungen belegt und können auch trotz des anscheinend politischen Kalküls nicht einfach für Null und Nichtig erklärt werden.
Da ich momentan leider keinem Entscheider ein langfristiges Zukunftsdenken unterstellen kann, so ist zumindest diese verbliebene Energiereserve nicht endgültig verloren und diese kann in naher Zukunft - sollte die überhastete Energiewende nicht das einhalten können, was die heißluftigen Politiker auf Kosten der Steuerzahler so vollmundig versprechen und sich am Ende nur die Vorstände der Energiekonzerne in das Fäustchen lachen können, da deren Gewinnbeteiligungen auf ein neues Hoch steigen - dann doch noch für den Industriestandort Deutschland von großem Nutzen sein.

Bergwerk Auguste Victoria in Marl - Stilllegung: Dezember 2015
Bergwerk Prosper-Haniel in Bottrop - Stilllegung: Dezember 2018

Des Weiteren wird auch das letzte noch fördernde Steinkohlenbergwerk in der letzten anderen verbliebenen deutschen Bergbauregion die Förderung wie folgt einstellen:

Bergwerk Ibbenbüren - Stilllegung: Dezember 2018

Von den über 3600 Schächten, welche allein in den letzten zweihundert Jahren im Ruhrgebiet abgeteuft wurden, sind nur noch eine Handvoll für die heutige Steinkohlenförderung oder aber der notwendigen Wasserhaltung in Gebrauch. Zumindest die Wasserhaltungsschächte werde aber noch über einen sehr sehr langen Zeitraum (Stichwort: Ewigkeitslast) betrieben werden müssen, um das Ansteigen des Tiefenwassers und die daraus resultierende Verschmutzung des lebenswichtigen Grundwassers oder aber das Versumpfen oder Absaufen ganzer Stadtteile im Ballungsraum Ruhrgebiet zu verhindern.