| 320 v. Chr. |
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Berichtet der griechische Philosoph Theophrastus in seinem Buch „Von den Steinen" über die Gewinnung und Verwendung von „Mineralkohlen". Auch der griechisch-römische Arzt Galenos und der römische Schriftsteller Plinius wußten von „brennenden Erden"
Braunkohlen haben nach der Meinung des Bergingenieurs Büttgenbach in der vorrömischen Zeit schon die Kelten bei ihren Leichenverbrennungen benutzt. (Fund in Herzogenrath)
Schon die Römer brannten Steinkohlen, aber die Arbeit in den Bergwerken galt als harte Strafe, zu der Sklaven verurteilt wurden |
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| 853 n. Chr. |
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werden Steinkohlen erstmals urkundlich in England und Schottland erwähnt |
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| 1000 bis 1500 |
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| 1113 |
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wird Steinkohle im „Wormgebiet" in der Gemeinde Kirchrath (in der Aachener Gegend) abgebaut, „Kalkulen" in den „Annalen Rodenses" genannt |
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| 1198 |
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Entdeckung der Steinkohle bei Lüttich.
Anfang des 14. Jahrhunderts werden in Verkaufsurkunden „Kohlengrafften" und „Kohlenbrechen" nach der Dortmunder Chronik des Detmar Mülher erwähnt |
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| 1317 |
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haben die Brüder vom Kloster zum Heiligen Geist in Essen schon ein Kohlenlager |
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| 1333 |
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werden die Amtsräume in Aachen mit Steinkohle geheizt. Die Aachener Stadtrechnungen führen die Kosten für einen Wasserstollen auf |
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| 1370 |
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erscheinen Steinkohlen im Zolltarif von Cochem |
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| 1389 |
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gehen die Dortmunder Schmiede über die Emscher und holen 100 Malten Steinkohlen |
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| 1394 |
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ein Kohlenberg bei Eschweiler wird erwähnt |
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| 1395 |
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verleiht Herzog Wilhelm von Berg der Stadt Düsseldorf das Recht, Abgaben zu erheben von den Steinkohlentransporten, die durch die Stadt gehen |
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| Um 1400 |
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werden schon Steinkohlen in Duisburg gebrannt |
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| 1460 |
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Vertrag über die Steinkohlenförderung in Mülheim |
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| 1465 |
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erwähnen die Koblenzer Zollregister die Steinkohle als Rheinfracht |
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| 1500 bis 1700 |
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| 1512 |
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finden Kohlenschürfungen bei Duisburg statt, die aber zunächst ohne Erfolg bleiben im Gegensatz zu Mülheim, das früh einen bemerkenswerten Kohlenhandel entwickelt |
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| 1521 |
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Der Abt Johann V. (1517-1540) von Werden (von Groeningen) empfängt 1521 den Kohlenzehnten im Werte von 3 Goldgulden, der schon seit 1517 gebräuchlich ist |
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| 1533 |
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Der Kölner Kurfürst und Erzbischof Hermann von Wied erläßt am 4. 9. 1533 die erste bekannte Bergordnung |
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| 1539 |
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kostet „i Karr Kolen to Langendreer 19 Albus" |
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| 1542 |
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27. April: Die Klevisch-Bergische Bergordnung betrifft noch nicht die Steinkohle |
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| 1561 |
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läßt der Duisburger Rat den Meister Simon im Duisburger Walde nach Kohlen schürfen |
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| 1569 |
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verpachtet das Stift Rellinghausen eine Kohlenbank gegen die Lieferung von einer Karre Kohlen wöchentlich |
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| 1575 |
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15. April: Eine Art Bergordnung für den Stift Essen wird erlassen |
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| 1587 |
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Kohlenabgabe in Kleve und Mark (6 Heller für den Karren) |
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| 1588 |
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beziehen die Duisburger Steinkohlen aus Mülheim und Essen |
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| 1593 |
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kauft die Fürst-Äbtissin von Essen „aus Mangel an Holz die teueren Steinkohlen" |
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| 1639 |
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Kleve-Märkische Bergordnung |
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| 1700 bis 1800 |
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| 1705/ 1746 |
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Private Schürfversuche im Duisburger Walde bleiben ohne Erfolg |
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| 1709 |
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21. März: Erlass der Jülich-Bergische Bergordnung, die auch für das Fürstentum Moers galt |
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| ab 1720 |
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werden Erbstollen zur Wasserlösung aufgefahren |
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| 1725 |
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erläßt der Rat von Essen eine „Kohlbergs-Ordnung" |
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| 1730 |
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erhält der Herzog von Berg als Lehnsherr der Herrschaft Broich als Ablösung für den Bergzehnten jährlich 200 Taler |
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| 1737 |
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18. Juli: Berggesetz unter Friedrich Wilhelm I. von Preußen reformiert das preußische Bergwesen.
Das Bergamt Bochum wird gegründet |
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| 1751 |
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Der Abt von Werden erteilt seine erste Bergkonzession |
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| 1764 |
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soll in Cleve „Die Kalck-, Kohlen- und Turf-Maas" neu verpachtet werden
In Wesel betreibt der Wirt Theodor Conrad auch Kohlenhandel |
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| 1766 |
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29. April: Friedrich der Große erläßt die „Revidirte Bergordnung für das Herzogthum Cleve, Fürstenthum Moers und die Grafschaft Mark" |
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| 1767 |
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Preußisches Generalprivilegium führt die Knappschaftsverfassung ein |
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| 1780 |
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befiehlt Friedrich der Große, die Backöfen der Heeresbäckereien versuchsweise mit Steinkohle statt mit Holz zu heizen |
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| 1791 |
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28. Juli: Französisches Berggesetz, das zusammen mit dem Code civile und dem Bergwerksgesetz vom 21. 4. 1810 für den linken Niederrhein in seiner Franzosenzeit wirksam wurde |
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| 1800 bis 1850 |
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| 1801 |
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eine bereits 1790 von Freiherr von Stein bestellte Dampfmaschine, die ursprünglich für die Zeche Charlotte von einer Firma in Tarnowitz gebaute wurde, wird auf der Zeche Vollmond in Betrieb genommen. Franz Dinnendahl, der eigentlich mit dem Bau eines Maschinenhauses beauftragt war, stellt einen Montagefehler fest und kann die Dampfmaschine in Betrieb nehmen.
Franz Dinnendahl erbaut die erste im Ruhrgebiet hergestellte Dampfmaschine zusammen mit Friedrich Krupp, diese wird 1804 auf der Zeche Wohlgemuth in Betrieb genommen |
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| 1802 |
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gibt es im Gebiet der Abtei Werden 74 Zechen |
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| 1803 |
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gibt der König von Preußen ein Patent über die Verwaltung des Bergregals für die Stifte Essen und Werden, durch das die Clevisch-Märkische Bergordnung auch hier eingeführt wird |
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| 1804 |
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Im Ruhrrevier werden 229 Zechen betrieben
Inbetriebnahme Kunstschacht und Wasserkunst auf der Zeche Margaretha |
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| 1805 |
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Das „Westfälische Oberbergamt" wird von Wetter nach Essen gelegt |
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| 1806 |
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Auf Pörtingssiepen werden hölzerne Schienen zu Förderung verwendet |
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| 1807 |
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Franz Dinnendahl gründet in Essen eine Maschinenfabrik |
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| 1808 |
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Mülheim an der Ruhr erhält die Stadtrechte
Die vier Brüder Stinnes gründen in Mülheim eine Schifffahrts- und Kohlenhandelsgesellschaft.
Ein "Tiefbauschacht" erreicht auf der Zeche Vollmond 46m Teufe |
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| 1809/10 |
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kommt im Essener Bezirk die erste Dampfmaschine für die Wasserhaltung einer Zeche in Betrieb (Schacht Josina der Zeche Ver. Sälzer und Neuack) |
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| 1810 |
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21. April: Französisches Berggesetz, das noch Mitte des 19. Jahrhunderts für das Mutungsrecht der linksrheinischen Zechen maßgebend war wird erlassen |
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| 1811 |
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Dinnendahl baut die erste Dampffördermaschine, die „essendische Feuermaschine".
20. November: Friedrich Krupp gründet in Essen seine Gußstahlfabrikation |
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| 1816 |
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wird der erste Koksbrennereibetrieb auf der Zeche Sälzer-Neuack aufgenommen.
Franz Dinnendahl konstruiert für die Zeche Kunstwerk eine Wasserhaltungsmaschine.
17. März: Gründung der Märkischen Bergschule zur Ausbildung von Grubenbeamten in Bochum.
10. Juni: Das erste Dampfschiff passiert Duisburg rheinaufwärts |
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| 1819 |
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Friedrich Harkot kauft die Burg Wetter und richtet dort die Mechanischen Werkstätten ein |
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| 1821 |
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1. Juli: Gesetz das Bergwerkseigentum betreffend wird erlassen |
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| 1824 |
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14. Dezember: Die staatliche Knappschaftsordnung für die Bergleute in den Bezirken des Märkischen und Essen-Werdenschen Bergamtes wird erlassen |
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| 1825 |
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Friedrich Harkort erfindet eine Wasserhaltungsmaschine |
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| 1828 |
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Gusseiserne Schienen werden auf der Zeche Langenbrahm verwendet |
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| 1829 |
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Bau der Muttentalbahn |
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| 1830 |
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erbaut Franz Haniel in Ruhrort Koksofenanlagen
Inbetriebnahme Koksbacköfen auf der Zeche Sälzer-Neuack |
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| 1832 |
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Der durch Franz Haniel geteufte Schacht Franz durchstößt als erster Tiefbauschacht im Ruhrgebiet die Mergelschicht |
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| 1833 |
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Entwicklung der Fahrkunst im Harzer Revier |
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| 1834 |
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27. März: Schacht Franz erschließt ein 27cm mächtiges Flöz.
Entwicklung eines bruchsicheren Drahtseiles durch Wilhelm A.J. Albert |
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| 1835 |
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Ersteinsatz eines Drahtseiles zur Schachtförderung (Ver. Sälzer & Neuack) |
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| 1837 |
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Schacht Kronprinz ist der erste Tiefbauschacht des Ruhrgebiets |
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| 1838 |
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Die Zeche Wiesche gibt eine Liedsammlung "Grubenklänge" heraus |
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| 1839 |
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Mindestalter für Arbeiter in Fabriken wird auf 9 Jahre festgelegt |
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| 1831 |
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29. Juni: Heinrich Friedrich Karl Reichsfreiherr von und zum Stein stirbt in Cappenberg |
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| 1836 |
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Erste Koksproduktion in geschlossenen Öfen auf der Zeche Schoelerpad |
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| 1837 |
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Beginn der Koksproduktion auf der Zeche Ver. Bickefeld |
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| vor 1840 |
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Einsatz von Grubenpferden auf der Zeche Wiesche in Mülheim |
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| 1840 |
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12. September: Das Schachtgestänge des Schachts Kronprinz bricht, der Schacht säuft bis auf 90m Teufe ab.
Ludwig von Oven wird in Gelsenkirchen auf Steinkohle fündig |
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| um 1840 |
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erste Sicherheitslampen werden eingesetzt |
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| 1842 |
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Schacht Kronprinz wird aufgegeben |
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| 1844 |
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Errichtung der ersten Werkssiedlungen "Eisenheim" durch Wilhelm Lueg, Direktor der Hüttengewerkschaft und Handlung Jacobi, Haniel & Huyssen |
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| 1846/47 |
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Inbetriebnahme der Köln-Mindener-Eisenbahn |
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| 1848 |
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18. März: Märzrevolution in Preussen
Die erste kontinuierliche Separation (Setzmaschine) und Wäsche im Ruhrgebiet wird auf der Zeche Victoria Mathias in Essen in Betrieb genommen |
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| 1849 |
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Erste Kokssieberei und Wäsche auf der Zeche Victoria-Mathias.
Erster Kokshochofen auf der Friedrich-Wilhelms-Hütte in Mülheim a.d. Ruhr |
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| 1850 bis 1900 |
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| ab 1850 |
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Bau der ersten Malakofftürme (nach dem im dem Krimkrieg 1853-55 belagerten Fort Malakoff benannt) sowie die Einführung von Unterseilen |
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| 1851 |
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12. Mai: Das Miteigentümergesetz ermöglicht die Selbstverwaltung des Bergbaus
8. Februar: Zum Energiebezug sind sämtliche linksniederrheinischen Bergwerke Mitglieder der BEV, „Bergbau-Elektrizitäts-Verbundgemeinschaft GbR", die am 8. 2. 1851 gegründet wird zusammengeschlossen.
5. Juni: Haniel reicht beim Bergamt Düren das Konzessionsgesuch auf das Feld „Rheinpreußen" ein.
21. Juli: Haniel beginnt mit den ersten Bohrungen in Homberg und wird dadurch der Pionier des linksniederrheinischen Steinkohlenbergbaus |
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| 1852 |
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Erste Versuche mit Handbohrmaschinen auf der Zeche Ver. Bickefeld.
Erste Fahrkunst auf der Zeche Ver. Gewalt in Essen.
Eisensteinfunde im Ruhrgebiet eröffnen der Eisenindustrie neue Möglichkeiten.
Mindestalter für Fabrikarbeiter wird von 9 auf 12 Jahre erhöht |
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| 1853 |
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Aufgrund von Tiefbohrungen kann bergbehördlich eine Verleihung auf Steinkohle erfolgen, eine Bloßlegung ist nicht mehr erforderlich. |
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| 1854 |
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15. Mai: Franz Haniel auf dem Rheinpreußenfeld in Homberg in 556 Fuß Teufe auf Kohlen fündig, und die Fündigkeit wird ihm bestätigt. Dies ist das Geburtsjahr des linksniederrheinischen Steinkohlenbergbaus.
Erlaß des Knappschaftgesetzes.
Verbot der untertägigen Arbeit von unter 16jährigen |
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| 1855 |
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8. Januar: Kaufmann Ferdinand Stein aus Rheydt beginnt mit Schürfversuchen bei Rheinhausen und Werthausen und wird am 8. 3. fündig.
26. März und 5. April: Konzessionsgesuch für das Feld Diergardt (ursprünglich wird das Feld „Grafschaft Moers" genannt).
Auf der Zeche Java in Duisburg-Neuenkamp wird die Bohrung „Java" auf Kohle fündig.
Auf der Zeche Hibernia werden die ersten eisernen Tübbings zum Schachtausbau verwandt.
Auf der Zeche Vereinigte Geschwind wird ein Wetterkamin errichtet. |
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| 1856 |
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Die Ruhrort-Homberger-Rhein-Trajektanstalt nimmt ihren Betrieb auf. |
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| 1857 |
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Wirtschaftkrise führt zu zahlreichen Zechenstilllegungen im Ruhrgebiet. |
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| 1858 |
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Der Verein für bergbauliche Interessen im Oberbergamtsbezirk Dortmund wird gegründet.
Die Bochumer Firma Seippel stellt die erste westfälische Grubensicherheitslampe für Ölbrand her.
Schacht Nordstern I wird abgeteuft, dies ist der erste Schacht nördlich der Emscher. Der erste 11 Meter tiefe Schacht musste gestundet werde, da dieser aus dem Lot lief. Der zuständige Steiger Petri wurde seines Dienstes entbunden, da er "dem Trunke verfallen" war. |
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| 1859 |
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gelingt der Zeche „Neu-Duisburg" in Duisburg-Neudorf in 165 m Tiefe die Förderung von Magerkohle. Aber 1861 schon muß die Zeche infolge von Wassereinbrüchen stillgelegt werden (Lage: Averdunk-Ring).
Erste Genehmigung einer Seilfahrtanlage durch das Bergamt Dortmund |
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| 1860 |
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21. Mai: Einführung des sog. Freizügigkeisgesetzes, damit wird die staatliche Festsetzung von Lohn und Arbeitszeit abgeschafft. Die Arbeitsumstände der Arbeiter verschlechtern sich in Folge dramatisch. |
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| 1861 |
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Die Kompetenzen der Bergämter werden neu geregelt.
Erste Versuche zur Brikettherstellung aus Feinkohle auf Ver. Wiesche.
Die letzte Fahrkunst im Ruhrgebiet wird auf dem Schacht Concordia II eingebaut und 1865 in Betrieb genommen. |
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| 1862 |
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werden die Duisburger Schächte „Neu Duisburg" und „Medio Rhein" stillgelegt |
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| 1863 |
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Bergpolizeiverordnung schränkt den Betrieb von Wetteröfen (Untertage) ein |
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| 1865 |
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4. Juni: Das allgemeine preußische Berggesetz wird erlassen und zum 1.10. des Jahres in Kraft gesetzt. (Bis dahin hatte noch das französische Bergrecht für das linksrheinische Gebiet gegolten)
Erste Versuche mit Druckluftbohrmaschinen auf der Zeche Altendorf Tiefbau.
Letzte Fahrkunst geht auf Concordia (Schacht Flashoff) in Betrieb |
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| 1866 |
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Dynamit wird für Schießarbeiten eingeführt |
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| 1867 |
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55% aller Ruhrbergleute fahren "am Seil" ein.
Von Felten und Guilleaume wird das Stahlgußseil entwickelt. |
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| 1868 |
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15. Januar: Auf der Zeche Neu-Iserlohn sterben 81 Bergleute bei einer Schlagwetterexplosion
24. April: Franz Haniel stirbt in Ruhrort |
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| 1869 |
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Erste preßluftbetriebene untertägige Wasserhaltung aus der Zeche Neu-Iserlohn.
Erste freistehende eiserne Fördergerüste auf den Zechen Barillon (Julia) und Graf Beust erstellt |
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| 1870 |
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19. Juli: Beginn des deutsch-französischen Krieges
12. Februar: Hugo Stinnes wird in Mülheim an der Ruhr geboren |
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| 1871 |
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10. Mai: Ende des deutsch-französischen Krieges |
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| 1872 |
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24. Mai: Erster großer Bergarbeiterstreit beginnt in Bochum. Die Essener Bergleute folgen am 1.Mai, zeitweilig befinden sich etwa 90.000 Bergleute im Ausstand. Forderung: 15% Zuschlag bei Überschichten, 8-stündige Schichtzeit incl. An- und Ausfahrt sowie eine bessere Wetterführung.
Gründung der Maschinenfabrik Flottmann in Bochum.
Entstehung des "Concordia-See's" durch Bergsenkungen |
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| 1873 |
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Wirtschafskrise beendet die sogenannten Gründerjahre |
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| 1874 |
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Eisenbahnbrücke Hochfeld-Rheinhausen wird eröffnet |
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| 1875 |
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Erste Schrämmmaschinenversuche auf der Zeche Ruhr & Rhein.
29. November: Gelsenkirchen erhält die Stadtrechte |
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| 1876 |
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Kann nach zwanzigjähriger Arbeit an der Niederbringung der Schächte auf Schacht Rheinpreußen II und im folgenden Jahre auf Schacht I die Förderung aufgenommen werden.
15. Januar: Wattenscheid erhält die Stadtrechte |
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| 1877 |
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Patentierung der Koepe-Förderung und Ersteinsatz auf Hannover I.
30. April: Stilllegung, der erste Hütte des Reviers, der St. Antonii-Hütte in Oberhausen. |
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| 1879 |
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1. Juni: Das Wassergenossenschaftsgesetz zum Schutz des bäuerlichen Bodens wird erlassen |
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| 1880 |
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Bibliothek des Bergbaulichen Vereins wird eingerichtet
Doppelförderschächte gewinnen an Bedeutung
6. März: Friedrich Harkort stirbt in Dortmund-Hombruch
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| 1881 |
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Bergbehördliche Vorschrift die einen zweiten befahrbaren Zugang bei einer Tiefbauanlage vorschreibt.
Erste voll funktionsfähige Brikettfabrik für Magerfeinkohle auf Ver. Dahlhauser Tiefbau arbeitet noch kostenintensiv mit "englischen" Pech.
Auf der Zeche Holland in Wattenscheid nimmt die erste Kokerei mit Nebenproduktanlage den Betrieb auf
Erste Schlagwetterkommission
durch den preußischen Staat |
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| 1882 |
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Brikettfabrik Caroline nimmt den Betrieb auf.
10. Mai: Bei einem Schlagwetter auf der Zeche Pluto sterben 65 Menschen
Werner von Siemens baut eine elektrische Grubenlokomotive (Fahrdraht) und in der königlich-sächsischen Steinkohlenzechen Zauckeroda eingesetzt
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| 1883 |
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Ersteinsatz einer elektrischen Grubenlok auf der Zeche Bonifacius.
Inbetriebnahme der ersten Teeröfen auf der Zeche Pluto (Schacht Thies)
Februar: Das Rheinisch-Westfälische Kohlen-Syndikat (RWKS) wird von Emil Kirdorf gegründet |
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1884 |
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Carl Wolf erfindet die Benzinsicherheitslampe, welche eine deutlich höhere Lichtleistung als die vorherigen bot, sowie eine Innenzündvorrichtung zum Wiederanzünden erloschener Lampen
30. Juli: Die Firma Gustav Wolff jr. wird in Bochum-Linden gegründet |
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1885 |
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Gründung der Bergbau-Berufsgenossenschaft.
Mitarbeiterzahl im Ruhrbergau übersteigt erstmals 100.000 Bergleute
30. Oktober: William Thomas Mulvany stirbt in Düsseldorf.
25. Juli: Auf der Zeche Prinz von Preussen sterben 37 Bergleute bei einer Schlagwetterexplosion |
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1886 |
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24. September: Kohlenstaubexplosion auf der Zeche Consolidation fordert 56 Tote |
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1887 |
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Eine Vorschrift zur Verwendung von Sicherheitslampen auf schlagwettergefährdeten Anlagen wird behördlich erlassen.
Erste Benzolgewinnungsanlage auf der Zeche Kaiserstuhl in Dortmund geht in Betrieb.
Erste Wasserhaltung nach dem System Kley auf Fröhliche Morgensonne.
Die erste Motorgrubenlokomotive wird auf dem Brauneisensteinwerk C.W.B. Fernie eingesetzt
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1888 |
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Erster Einsatz einer Turmfördermaschine mit Treibscheibenförderung auf Hannover II.
16. April: Friedrich Grillo stirbt in Grafenberg (Düsseldorf).
Die Zeche Hercules erhält einen Ventilator zur Grubenbelüftung |
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1889 |
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25. April: Bergarbeiterstreik (>80% Beteiligung) ausgelöst durch die Arbeitsniederlegung von 45 Schleppern der Zeche Präsident in Bochum.
18. August: Der Verband zur Wahrung und Förderung der bergmännischen Interessen in Rheinland und Westfalen wird gegründet.
Die Zeche Amalia gründet eine zecheneigene Benzolfabrik (System Brunck).
Auf der Zeche Nordstern wird die erste Kettenbahn in Betrieb genommen.
Die letzten Ruhraaken transportieren die Kohle über die Ruhr |
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| 1890 |
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Erstmalige Förderung von über 1 Mio. Jahrestonnen auf der Schachtanlage Zollverein |
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| 1891 |
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23. Januar: Schlagwetter fordert auf der Zeche Hibernia 57 Todesopfer
1. Juli: Erlass des Arbeiterschutzgesetzes
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| 1892 |
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16. Februar: Gründung des Rheinisch-Westfälischen Kohlensyndikats.
Erste Versuche mit preßluftbetriebenen Bohrhämmern auf der Zeche Mansfeld |
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| 1893 |
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19. August: Schlagwetter auf Kaiserstuhl I fordert 62 Todesopfer
Vermehrter Einsatz von elektrischen Antriebsmotoren
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| 1894 |
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Die erste elektrische Wasserhaltung geht auf der Zeche Deutscher Kaiser I in Duisburg-Hamborn in Betrieb |
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| 1895 |
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Erste ausgreifte Radschrämmmaschine auf Dorstfeld im Einsatz |
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| 1897 |
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Erste Koksofenanlage auf Zeche Mathias Stinnes |
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| 1898 |
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17. Februar: Schlagwetterexplosion fordert 116 Tote auf Ver. Carolinenglück in Bochum.
12. Juli: Eine Bergpolizeiverordnung schreibt den Einbau von untertägigen Gesteinsstaubsperren vor und die Verwendung von Schwarzpulver wird verboten
22. Mai: Auf der Zeche Zollern kommen 29 Kumpel bei einem Schlagwetter und dem nachfolgenden Grubenbrand ums Leben.
Ersteinsatz einer Kreiselpumpe zur Wasserhaltung auf der Zeche Constantin der Große |
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| 1899 |
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Bochumer Bergschule bezieht das Gebäude an der Herner Strasse.
Dortmund-Ems-Kanal wird eröffnet |
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| 1900 bis 1950 |
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| 1900 |
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Offenes Geleucht wird in der Grube verboten.
12. März: Einrichtung von Brausebädern wird bergpolizeilich verordnet.
Erster Gefrierschacht (Auguste Victoria II, später umbenannt in I) wird abgeteuft .
10. Juli: Grubenbrand durch eine umgeworfene Öllampe fordert 39 Tote auf der Zeche Ver. Borussia |
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| 1902 |
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Zum Schießen darf nur noch Sicherheitssprengstoff verwendet werden.
Nachgiebige Stahlstempel werden erprobt.
Spülversatz wird eingeführt.
Erste elektrische Fördermaschine auf Zeche Preußen 2
22. November: Friedrich Alfred Krupp stirbt in Essen.
28. März: Bergpolizeiverordnung schreibt Sicherheitsvorrichtungen gegen das Überteiben von Förderkörben sowie Sicherheitsaufsetzvorrichtungen (Fangvorrichtungen) vor. |
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| 1904 |
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Im rechtsrheinischen Industriegebiet wird die Emscher-Genossenschaft zur einheitlichen Regelung der Vorflut- und Abwasserverhältnisse gegründet.
Zum Rechtsschutz gegen Bergschäden werden die Haus- und Grundbesitzervereine in Homberg und Essenberg ins Leben gerufen.
Erstes Gummiförderband in Betrieb.
28. Juli: Der preußische Staat kauft 46% der Bergwerksgesellschaft Hibernia. Beginn der sog. Hibernia-Affäre.
Heinrich Flottmann erhält das Patent auf den Flottmann-Bohrhammer.
Erste untertägige Fahrdrahtlokomotive auf der Zeche Ver. Engelsburg.
Einführung der Schwingbühne nach Eickelberg. |
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| 1905 |
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16. Januar: Generalstreik wird ausgerufen (>70% Beteiligung).
Auf Rheinpreussen wird die erste "Schüttelrutsche" eingeführt.
Eine 2-jährige Mutungssperre auf Steinkohle wird beschlossen.
Novelle des preußischen Berggesetz bei dem, bei über 100 Mitarbeitern Arbeiterausschüsse zu bilden sind.
Begrenzung der Gesamtschichtzeit auf 8,5 h incl. An- und Ausfahrt sowie die Abschaffung des "Wagen-Nullen" bei unreiner Füllung.
10. Juli: Eine umgeworfene Öllampe im Füllort löst einen Grubenbrand auf der Zeche Oespel (Borussia) aus, dabei sterben 39 Bergleute |
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| 1906 |
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Ersteinsatz von druckluftbetriebenen Abbauhämmern auf der Zeche Königsborn.
Hilfeleistung der mit modernen Atemgeräten ausgerüstete Grubenwehr der Schachtanlage Shamrock bei dem Grubenunglück auf der französischen Zeche Courrières. Bei dem Unglück starben 1140 französische Kumpel. |
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| 1908 |
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Das Oberbergamt Bonn schafft ein neues Bergrevier mit dem Sitz in Krefeld (Das Bergamt Krefeld bestand bis 31. 10. 1933).
12. November: Schweres Grubenunglück auf Radbod mit 349 Toten ausgelöst durch eine defekte Grubensicherheitslampe oder ein Schießen.
Auf der Zeche Lothringen wird weltweit das erste Werk zur Herstellung synthetischen Salpeters errichtet.
Ersteinsatz eines Gurtförderers auf der Zeche Osterfeld
22. Januar: Gründung des Zechenverband
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| 1909 |
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Auf Radbod wird nach dem Grubenunglück von 1908 komplett auf elektrische Handgrubenlampen umgerüstet.
Erstmalig besucht Paul Breder, der Sohn eines Bergarbeiters, das königliche Gymnasium zu Bochum |
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| 1910 |
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Fast ein Drittel der Bergarbeiter lebt als Untermieter oder Kostgänger |
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| 1911 |
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Auf der Zeche Deutscher Kaiser und der Friedrich-Wilhelms-Hütte werden die ersten Koppersöfen betrieben (Gichtgasbefeuerung) |
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| 1912 |
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Bergarbeiterstreick (>60% Beteiligte).
8. August: Bei einer Schlagwetterexplosion auf der Zeche Lothringen sterben 114 Bergleute.
6. März: Heinrich Kämpchen (Bergmann und Arbeiterdichter) stirbt in Bochum-Linden.
18. Dezember: 49 Bergleute finden bei einem Schlagwetter auf der Zeche Minister Achenbach den Tod |
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| 1913 |
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Frühjahr: Die LINEG (Linksniederrheinische Entwässerungs-Genossenschaft) wird in Moers gegründet. Diese soll die durch die Bodensenkungen des Bergbaus herbeigeführten Vorflutstörungen beseitigen und die Wasserführung in Ordnung halten. |
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| 1914 |
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31. Januar: Schlagwetter auf Minister Achenbach fordert 24 Menschenleben
März: Die erste Unterrheinverbindung wird auf der Zeche Diergardt hergestellt.
1. August: Das Deutsche Reich erklärt nach dem Bündnispartner Österreich-Ungarn (28. Juli) Russland den Krieg. Beginn des ersten Welkrieges
Nach der Gerneralmobilmachung werden von den 388385 Bergarbeitern im Knappschaftsbezirk Bochum 117846 Bergleute zum Kriegsdienst eingezogen.
Rhein-Herne-Kanal wird eröffnet |
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| 1915 |
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März: Erstmalige Ausgabe von Brot- und Lebensmittelkarten infolge des Weltkrieges.
Lippe-Seitenkanal (heute Datteln-Hamm-Kanal) wird eröffnet |
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| 1916 |
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Verstärkter Einsatz von Frauen und Jugendlichen in der Industrie und im Bergbau.
Ende 1916: Das Rheinisch-Westfälische Kohlen-Syndikat wird um 5 Jahre verlängert |
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| 1917 |
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Schlechte Versorgungslage führt zum sog. "Kohlrübenwinter".
26. Februar: Die Bergwerksgesellschaft Hibernia wird per Gesetz verstaatlicht.
Schwarzhändler erziehlen Höchstpreise für begehrte Waren.
28. April: Seilriß und Absturz eines Förderkorbs mit 42 Toten auf der Zeche Carl Friedrich.
Auf der Zeche Präsident sterben 27 Bergleute bei einem Schlagwetter. |
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| 1918 |
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11. November: Waffenstillstand und Ende des ersten Weltkriegs aber noch kein Friedensvertrag.
Gefallene nach Ruhrgebietsstädten:
Essen 15000
Dortmund 8000
Gelsenkirchen 7500
Duisburg 6000
Bochum 4000
Der verlorene Erste Weltkrieg und die Revolution verursachen große Störungen im Betrieb der Bergwerksgesellschaften |
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| 1919 |
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Revolution, Streiks. — Einführung der achtstündigen Arbeitszeit. Die Untertageschicht in den Bergwerken wird auf sieben Stunden festgesetzt.
Die Reichsregierung erläßt Bestimmungen über die Errichtung von Bergmannswohnungen, um einen Anreiz für eine Erhöhung der Kohlenförderung zu geben.
Abschluß des ersten Tarifvertrages zwischen Zechenverband und Bergarbeitergewerkschaften im Bergbau.
Beschluß zur Bildung der Allgemeinen Bergarbeiter Union durch Delegierte von 195 Schachtanlagen.
28. Juli: Friedensvertrag von Versailles wird unterzeichnet |
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| 1920 |
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Gegen besondere Zuschläge und Vergünstigungen verpflichten sich die Bergarbeiter zu Überschichten.
13. März: Kapp-Putsch zur Wiedererrichtung der Monarchie wird u.a. durch einen Generalstreik vereitelt.
März: Parallel zu dem Kapp-Putsch und der nicht mehr handlungsfähigen Reichsregierung beginnt der Ruhraufstand bei dem ein Bündnis aus linken Arbeiterparteien versuchen die politische Macht zu erlangen. Die gebildete Roten Ruhrarmee besiegt die bewaffneten Ordnungskräfte und ein Zentralrat der Arbeiterräte wird gegründet, der teilweise die Macht übernimmt. Verhandlungsversuche seitens der Reichsregierung bleiben erfolglos.
2. April: Einmarsch von Reichswehr- und Freikorpseinheiten in das nördliche Ruhrgebiet, bis zur britisch besetzten Zone an der Ruhr. Dabei erfolgen standgerichtliche Erschießungen von bewaffneten Aufständischen. Etwa 2400 Menschen verlieren bei den Kampfhandlungen und den Standgerichten ihr Leben.
Erste Betriebsratswahlen im Ruhrbergbau.
Beginn der Reparationsleistungen und Demontagen.
8. August: Seilfahrtunglück fordert 20 Todesopfer auf der Zeche Kaiserstuhl |
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| 1921 |
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wird auf „Wilhelmine Mevissen" die erste Stangenschräm-Maschine eingeführt, durch die der Abbau in dem sonst schwierigen Flöz „Mentor" wirtschaftlich gestaltet werden kann.
20. Juli: Schlagwetter auf der Zeche Mont Cenis fordert 85 Todesopfer.
Verbot der Sicherheitslampe als Mannschaftslampe.
Französische und belgische Truppen besetzten Duisburg und Düsseldorf.
26.10. Oktober: Gründung der Klöckner Reederei und Kohlenhandel GmbH in Duisburg |
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| 1922 |
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27. November: Frankreich droht wegen nicht geleisteter Reparationszahlung mit der Besetzung des Ruhrgebiets.
Die Belegschaftzahl des Ruhrbergbaus steigt, mit 544961 Mann, auf ein neues Hoch. Die Förderung liegt aber deutlich unter der Vorkriegsförderung
19. April: Otto Hue (Politiker und Gewerkschafter) stirbt in Essen |
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| 1923 |
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10/11. Januar: Französische und belgische Truppen besetzen das Ruhrgebiet um dies als Pfand für ausstehende Reparationszahlungen des Deutschen Reiches zu nutzen. Beginn des Ruhrkampfes und des passiven Widerstandes gegen die Besetzung. Ein Generalstreik wird ausgerufen und Sabotageakte legen große Teile des Verkehrs und der Wirtschaft lahm. Durch Zusage der Reichsregierung die finanzielle Unterstützung der gut 2 Millionen sich im Ausstand befindlichen Arbeiter zu übernehmen, wird die Wirtschaftskrise und die hohe Inflation noch weiter angefacht. Am 26. September wird der passive Widerstand von Reichskanzler Gustav Stresemann als beendet erklärt. Der entstandene volkswirtschaftliche Schaden wird mit 4,5 Milliarden Goldmark angenommen, welcher (da nicht gedeckt) nachfolgend zu einer Währungsreform führten.
1. Mai: Das Rheinisch-Westfälische Kohlen-Syndikat wird für fünf Jahre erneuert.
15. November: Der Zechenverband gibt die Entlassung aller Mitarbeiter und die Stilllegung aller Zechen bekannt. Diese Aussperrung ist Reaktion auf den anhaltenden Widerstand der vier Bergarbeitergewerkschaften und des Reichsarbeitsministeriums auf die unangekündigte Schichtverlängerung auf 8,5 Stunden (untertage) und auf 12 Stunden (übertage) ohne Lohnausgleich.
Beschlossen wird mit den Gewerkschaften eine 8 Stunden-Schicht bis zum 1. Mai.
Auf der Zeche Mont Cenis wird die erste Flotationanlage für Kohle angefahren
(Schaumschwimmaufbereitung) |
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| 1924 |
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Aufhebung der Bergfreiheit für Steinkohle.
2. Mai: Aussperrung von 400000 Bergarbeitern nach deren Weigerung die neue 8,5 Stundenschicht zu verfahren.
21. Juni: Letzte Grubenfahrt von August Thyssen auf der Zeche Lohberg.
10. April: Hugo Stinnes stirbt in Berlin |
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| 1926 |
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Großer englischer Bergarbeiterstreik (Generalstreik) führt zu einer Absatzbesserung |
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| 1925 |
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11. Februar: 136 Tote bei einer Kohlenstaub.- Schlagwetterexplosion auf der Zeche Stein & Hardenberg (Minister Stein).
31. Juli: Die letzten französischen Truppen verlassen das Ruhrgebiet.
Stilllegungswelle von 34 Zechen (insgesamt werden von 1920-1926 73 Zechen geschlossen).
16. Mai: Sprengstoff/Kohlenstaubexplosion auf Ver. Dorstfeld mit 46 Toten |
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| 1926 |
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Der Blasversatz wird als Maßnahme gegen Bergsenkungen eingeführt.
4. April: August Thyssen stirbt in Essen.
5. Mai: Gründung der Vereinigte Stahlwerke AG.
Franz Fischer und Hans Tropsch entwickeln am Kaiser-Wilhelm-Institut für Kohleforschung das sog. Fischer-Tropsch-Verfahren.
Erster Fördertum mit zwei Förderungen geht in Betrieb |
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| 1927 |
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wird der Niersverband als Zwangsgenossenschaft ins Leben gerufen.
Die ersten von der Maschinenfabrik Deutz hergestellte Diesellokomotive wird als Streckenfördermittel eingesetzt.
Beginn der Kohleverflüssigung.
Gründung der Kohlechemie AG.
16. Juli: Beginn der Arbeitslosenversichung als Zwangsversicherung |
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| 1928 |
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Das Bergbau-Museum in Bochum wird gegründet.
Aus der Kohlechemie AG wird die Ruhrchemie AG.
Beim "Ruhreisenstreik" werden 240.000 Stahlarbeiter ausgesperrt |
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| 1929 |
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25. Oktober: Schwarzer Freitag an der New Yorker Börse. Beginn der Weltwirtschaftkrise.
Die Silikose wird als Berufskrankheit anerkannt.
Abbau mit Preßlufthämmern erreicht 84%, weitere 6% werden mit Schrämmaschinen hereingewonnen. |
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| 1930 |
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Die Koppelung von Arbeits und Mietverträgen wird aufgehoben.
Wesel-Datteln-Kanal wird eröffnet.
Ab 1930er: Einführung der Wendelrutsche zur Abwärtsförderung in Blindschächten |
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| 1931 |
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Infolge der Abwertung des englischen Pfundes sinkt der Weltmarktpreis für Kohlen um 30 %.
1. Januar: Nach dem Scheitern der Tarifverhandlungen mit den Gewerkschaften über einen Lohnabbau von 8%, spricht der Zechenverband Massenentlassungen aus.
10. Januar: Staatliche Zwangschlichtung führt zu Lohnkürzungen von 6% sowie Rücknahme der Kündigungen .
Juni: Neuer Syndikatvertrag bis 31. März 1942 |
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| 1932 |
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Die Beschäftigungsziffer der im rheinisch-westfälischen Bergbau zusammengeschlossenen Zechen sinkt drastisch (seit 1929 sind 160000 Stellen abgebaut worden) es arbeiten noch 190000 im Ruhrbergbau.
Auf Sophia Jacoba (Aachen) wird der erste Schwertrübescheider (Schwerflüssigkeitsverfahren) in Betrieb genommen. |
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| 1933 |
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30. Januar: Machtübernahme im Reich durch die NSDAP.
Auf der Zeche Pattberg wird die erste Gefäßförderung in Betrieb genommen.
Die erste Versatzbergeschleuder wird auf Rheinpreussen eingesetzt
Ende Juni: Der Zechenverband wird faktisch aufgelöst
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| 1934 |
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20. Januar: Das Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit gibt dem Ruhrbergbau eine neue Sozialordnung und hebt die Mitbestimmung der Bergarbeiter auf |
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| 1935 |
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Das Hydrierwerk Scholven wird gebaut.
15. April: Fritz Husemann (Gewerkschafter) stirbt an den Folgen eines Bauchschusses im KZ Esterwegen.
Fahrdraht-Akkumulatorenlokomotiven werden in der Streckenförderung eingesetzt |
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| 1936 |
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Herbst: Abwertung des Holländischen Gulden und des Schweizer Franken.
Erstmalige Zahlung eines Weihnachtsgeldes (3-20RM) aller Zechen. Die Löhne bleiben aber auf dem Stand von 1933
Die Gelsenberg Benzin AG wird gegründet.
31. August: Schlagwetter auf der Zeche Präsident fordert das Leben von 28 Kumpel |
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| 1937 |
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Beginn der Entwicklung eines Kohlenhobel |
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| 1938 |
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13. Juli: Emil Kirdorf stirbt in Mülheim an der Ruhr.
Erste Schwarz-Weiß-Kaue der Welt auf der Zeche Sälzer-Neuack.
Ersteinsatz eines Unterbandförderers |
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| 1939 |
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1. September: Beginn des zweiten Weltkrieges, Kohleförderung übersteigt im Ruhrgebiet die 130.000.000 t/a.
1. April: Verlängerung der Schichtzeit im Bergbau um 45 Minuten
28. August: Ausgabe von Lebensmittelkarten |
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| 1940 |
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Erster zufriedenstellender Schrämladerbetrieb auf Rheinpreussen.
Auf der Zeche Nordstern werden die ersten polnischen Fremdarbeiter eingesetzt.
1.April: Einführung der Sommerzeit zur Energieeinsparung.
Mai: Beginn der Luftangriffe auf das Ruhrgebiet.
4. Juli: Schlagwetter mit 52 Toten auf der Zeche Hansa |
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| 1941 |
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24. April: Schlagwetter auf der Zeche Bruchstrasse fordert 36 Tote.
21. April: Kohlenbergbau und Kohlenhandel werden zur "Reichvereinigung Kohle" zusammengeschlossen.
15000 Bergleute aus Oberschlesien werden dienstverpflichtet.
21. Februar: Erster Schrämlader wird auf Pattberg eingesetzt.
26. Februar: Schlagwetter fordert 29 Menschenleben auf der Zeche Zollverein |
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| 1942 |
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Erster Streb mit stempelfreier Front auf Hansa in Dortmund.
Erster Einsatz eines Kohlehobels in Hobelstreben auf Hannover-Hannibal in Bochum |
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| 1943 |
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16. Januar: Grubenbrand fordert auf der Zeche Kaiserstuhl I 42 Tote.
Frauen werden auf den Zechen übertage eingesetzt.
17. Mai: Zerstörung der Möhnetalsperre fordert über 1000 Menschenleben.
Im Ruhrbergbau arbeiten ca. 80000 Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene.
23. August: Schlagwetter und Kohlenstaubexplosion im Ostfeld der Schachtanlage Dahlbusch fordert 34 Tote |
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| 1944 |
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28. Februar: Heinrich Flottmann stirbt in Erlangen.
Das gesamte Ruhrgebiet ist durch Luftangriffe stark zerstört.
3. April: Schlagwetter auf der Zeche Sachsen fordert 169 Tote.
Bombentreffer in der Waschkaue fordert auf der Zeche Friedrich der Große über 100 Todesopfer.
11. September: Schlagwetter auf Grillo III/IV fordert 107 Tote.
16. März: Schlagwetter auf Hansa fordert 95 Tote.
Ersteinsatz eines Kettenförderers (Panzerförderer) auf Rheinpreussen.
Einführung des Salzverfahrens auf der Zeche Beeckerwerth |
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| 1945 |
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27. März: Beginn des Kampfes um den sog "Ruhrkessel" (Umfassung des Ruhrgebiets durch 9. und 1. US-Armee).
Bei einem Luftangriff sterben 92 Betriebsangehörige der Zeche Sachsen.
Auf der Zeche Diergardt werden nach der Zerstörung aller Rheinbrücken Truppenteile untertägig von der linken auf die rechte Rheinseite verlegt.
Über 96% des Wohnraumes sind zerstört oder beschädigt.
Der "Nero-Befehl" zur Selbstzerstörung der Industrie wird kaum ausgeführt.
8. Mai: Ende des zweiten Weltkriegs in Europa.
Das
Rheinisch-Westfälische Kohlen-Syndikat (RWKS) wird durch die Besatzungsmächte aufgelöst
21. Dezember: Die Alliierte Militär-Regierung unterstellt auf Grund des Gesetzes Nr. 52 und der allgemeinen Anordnung Nr. 5 den gesamten Kohlenbergbau |
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| 1946 |
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Da die Kohlenpreise nicht mehr den Aufwand decken, erhält der Bergbau auf Veranlassung der Besatzungsbehörden zur Vermeidung von Zahlungsschwierigkeiten eine Finanzbeihilfe (1951 wird diese als verlorene Zuschüsse gestrichen).
20. Februar: Schlagwetterexpolsion tötet 405 Bergleute auf Grimberg III/IV.
8/9. Dezember: Industrieverband Bergbau wird gegründet.
Erster Panzerförderer wird auf der Zeche Bergmannsglück in Betrieb genommen |
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| 1947 |
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Ein extrem kalter Winter und die schlechte Versorgungslage führen zu einem Ausstand von 300000 Bergarbeitern.
Deutsche Kohlenbergbau Leitung (DBL) wird gegründet.
Erste Vierseilförderung der Welt auf Hannover Schacht II |
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| 1948 |
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20. Juni: Währungsreform: An Stelle der Reichsmark (RM) wird die Deutsche Mark (DM) Währungseinheit.
Die Währungsreform führt im Bergbau zu einer Abwanderung von Belegschaftsmitgliedern in frühere Berufe.
Der Marshall-Plan tritt inkraft.
28. Dezember: Das Ruhrstatut wird unterzeichnet. Dies ist ein Kontrollmaßnahme zur Kohleförderung und Stahlproduktion.
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| 1949-50 |
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Entwicklung und Einsatz eines Schnellhobels |
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| 1950 bis 2000 |
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| 1950 |
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Verstärkte Anwerbung von Neubergleuten, da die Kohleknappheit weiter andauert.
20. Mai: Schlagwetter-/Kohlenstaubexplosion im Westfeld der Schachtanlage Dahlbusch fordert 78 Tote.
Ersteinsatz des Chlorkalziumpastenverfahrens auf der Zeche König Ludwig.
Ersteinsatz eines Kurvenbandes (Stahlgliederband)
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| 1951 |
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10. August: Die Europäische Montan Union (Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl) tritt als erste europäische Behörde mit Souveränitätsrechten auf ihrem Arbeitsgebiet gemäß dem sogenannten Schumann-Plan vom 9. 5. 1950, in Kraft. Sie ersetzt die Internationale Ruhrbehörde.
Letzte Demontageaktion an Industrieanlagen.
21. Mai: Verabschiedung des Gesetzes zur Montanmitbestimmung.
Andauernde Energieknappkeit führt zur Einführung einer Investitionsbeihilfe für den Bergbau.
31. Januar: Schlagwetter auf Heinrich Robert fordert 17 Tote.
Ersteinsatz einer Kühlmaschine zur Streckenkühlung auf der Zeche Neumühl |
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| 1952 |
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Gründung des Unternehmensverbandes Ruhrbergbau.
Ratifizierung des Gesetzes zur Eingliederung der BRD in die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) |
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| 1953 |
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10. Februar: Eröffnung des gemeinsamen Marktes für Kohle von der Montan Union verkündet.
Gustav Schmäke (Düsseldorf) gießt die von Otto Bussmann und Maria Schlüter entworfenen Bronzetüren des Bergbau-Museums in Bochum.
Einführung der 7,5 h-Schicht für Bergarbeiter untertage |
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| 1954 |
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Ersteinsatz Continous-Miner |
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| 1955 |
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Erste vollautomatische Fördermaschine auf Pattberg in Betrieb.
Ersteinsatz der Dahlbuschbombe auf der Zeche Dahlbusch zur Rettung dreier verschütteter Bergleute.
3. August: Schlagwetter auf Dahlbusch fordert 42 Tote |
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| 1956 |
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15. Februar: wird im Bundesgebiet die Bergmannsprämie eingeführt, eine staatliche Zuwendung aus Steuermitteln für die Bergleute, aber die Hohe Behörde der Montan-Union hält sie für unvereinbar mit den Bestimmungen des Vertrages über die Montan-Union. Es kommt aber zu einem Einvernehmen in der Weise, daß als Ausgleich der Bergbau ab 1. 4. 1958 die bisher vom Bund erstatteten Sozialversicherungsbeiträge wieder übernehmen muß. Anhebung der Kohlen-, Koks- und Brikettpreise |
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| 1958 |
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Verschärfte Absatzkrise für Steinkohle bei gleichzeitigem 50%-igem Anstieg des Heizölverbrauchs.
2,8 Millionen Feierschichten haben einen Förderungsausfall von 3,8 Millionen Tonnen Steinkohle zur Folge.
Die „Notgemeinschaft Deutscher Kohlenbergbau" wird gegründet, um die Lasten für die Ablösung von Kohlen-Import-Kontrakten aufzubringen.
Befristeter Kohlenzoll-Kartellvertrag für den Vertrieb von Heizöl.
Kohleforschungsanstalt in Essen nimmt die Arbeit auf |
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| 1959 |
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16. Februar: Einführung des Kohleneinfuhrzolls, der zunächst bis 31. 12. 1962 befristet ist.
3. Februar: Zusammenschluß der deutschen Kohlereviere zur "Notgemeinschaft Steinkohlenbergbau GmbH".
1. Mai: Erlaß eines Gesetzes zur Besteuerung des schweren und leichten Heizöls.
Einführung der 5-Tage-Woche bei gleichzeitiger Schichtverlängerung auf 8 Stunden.
Ersteinsatz Einschienenhängebahn.
26. September: 60000 Bergarbeiter demonstrieren beim "Marsch auf Bonn" gegen die Energiepolitik der Bundesregierung
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| 1960 |
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Zunehmender Einsatz von Hydraulikstempeln |
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| 1961 |
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Entwicklung des Doppelwalzen-Schrämladers |
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| 1962 |
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Die Heizölsteuer wird nach der gesetzlichen Regelung bis zum 30. 4. 1967 nach den bisherigen und in den beiden folgenden Jahren zu halben Sätzen erhoben. Die derzeitige Regelung für die zollfreie Kohleneinfuhr von jährlich 6 Millionen Tonnen ist bis zum 31. 12. 1964 verlängert worden. Nach dem Gesetz der Bundesregierung zur Förderung der Rationalisierung im Steinkohlenbergbau werden Stilllegungsprämien in Höhe von 27 DM je stillgelegte Tonne Jahresförderung gezahlt, die je zur Hälfte vom Bund und von den Bergwerksgesellschaften getragen werden müssen. Die Neuordnung des Ruhrkohlenverkaufs hat vom 1. 4. 1963 an zur Bildung von zwei unabhängigen Verkaufsgesellschaften geführt.
9. März: Schlagwetter fordert 31 Todesopfer auf der Zeche Sachsen |
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| 1963 |
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Das Jahr brachte für die Absatzlage des westdeutschen Steinkohlenbergbaus infolge des ungewöhnlich strengen Winters 1962/1963 einen Mehrbedarf beim Hausbrand, während der Kohlenbedarf für die Kokserzeugung der eisenschaffenden Industrie zurückging.
Der scharfe Wettbewerb mit dem Heizöl hielt auch 1963 an. Der Anteil der Steinkohle an der Deckung des Energiebedarfs in der Bundesrepublik ging gegenüber 1962 von 52,7 % 1963 auf 49,9 % zurück, während der Anteil des Mineralöls von 29,4 % auf 32,6 % anstieg.
Am 1. 9. trat das Gesetz zur Förderung der Rationalisierung im Steinkohlenbergbau in Kraft. Im Laufe des Jahres wurden die Preise für Steinkohlen, Briketts und Koks angehoben.
Seit 1958 sind 33 Schachtanlagen stillgelegt worden |
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| 1964 |
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Der Anfang des Jahres brachte infolge gebesserter Lage der Eisen- und Stahlindustrie einen besseren Absatz von Koks.
Die Abmagerung im Absatz des westdeutschen Steinkohlenbergbaus aber setzte sich auch 1964 fort.
Ablauf der Anmeldefrist für stillzulegende Betriebe an den Rationalisierungsverband des Steinkohlenbergbaus.
Der Rationalisierungsverband hat 31 Großschachtanlagen und 20 Kleinzechen zur Stilllegung angemeldet |
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| 1965 |
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Zunehmender Einsatz des vollmechanischen Strebausbaus.
Haldenbestände an Kohle und Koks steigt auf 15 Mio. t |
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| 1966 |
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"Tobias", das letzte Grubenpferd im Ruhrbergbau kommt auf dem Bergwerk General Blumenthal in Recklinghausen nach über Tage und erhält sein Gnadenbrot.
Erstmaliger Einsatz des Augermining (Kohlengewinnung durch horizontales Großlochbohren, ca. 60 % Abbauverluste) auf dem Bergwerk Walsum in Duisburg-Walsum |
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| 1967 |
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Gründung der Aktionsgemeinschaft deutsche Steinkohlenreviere |
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| 1968 |
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Gesetz zur Anpassung und Gesundung des deutschen Steinkohlenbergbaus („Kohlegesetz").
Gründung der Ruhrkohle AG (RAG) als Einheitsgesellschaft: Beitritt von 19 Bergwerksunternehmen (Altgesellschaften), 1969 kommen weitere 6 hinzu |
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| 1969 |
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Übernahme der Bergbaubetriebe und der Belegschaften durch die RAG und Bildung von 7 Betriebsführungsgesellschaften: 52 Bergwerke, 29 Kokereien, 5 Brikettfabriken.
Außerhalb der RAG bleiben der Eschweiler Bergwerksverein mit seinen Bergwerken Erin, Herbede und Westfalen sowie die Gewerkschaft Auguste Victoria; ferner sind 3 Kleinzechen in Betrieb |
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| 1970 |
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Fortschreitende Konzentration zu Großschachtanlagen.
Erster Schildausbaueinsatz auf dem Bergwerk Victor-Ickern in Castrop-Rauxel.
56 Bergwerke mit 199000 Beschäftigten fördern 91 Mio. t Steinkohle |
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| 1971 |
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Einsatz der ersten Streckenvollschnittmaschine auf dem Bergwerk Minister Stein in Dortmund-Eving |
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| 1972 |
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Auflösung der RAG-Betriebsführungsgesellschaft Bergbau AG Essen. Erneuter Anstieg der Haldenbestände (7,7 Mio. t) |
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| 1973 |
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Rückgang der Förderung auf 80 Mio. t/a.
Energiekrise („Sonntagsfahrverbot").
Konzentration des Absatzes auf Stahlindustrie und Elektrizitätswirtschaft. Anwerbestopp von ausländischen Arbeitskräften |
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| 1974 |
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Drittes Verstromungsgesetz zur Sicherung des Einsatzes der Steinkohle in der Elektrizitätswirtschaft.
Erste Fortschreibung des Energieprogramms der Bundesregierung.
Schwerpunkte der Forschungsaktivitäten in den Bereichen der Bergtechnik und der Kohleveredlung (Erzeugung von Kohlegas und Kohleöl)
30.09. Schachtanlage Recklinghausen wird stillgelegt
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| 1975 |
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Erfassung der Investitionsaufwendungen für den Umweltschutz.
Anstieg der Ausbildungsplätze auf 15000.
Das zum Deutschen-Bergbaumuseum in Bochum umgesetzte Fördergerüst der Schachtanlage Germania wird eröffnet
31.03. Schachtanlage Werne wird stillgelegt |
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| 1976 |
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Stilllegung der letzten Kleinzeche Egbert im Ruhrgebiet in Witten-Herbede
31.03. Schachtanlage Pluto wird stillgelegt
30.06. Schachtanlage Sachsen wird stillgelgt
15.12. Schachtanlage Friedrich Thyssen II/V wird stillgelegt
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| 1977 |
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Zusammenlegung der sechs RAG-Betriebsführungs-gesellschaften zur Bergbau AG Niederrhein, Bergbau AG Lippe und Bergbau AG Westfalen.
Rahmenvereinbarung zwischen Steinkohlenbergbau und Elektrizitätswirtschaft.
Inbetriebnahme einer Kohlevergasungs-Demonstrationsanlage der RAG/Ruhrchemie AG in Oberhausen.
Tiefster Abbaubetrieb im Ruhrrevier auf dem Bergwerk Monopol (Bergkamen) in 1415 m Teufe.
18. August: RAG gibt die Stilllegung von fünf Kokereien bekannt.
29. November: Die Hydrogrube Hansa nimmt den Betrieb auf
31.03. Schachtanlage Friedrich der Große wird stillgelegt
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| 1979 |
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17. Januar: Im Ruhrgebiet und am Niederrhein wird Smogalarm ausgerufen.
16. Mai: Erste untertägige Fernseh-Live-Übertrage aus dem Bergwerk Walsum.
Aus dem Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk entsteht der Kommunalverband Ruhrgebiet
30.06. Schachtanlage Waltrop wird stillgelegt
07.12. Prosper III wird stillgelegt
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| 1980 |
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Der „Jahrhundertvertrag" trifft Vereinbarungen zur Sicherung des Steinkohlenabsatzes an die öffentliche und industrielle Kraftwirtschaft (Koplepfennig) bis 1995 Verabschiedung des Bundesberggesetzes (Inkrafttreten am 1.1.1982). Dieser soll bis zur Jahrtausenwende die Arbeitsplätze von 100000 Kumpeln sichern.
29 Bergwerke mit 141000 Beschäftigten fördern 69 Mio. t/a.
Hydrogrube Hansa wird zum
30.11. stillgelegt
Seit 1957 stellten 133 Anlagen den Betrieb ein |
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| 1981 |
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Rückgang des Energieverbrauchs
15.05. Stilllegung Schachtanlage Königsborn 3/4 |
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| 1982 |
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Krisenhafte Situation der Stahlindustrie mit Auswirkungen auf den Steinkohlenbergbau |
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| 1983 |
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Erneuter Rückgang des Steinkohlenabsatzes.
Verstärkter Einsatz von Rauchgas-Entschwefelungsanlagen in Steinkohlenkraftwerken.
29.02. Schachtanlage Holland wird stillgelegt
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| 1984 |
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Schwerpunkte der Investitionen für den Umweltschutz: Verminderung von Staub und Lärmemissionen (60 %) und Reduzierung gas-, dampf- und staubförmiger Emissionen (33 %)
Die Kokereien Ewald Fortsetzung und Jacobi stellen den Betrieb ein |
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| 1985 |
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Auslaufen der Zuschüsse für den Neubau und die Umrüstung von Kohlekraftwerken.
Großfeuerungs-Anlagenverordnung setzt neue Maßstäbe für den umweltverträglichen Einsatz von Steinkohle in Kraftwerken und Industriefeuerungsanlagen .
24 Bergwerke mit 126000 Beschäftigten fördern 64 Mio. t/a, Leistung unter Tage: 4354 kg/MS
02.08. die Schachtanlge Gneisenau wird stillgelegt |
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| 1986 |
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Stilllegung der Zeche Zollverein als letztes Bergwerk in Essen.
Inbetriebnahme des ersten Förderbergs nach Übertage im Ruhrgebiet auf der Schachtanlage Prosper-Haniel.
Erster Spatenstich für die Schächte Rheinberg und Radbod VI
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| 1987 |
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Dramatische Verschlechterung des Kohlenabsatzes: 21 Kurzarbeitstage bei der RAG.
Stilllegung der Zeche und Kokerei Minister Stein als letztes Bergwerks in Dortmund. Kokerei Heinrich-Robert wird stillgelegt
Beschluß zur weiteren Fördereinschränkung in Höhe von 10 Mio. Jahrestonnen bis 1992
Schacht Voerde geht Inbetrieb |
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| 1988 |
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Zum 23.03. wird die Kokerei Osterfeld stillgelegt |
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| 1989 |
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Übernahme der Betriebsführung der Zeche Westfalen in Ahlen (bisher Eschweiler Bergwerks-Verein) durch die RAG. Stilllegung der Kokerei Gneisenau zum 30.09.
Zum 01.07. erfolgt der Verbund der Bergwerke Lohberg und Osterfeld
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| 1990 |
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Konzentration der RAG von 3 auf 2 Betriebsführungsgesellschaften: Ruhrkohle Niederrhein AG und Ruhrkohle Westfalen AG
19 Bergwerke mit 101000 Beschäftigten fördern 54 Mio. t/a. |
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| 1991 |
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Übernahme der Gewerkschaft Auguste Victoria (bisher BASF AG) durch die RAG, welche damit einziges Unternehmen im Ruhrkohlenbergbau wird
Die Beschäftigtenzahl sinkt unter 100000, die Leistung unter Tage steigt auf 4999 kg/MS
Die Kokerei Scholven wird zum 25.04. stillgelegt. Die Kokerei Kaiserstuhl II wird zum 17.12. stillgelegt
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| 1992 |
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Beginn der Zusammenführung der beiden Betriebsführungsgesellschaften der RAG.
Aufgrund des anhaltenden Absatzrückganges: Beschluß über erhöhte Fördereinschränkung durch vorgezogene Zusammenlegung und Stilllegung weiterer Bergwerke.
Inbetriebnahme der neuerrichteten Großkokerei Kaiserstuhl III in Dortmund.
Die Kokerei Hansa stellt den Betrieb ein.
Das Bergwerk Minister Achenbach wird zum 30.06. stillgelegt.
Zum 31.08. wird der Förderstandort Osterfeld aufgegeben. |
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| 1993 |
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Stilllegung der letzten Essener Kokerei Zollverein zum 30.06.; damit bestehen im Ruhrgebiet noch 3 Kokereien: Hassel, Kaiserstuhl III und Prosper.
Die Zahl der Bergwerke verringert sich von 17 auf 14 |
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| 1994 |
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Abschluß der Zusammenführung von Ruhrkohle Niederrhein AG und Ruhrkohle Westfalen AG zur Ruhrkohle Bergbau AG.
Weitere Förderrücknahme von 45,7 auf 40,3 Mio t/a.
Das Bergwerk Friedrich Heinrich/Rheinland in Kamp-Lintfort erreicht in einem ca. 3 m mächtigen Strebbetrieb mit Schrämwalze Tagesförderungen von 10000 und einmal 12000 t
Die Schachtanlage Monopol wird zum 01.01. sowie die Schachtanlage Consolidation zum 01.10. stillgelegt |
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| 1995 |
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Auslaufen des 1980 abgeschlossenen „Jahrhundertvertrages" zum Jahresende. Die Brikettfabrik Niederberg wird zum Jahresende stillgelegt. |
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| 1996 |
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Neuregelung der staatlichen Zuschüsse: Beginn der degressiven Finanzhilfen.
Das Bergwerk Friedrich Heinrich/Rheinland erreicht im Dezember in einem 1,5 m mächtigen Strebbetrieb mit Hobel eine 5-Tage-Förderung von 60000 t, davon an einem Tag 16470 t.
14 Bergwerke, 3 Kokereien, 38 Mio t, 67000 Beschäftigte |
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| 1997 |
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Drastische Verringerung der staatlichen Zuschüsse mit Festlegung ihres Auslaufens im Jahr 2005.
Beschluß über den Verbund und die Stilllegung weiterer Bergwerke im Ruhrrevier |
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| 1999 |
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30.09. Kokerei Hassel wird stillgelegt |
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| 2000 bis zur Gegenwart |
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| 2000 |
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Stilllegung der Kokerei Kaiserstuhl III nach einer Betriebszeit von nur acht Jahren und Investitionskosten von rund 1,2 Mrd DM. Für einen nicht bekannten Kaufpreis wird die gesamte Kokerei an ein chinesisches Unternehmen verkauft. Im Jahr 2003 demontiert und nachfolgend verschifft. Diese produziert seit 2006 in China nun wieder Koks.
Zum 30.04. wird das Bergwerk Ewald/Hugo und zum 30.06. das Bergwerk Westfalen stillgelegt. |
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| 2002 |
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Schacht Lerche (BW Ost) wird in Betrieb genommen. Das 136 Tonnen schwere Gerüst wurde vom Schacht Romberg übernommen und 2001 am neuen Standort aufgestellt |
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| 2003 |
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Kampagne "Deutsche Steinkohle. 400 Jahre ab heute" |
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| 2004 |
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Übertägige Erderschütterungen von 6,18mm/sec ausgelöst durch Abbaueinwirkungen der Schachtanlage BW West in Rheinberg/Alpsray |
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| 2005 |
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zum 1.1. wird das Bergwerk Lohberg/Osterfeld stillgelegt
Verbindungsstrecke zwischen den Baufeldern Fürst Leopold/Wulfen und Westerholt/Polsum wird durchschlägig
Grubenbrand auf Prosper-Haniel |
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| 2008 |
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6 fördernde Bergwerke im Ruhrgebiet
23.2. Februar: Ein Gebirgsschlag auf dem Bergwerk Saar führt zu politischen Diskussionen über den Bergbau. Eine Einstellung der bergbaulichen Aktivitäten wird gefordert.
Bergwerk Walsum letzte Förderschicht am 26.6.
Bergwerk Lippe wird zum 31.12. stillgelegt
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| 2009 |
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4 fördernde Bergwerke im Ruhrgebiet:
- BW West in Kamp-Lintfort
- BW Prosper-Haniel in Bottrop
- BW Auguste Victoria in Marl
- BW Ost in Hamm |
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