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Gneisenau | bis 1882 Union
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| Status: Herkunft des Namens: Nach dem preußischen Generalfeldmarschall August Wilhelm Antonius Graf Neidhardt von Gneisenau benannt. Grubenfeldgröße: unbekannt |
Schachtbezeichnung
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E |
F |
Ø
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T |
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| 1.) | Gneisenau I | Nein |
5,00m |
443m |
1873-1939 |
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| 2.) | Gneisenau II | Ja |
5,00m |
396m |
1883-1987 |
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| 3.) | Gneisenau III | Nein |
5,00m |
575m |
1901-1987 |
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| 4.) | Gneisenau IV | Ja |
7,60m |
896m |
1930-2000 |
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| 5.) | Grevel | Ja |
6,00m |
450m |
1925-1987 |
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Angaben zu den Schächten:
S. I Ø 4,3m bei einer Teufe =442,7m in Betrieb seit 1886
S. II Ø 4,3m bei einer Teufe =395,31m in Betrieb seit 1889
S. III Ø 5,2m bei einer Teufe =458,71m in Betrieb seit 1904
S. IV Ø 7,6m bei einer Teufe =510,18m in Betrieb seit 1934
S. W-Grevel Ø 6m bei einer Teufe =450,27m in Betrieb seit 1928
Angaben zu den Schachtförderungen (Stand 1935):
S. I Trommelförderung OS=Kreuzschlag US=Bandseil ØSs=6m
S. II Trommelförderung OS=Kreuzschlag US=Bandseil ØSs=6m
S. III Trommelförderung OS=Dreikantlitzenseil US=-ØSs=6m
S. IV südl Köpeförderung OS=Längsschlag US=Bandseil ØSs=7m
S. IV nördl Köpeförderung OS=Längsschlag US=Bandseil ØSs=7m
OS=Oberseil
US=Unterseil
ØSs= Durchmesser Seilscheibe
Geschichtliche Entwicklung:
| 1873 | Teufbeginn Schacht I |
| 1874 | Teufeinstellung wegen Wasserzulauf und Geldmangel |
| 1882 | Umbenennung in Gneisenau, Wiederaufnahme des Teufens |
| 1883 | Teufbeginn Schacht II, Schacht I erreicht Karbon bei 241m |
| 1885 | Schacht II Teufeinstellung wegen Wasserzulauf |
| 1886 | Förderaufnahme Schacht I |
| 1887 | Sümpfen Schacht II Weiterteufen, 16.11. Schlagwetter 16 Tote |
| 1889 | Schacht II bis 2. Sohle in Betrieb |
| 1901 | Teufbeginn Schacht III |
| 1902 | Schacht III erreicht Karbon bei 235m, 11.12. Sprengstoffexplosion auf dem Zecheplatz 13 Tote |
| 1904 | Förderaufnahme Schacht III |
| 1930 | 17.4. Durchschlag mit Scharnhorst, Teufbeginn Zentralförderschacht IV |
| 1931 | 1.2. Übernahme Scharnhorst I/II (noch Material- Seilfahrt) Förderung untertage nach Gneisenau. Übernahme Wetterschacht Grevel von Preußen |
| 1933 | Förderaufnahme Schacht IV |
| 1934 | Fördereinstellung I/II |
| 1938 | Aufwältigen der Schächte Kurl I/II, Stilllegung Schacht Gneisenau I |
| 1940 | Schacht I wird verfüllt |
| 1945 | Grube säuft wegen Kabelschaden ab |
| 1961 | Teufbeginn Schacht Kurl III |
| 1962 | Schacht Kurl III erreicht Karbon bei 280m |
| 1963 | Umbau Schacht III zum Zentralförderschacht mit vollautomatische Gefäßförderanlage (Leistung 800t/h) |
| 1964 | Zentralförderschacht III in Betrieb, Übernahme Baufeld Victoria mit den Schächten I/II und III/IV |
| 1967 | Durchschlag mit Kurl III |
| 1969 | Teufbeginn Kurl IV |
| 1970 | Verbleibende Kohlevorräte von 388,3 Mio. t im Baufeld |
| 1971 | Beginn hydromechanischer Abbau und Förderung in stark geneigter Lagerung |
| 1972 | Kurl IV in Betrieb |
| 1975 | Stilllegung Scharnhorst |
| 1976 | Abdämmung gegen Scharnhorst |
| 1977 | Einstellung hydromechanischer Abbau |
| 1979 | Verfüllung Scharnhorst I/II, Abbaueinstellung Victoria III/IV |
| 1982 | Verfüllung Kurl I/II |
| 1983 | Verfüllung Victoria III/IV |
| 1984 | Beginn Anschlußarbeiten an Haus Aden |
| 1985 | Durchschlag Förderberg mit Haus Aden. Kohlen untertage nach Haus Aden, Stilllegungsbereich, Beginn des Ausraubens der Grubenbaue |
Die von mir erstellten 3D-Animationen
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