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Erin

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Status: 1867 - 1983
Herkunft des Namens: Nach mythischen Sagengestalten, hier nach Erin (irischer Schutzgott) "Erin" Quellenhinweis Quellentitel 2. S.821 und/oder nach dem Herkunftsland des Gründers Mulvany der aus Irland stammte. Erin (keltische Bezeichnung) Quellenhinweis Quellentitel 3. S.166 Pers. Anm: Die irische Schutzgöttin wird eigentlich Ériu und der veralterte Name Erin (Irland) ist eigentlich gälisch. Heute wird Irland auch Éire genannt.
Grubenfeldgröße: 10.067.573 m²

Schachtbezeichnung
E
F
Ø
T
 -
1.) Erin I
Nein
4,40m
479m
1866-1984
2.) Erin II
Nein
4,40m
967m
1866-1984
3.) Erin III
Ja*
5,50m
705m
1889-1984
4.) Erin IV
Nein
3,50m
337m
1890-1984
5.) Erin V
Nein
6,00m
932m
1892-1984
6.) Erin VI
Nein
5,00m
715m
1948-1984
7.) Erin VII
Ja
7,00m
954m
1951-1984
E=Erhalten, F=Foto, Ø=Durchmesser, T=Teufe,  - =Abteufbeginn/Verfüllung
Die Turmförderanlage Erin III stammt von der Anlage Westfalia II und wurde dort 1929 abgebaut

Geschichtliche Entwicklung:

1866 Teufbeginn Schacht I/II
1867 Schächte erreichen das Karbon bei 207m, Förderbeginn, Pferdebahn zum Bahnhof Castrop
1870 20 Bienenkorböfen zu Koksherstellung
1871 26.10. Schlagwetter 9 Tote
1872 Wassereinbruch, Grube säuft ab, sümpfen
1873 3.2. Schlagwetter 3 Tote, eneutes Absaufen
1874 4. Sohle säuft ab, Grubenbrand 4 Wochen Betriebsstillstand
1875 Wassereinbruch, Grube säuft wieder ab, Sümpfen
1876 Wassereinbruch, Grube säuft erneut ab, Sümpfen
1877 Förderung 28.4. Aufgabe der Grube wegen zu hoher Wasserzuflüsse
1879-84 Sümpfversuche, Grube wieder trocken, Selbstversorgung
1885 Förderaufnahme
1889 Teufbeginn Schacht III 9.4. Schlagwetter 12 Tote
1890 Teufbeginn Schacht IV
1891 Schacht III erreicht Karbon bei 255m
1892 Teufbeginn Schacht V
1894 Schacht V erreicht Karbon bei 249m
1905 Schacht V Förderaufnahme für Eigenbedarf
1905 Schacht III Förderbeginn, Kohlen übertage mit Seilbahn nach I/II
1911 Schacht V außer Betrieb
1929 Übernahme Teutoburgia
1934 Teutoburgia II wird Wetterschacht
1937 Schacht III wird Seilfahrtschacht
1939 12.6. Strebbruch 4 Tote
1948 Teufbeginn Schacht VI
1951 Teufbeginn Schacht VII
1954 Schacht VII in Förderung
1963 Schacht VII übernimmt komplette Förderung, Schacht II wird stillgelegt
1964 erster mannloser Seilstreb im Ruhrbergbau
1966 Schacht II wird Wetterschacht
1983 23.12. Stilllegung, Abbruch und Verfüllung