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Glücksburg

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Status: 1863
Herkunft des Namens: unbekannt
Grubenfeldgröße: unbekannt

Schachtbezeichnung
E
F
Ø
T
 -
1.) Glücksburg
Nein
   
E=Erhalten, F=Foto, Ø=Durchmesser, T=Teufe,  - =Abteufbeginn/Verfüllung

Geschichtliche Entwicklung:

18. Jh. Stollenbau durch Alte Mißgunst
vor 1766 Stillegung, Stollen verbrochen
1766 12.1. Mutung

1767
Ansetzen eines Stollens (vermutlich „Neuer Glücksburgen Stolln") im Tal des Stiepeler Baches an dessen Einmündung in den Lottenbach, Mundloch: +110 m NN = 12,5 m tiefer als der Alte Mißgunst Stolln, der in Glücksburg-Oberstolln umbenannt wurde, Auffahreng in Richtung Nord-West-Nord, Verleihung Erbstollenrecht
1769 Förderbeginn
1775 Betrieb
1783 31.10. Vermessung Längenfeld Glücksburg
1784 Betrieb
1786 Stollenlänge: 240 m
1791 seit 1 1/2 Jahren in Fristen, dann wieder in Betrieb
1793 Teufen von 2 tonnlägigen Schächten (12 und 32 m Teufe), dazu Schacht in Flöz Hoffnung vorhanden
1796 Abbau am Sch. 1
1800 Pfeilerschacht und Schacht Hiob in Betrieb
1803 Betriebseinstellung wegen unreiner Kohle und Absatzmangel
1808 Konsolidation mit Zeche Gute & Neue Hoffnung
1816 1.6. Wiederinbetriebnahme, Weiterauffahrung des Stollens
1820 Schächte Hoffnung und Friedrich in Betrieb
1822 Einstellung Stollenvortrieb, Gesamtlänge: 860 m, davon ca. 780 m nach Norden
1825 Schächte Hoffnung und Moritz in Betrieb, Beginn Kohlenversand auf der Ruhr nach Anlegung eines 4149 m langen Schiebeweges mit Holzschienen durch das Lottental zum Kohlenmagazin an der Ruhr, 1867 t
1830 Teufen des seigeren Schachtes Carl (34 m Teufe),
1834 Umbenennung in Ver. Glücksburg
1847/48 Umbenennung aus Glücksburgen Erbstolln durch Konsolidation der verliehenen Berechtsamen (Glücksburgen Erbstolln, Glücksburg 1 und 11, Gute & Neue Hoffnung) sowie Vereinigung mit Egmont-Erbstollen, Förderung im Schacht August mit Pferdegöpel
1848 Schiebeweg zur Ruhr erhält eiserne Schienen
1850 7191 t, 53 B
1854 Egmont-Erbstollen erreicht Berechtsame von Glücksburg und damit tiefere Lösung, Teufbeginn seigeren Förderschacht Anna (neben August, zwischen Akazien-weg und Tanneneck)
1855 Schacht Anna bis Egmont-Erbstollensohle = 66 m Teufe, Länge des eigenen Stollens: 111 Lachten, 40716 prT (8550 t), 122 B

1856
Schacht Anna: Förderbeginn mit Dampffördermaschine, Schacht August: Fördereinstellung, Teufbeginn tonnlägiger Wetter-/Fahrschacht Christine (auf Nordflügel des Querenburger Sattels)
1857 Schacht Christine bis Egmont-Erbstollensohle in Betrieb, Mutung Friedrich II
1860 Teufbeginn seigerer Schacht Heintzmann (1,7 km östlich vom Stollen Glücksburg im Feld Gottessegen (= Zeche Gottes Segen, welche östlich an Markscheide von Julius Philipp grenzte, noch 1867 selbständig förderte und 1870 zu Julius Philipp kam), Verleihung Geviertfeld Friedrich II = 1 km, 16910 t, 83 B
1861 Schacht Heintzmann: Durchschlag mit Egmont-Erbstollen, der von Westen her aufgefahren worden war, und Förderbeginn
1862 Pferdeschleppbahn (Schmalspur, für Förderwagen) nach Bochum-Laer zur Pferdebahn von Dannenbaum zum Bahnhof Langendreer
1862 10069 t, 124 B
1863 Konsolidation mit östlich angrenzender Zeche Julius Philipp zu Julius Philipp