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Ver. Hundsnocken | Hundsnocken

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Status: 1871
Herkunft des Namens: unbekannt
Grubenfeldgröße: unbekannt

Schachtbezeichnung
E
F
Ø
T
 -
1.) Hundsnocken
Nein
     
E=Erhalten, F=Foto, Ø=Durchmesser, T=Teufe,  - =Abteufbeginn/Verfüllung

Geschichtliche Entwicklung:

1773 22.7. Konzession durch den Abt von Werden zur Lösung „der alten Werthsbank mit tiefsten Erbstollen", außerdem Belehnung mit Flöz Hundsnocken (= Flöz Mausegatt), Inbetriebnahme
1780 Oberstollen in Betrieb, tiefster Stollen vorhanden
1802 153 Ringel/Tag
1804 Betrieb, nachfolgend in Fristen
1806 Erlaubnis zur Wiederinbetriebnahme des tiefsten Stollens, ab 19.1. wieder Abbau, Förderung im Tagetrieb No. 1 (Stollenmundloch 110 m nordwestlich vom späteren Schacht Carl Funke 1 (+42 m NN)
1812 Abbau
1815 Abbau
um 1824 Übernahme der stillgelegten Zeche Abgunst
1825 Erweiterung Kohlenniederlage an der Ruhr
1826 Errichtung Zechenhaus am Stollenmundloch
1827 Abbau auf „tieferer Sohle"
1836 9.7. Belehnung zum Abbau von Flöz Hundsnocken oder Werthsbank unterhalb der Stollensohle bis zur ewigen Teufe bzw. vom Stollenmundloch bis zur Verwerfung (= Sutan)
1838 Teufbeginn Wetterschacht Hermann (21 Lachter Teufe)
1841 noch immer Stollenbau, Übergang auf Tiefbau: Teufen tonnlägiger Förderschacht, Aufstellung kombinierte Wasserhaltungs-/Förderdampfmaschine
1842 Ansetzen 1. Tiefbausohle = 52 1/2 Lachter = 110 m flach, Förderbeginn
1854 Tieferteufen tonnlägiger Förderschacht
1855 Förderschacht bis ca. 50 Lachter flach unter 1. Tiefbausohle, Teufen 2. tonnlägiger Schacht (= Pumpenschacht)
1856 Betrieb gestundet wegen ungenügender Wasserhaltung
1857 Sümpfung
1858 wieder Abbau auf 1. Tiefbausohle
1860er Jahre weiterhin hohe Wasserzuflüsse und unzureichende Wasserhaltung
1860 Pumpenschacht: bei 108 Lachter = 226 m flach Unterfahren Förderschacht und mit Bohrloch Abzapfen Standwasser
1861 Tieferteufen Förderschacht und Ansetzen 2. Tiefbausohle = 107 Lachter = 224 m flach = 108 m seiger(-46 m)
1863 Betrieb
1870 Teufen tonnlägiger Wetterschacht, zeitweilig außer Betrieb wegen Ruhrhochwasser, Konsolidation von 6 Bergwerken zu Ver. Hundsnocken
mit Längenfeldern (Hundsnocken, Steinknappe, Ver. Flachoff, Bruchkamp, Christian u.a.), nur Hundsnocken in Betrieb
1871 Wassernot: Absaufen der Grubenbaue (vermutlich von der Ruhr aus) und mühseliges Sümpfen, Umbenennung in Heisinger Tiefbau