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Langenbrahm

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Status: 1966
Herkunft des Namens: unbekannt
Grubenfeldgröße: unbekannt

Schachtbezeichnung
E
F
Ø
T
 -
1.) Langenbrahm I - tonnl.
Nein
3,20x4,80
273m
2.) Langenbrahm II - tonnl.
Nein
2,5x3,0
214m
3.) Langenbrahm III
Nein
368m
4.) Luftschacht I - tonnl.
Nein
2x2m
273m
5.) Luftschacht II
Nein
3,30m
90m
6.) Langenbrahm IV
Nein
225m
E=Erhalten, F=Foto, Ø=Durchmesser, T=Teufe,  - =Abteufbeginn/Verfüllung

Geschichtliche Entwicklung:

1796 März: „Steinkohlen Werck Langenbrahm" erstmals bei der Bergbehörde genannt, umfassend die Stollenzechen Bosselbänkchen, Rosseisberg und Neuwieserbank, im wesentlichen jedoch aus Neuwieserbank entstanden;
Anlegung des 1786 mit der Verleihung der Neuwieserbank genehmigten tiefen Erbstollens = Neuwieser (Erb)Stolln, Mundloch etwa 450 m westlich von Haus Baldeney/nördlich der Freiherr vom Stein-Straße, Auffahrung nach Norden zum Langenbrahmer Sattel (nahe der Kluse)
1802 während der Erntezeit in Fristen, Haspelschacht 3 in Förderung (8 Lachter seigere Teufe, 8 x 4 Fuß lichte Weite), 3 B
1803 auf dem Langenbrahmer Sattel stehen 2 Zechen in Betrieb: Bosselbänkchen (s. dort) und Langenbrahm, Haspelschächte 4 und 5 in Förderung (ca. 13 Lachter seigere Teufe), dazu Unterwerksbau mittels Abhauen bis zu 25 Lachter flach, ca. 1700 t, 14 B
1804 aufgrund des 1788 zwischen Neuwieserbank und Rosseisberg geschlossenen Vergleichs (s. dort) erkennt die Bergbehörde an, daß die Zeche Bosselbänkchen zu Langenbrahm gehört, da sich die bis dahin getrennten Gewerkschaften vereinigt hatten
1805 Ansetzen des Tiefsten Stollens = Tiefen Stollens (+51 m NN), nachdem der 1796 angesetzte Neuwieser Stolln etwa um 1803 im Mundlochbereich zu Bruch gegangen war, Mundloch des neuen Stollens etwa 50 m südlich vom alten Stollen (zwischen Freiherr vom Stein-Straße und Eisenbahn), Auffahrung zunächst nach Nordnordwest, Haspelschacht 5 in Förderung, Betriebseinstellung vom 4.8. bis 17.9.
1806 Durchschlag des neuen Tiefsten Stollens mit dem alten Stollen bei 30 Lachtern ab Mundloch (5/8 Lachter unter altem Stollen), nach weiteren 30 Lachtern Ende des alten Stollens, Weiterauffahrung nach Norden, gewonnene Teufe: ca. 10 1 /2 Lachter, Stollenquerschnitt: 1 1/8 Lachter Höhe, 3/4 Lachter Breite, Langenbrahm ist eine der wichtigsten Zechen im Umkreis
1807 Beginn der Gleisförderung (Holzspurlatten und Holzwagen) im Bereich der Haspelschächte 4 und 5
1810 gemeinsamer Schiebeweg mit Bosselbank zum Kohlenmagazin an der Ruhr (Länge: ca. 600 Lachter), zusätzlich die bis 5 1/2 Lachter tiefen, seigeren Haspelschächte 6, 7, 8 und 10 in Förderung
1813 der Tiefste Stollen erreicht bei 214 Lachtern Länge das erste Flöz (= Flöz Bosselbänkchen)
1815 Stilllegung des letzten noch fördernden Haspelschachtes 4 und damit Fortfall des Kohlenschiebens von dort zur Ruhr, Förderung jetzt nur noch im Tiefsten Stollen mittels Schiebekarren zur Ruhrniederlage, Mutung Erbstollengerechtigkeit für den Tiefsten Stollen als „Langenbrahmer Erbstolln" (= Tiefster Langenbrahmer Stolln)
1822 14.2. Erwerb der Berechtsame der stillgelegten Zeche Bosselbank einschließlich Fendel-Stolln-Feld, Ansetzen Überhauen in Flöz Morgenstern (= Geitling), seigeres Tagesschächtchen ca. 0,2 km nördlich der Kluse, Inbetriebnahme des ersten Bremsberges, Abbaubeginn in Flöz Morgenstern, jedoch wegen unklarer Berechtsame wird dies von der Bergbehörde als getrennter Betrieb vorgeschrieben, zeitweise Bewetterung mit Wetterofen nach jahreszeitlicher Erfordernis (Oktober bis November)
1823 Durchschlag Tagesschächtchen mit Wetterüberhauen bei 12 3/4 Lachtern Teufe, alle Betriebspunkte in Flöz Morgenstern werden nach bergbehördlicher Anordnung zur getrennten Zeche Morgenstern zusammengefaßt
1825 tonnlägiger Wetterschacht Wilhelm in Flöz Langenbrahm in Betrieb (auch kurzzeitig Förderung für Landabsatz)
1827 erste Versuche mit einem 20 Lachter langen Schienenweg aus Gußeisen im Tiefsten Langenbrahmer Stolln
1828 Inbetriebnahme des eisernen Schienenweges im Tiefsten Langenbrahmer Stolln und bis zur Ruhrniederlage, Stillegung des 600 Lachter langen Schiebeweges zur Ruhr, Weiterauffahrung des Tiefsten Langenbrahmer Stollns nach Norden, Übernahme der Zeche Morgenstern und Förderung ihrer Kohlen durch den Tiefsten Langenbrahmer Stolln (jedoch weiterhin getrennte Berechtsame)
1829 18.4. Verleihung Erbstollengerechtigkeit für den Tiefsten Langenbrahmer Stolln unter dem Namen „Böllings Erbstolln", dieser soll bis in den Wilhelmus-Flügel in Rüttenscheid vorgetrieben werden
1835 Teufbeginn seigerer Schacht Friedrich Wilhelm im Pierensiepen (100 m westlich der Kluse) für Übergang auf Tiefbau, Ansetzen Abhauen (= tonnlägiger Blindschacht) in Flöz Morgenstern ab Erbstollen (= + 53 m NN), Verleihung Längenfelder Bosselbank, Hitzberg (= Flöz Mausegatt), Langenbrahm, Mentor, Trotz 1 (= Flöz Kreftenscheer II), Trotz II (= Flöz Kreftenscheer 1) sowie Morgenstern
1836 tonnlägiger Blindschacht in Flöz Morgenstern: Ansetzen 1. S. = 42 Lachter-Sohle 88 m und 2. S. = 70 Lachter-Sohle = 146 m (beide flach) und Aufstellung Förder-/ Wasserhaltungsdampfmaschine auf der Erbstollensohle (Gesamtteufe: 75 Lachter flach), Verlegung von 2 Gleisen in Böllings Erbstolln zwischen Schacht Friedrich Wilhelm und der Ruhrniederlage (vermutlich nach Erweiterung des Erbstollens), Schacht Friedrich Wilhelm bis Erbstollen = 16 3/8 Lachter (Gesamtteufe: 21 Lachter)
1837 Anlegung Wasserhaltungstrum durch Verbreiterung des tonnlägigen Blindschachtes in Flöz Morgenstern, Schacht Friedrich Wilhelm wird nicht mehr in Betrieb genommen, Aufstellung Förder-/Wasserhaltungsdampfmaschine auf der Erbstollen-sohle, Flöze über der Erbstollensohle im Langenbrahmer Sattel abgebaut, Förderbeginn im Tiefbau
1840 Böllings Erbstolln löst Feld Ver. Hermann
1841 Böllings Erbstolln löst Feld Amsel & Schnepfe
1842 Böllings Erbstolln löst den Wilhelmus-Flügel und das Feld von Bredeneyer Crone (Länge: 1750 m)
1847 Verleihung Längenfeld Böllings Erbstolln Beilehn (= Teile der Flöze Bosselbänkchen und Langenbrahm)
1860 Vertrag zwischen Langenbrahm, Bredeneyer Crone und Wilhelmus, daß Langenbrahm in Rüttenscheid in Flöz Mausegatt des Wilhelmus-Flügels einen tonnlägigen Schacht zunächst als Versuchsabhauen teuft und Ausrichtungsarbeiten für den Übergang auf Tiefbau durchführt (Flöz Mausegatt oberhalb Böllings Erbstolln gehörte zu Bredeneyer Crone und unterhalb zu Wilhelmus), die beiden anderen erhalten das Recht zur Mitbenutzung der geplanten Langenbrahmer Grubenbaue; Ansetzen des Versuchsabhauens (oberhalb der Erbstollensohle Durchteufen alter Grubenbaue) vom Tage (Rüttenscheid, Langenbrahmstraße, +123 m NN)
1861 Versuchsabhauen erreicht Erbstollensohle (+50 m NN) und Weiterteufen
1862 Versuchsabhauen erreicht 162 1/2 Lachter = 340 m flach, Ansetzen 1. S. = 212 m flach und 2. S. = 271 m flach (2. S. vvird später bedeutungslos), Teufen zusätzlichen Wasserhaltungsschacht 7 Lachter westlich parallel zum Versuchsabhauen, Böllings Erbstolln dient der Wasserableitung
1864 Teufen tonnlägiger Fahrschacht 10 1/2 Lachter östlich parallel zum Versuchsabhauen
1865 Herrichtung Versuchsabhauen als Förderschacht 1
1866 Ansetzen 1. Tiefbausohle = 334 m flach = 214 m seiger(-91 m), Verleihung Geviertfelder Robert und Johann Friedrich
1868 Zulassung der Ausfahrt am Seil
1869 16.3. Konsolidierung der Felder Bosselbänkchen, Langenbrahm, Mentor, Morgenstern, Trotz 1 und 11, Hitzberg, Böllings Erbstolln Beilehn, Robert und Johann Friedrich zu Langenbrahm
1870 Tieferteufen Sch. 1, 58702 t, 214 B
1871 Tieferteufen tonnlägiger Blindschacht in Flöz Morgenstern (Langenbrahmsattel) und Ansetzen 3. Tiefbausohle = 228 m flach = 191 m seiger(-68 m)
1872 Beginn des Ankaufes von Kuxen markscheidender Berechtsamen, Inbetriebnahme Zechenanschlußbahn zum Sch. 1
1873 Fördereinstellung im Blindschacht in Flöz Morgenstern sowie durch Böllings Erbstolln zur Ruhr, Zusammenfassung der Förderung in Sch. 1 in Rüttenscheid
1875 Abhauen in Flöz Trotz 1 ab 1. Tiefbausohle, 85298 t, 298 B
1876 Ansetzen 2. Tiefbausohle = 418 m flach
1878 Sch. 1: Inbetriebnahme Kohlenaufbereitung
1883 Erwerb Wilhelmus, Tieferteufen Sch. 1 ab 1. Tiefbausohle
1884 Sch. 1 bis 2. Tiefbausohle = 440 m flach = 273 m seiger(-150 m)
1885 Sch. 1: Förderbeginn ab 2. Tiefbausohle, Erwerb stilliegende Zeche Fortuna (Feld jedoch durch Bredeneyer Crone von Langenbrahm getrennt und daher erst ab 1898 Erschließung), 151113 t, 568 B
1887 Teufbeginn seigerer Wetterschacht Wilhelmus (auch Bergeförderung) auf dem Wilhelmus-Flügel
1888 Wetterschacht Wilhelmus bis 1. S. in Betrieb (100 m Teufe), Teufen tonnlägiger Blindschacht ab 2. Tiefbausohle, Erwerb Stollenzeche Geitling am Wittenberge (Oberstolln, früher Amsel), Einrichtung Kaue am Mundloch von Böllings Erbstolln
1889 Wetterschacht Wilhelmus: Errichtung Wetterkamin
1890 tonnlägiger Blindschacht: Ausrichtung 3. Tiefbausohle = 618 m flach = 355 m seiger(-232 m), Berechtsame: 11 Längen- und 2 Geviertfelder
1891 Förderbeginn von 3. Tiefbausohle
1896 Erwerb Kuxenmehrheit der Geviertfelder Schnabel ins Osten, Schnabel ins Westen II und des Längenfeldes Schnabel ins Westen I, 6 Schächte in Betrieb
1898 15.6. Inbetriebnahme privates „Brikettwerk Dahlhausen" in Bochum-Dahlhausen: Brikettierung für Langenbrahm und Friedlicher Nachbar
1901 Erwerb je 50% Anteil durch diese beiden, 1.11.1908 völlige Übernahme durch Friedlicher Nachbar; Auflassung Fortuna und Umschreibung auf Langenbrahm, Erwerb Feld Bredeneyer Crone im Essendischen
1899 Teufbeginn seigerer Schacht Schnabel ins Osten (s. dort), Wilhelmus-Schacht:
Ventilator in Betrieb und Stillegung Wetterofen mit Kamin; Vertrag: Abbau im Geviertfeld Ver. Hermann und Längenfeld Geitling Oberstolln (früher Amsel) durch Langenbrahm und Ludwig wechselseitig
1900 Aufgabe von 2 Wetterschächten, Erwerb Felder Bredeneyer Crone im Werdenschen sowie Lackenbank & Lackenbänksgen
1901 Einstellung An- und Ausfahrt durch Böllings Erbstolln (nur noch Notausgang), Erwerb Längenfelder Glückstern und Wiedergeburt sowie Geviertfelder Johannes 1 und Omar
1902 Durchschlag 3. Tiefbausohle mit 1. S. von Schnabel ins Osten
1903 Teufbeginn seigerer Sch. 3 (neben Sch. 1), Erweiterung Böllings Erbstolln für Wetterführung, Verleihung Geviertfelder Albert (0,018 km²) und Albertine (0,064 km²)
1904 Durchschlag Sch. 3 mit 1. Tiefbausohle, Erwerb Ver. Dreifußbank & Erbenkampsbank (Längenfelder) sowie etwa der Hälfte der Kuxe des Geviertfeldes Johannes Erbstollen (südliches Feld) und des Längenfeldes Johannes Erbstollen, Berechtsame: 11 Längen- und 10 Geviertfelder, zusammen: 10 km²
1905 Sch. 3: Förderbeginn ab 3. Tiefbausohle, Abwerfen tonnlägiger Blindschacht in Flöz Mausegatt zwischen 2. und 3. Tiefbausohle
1906 Sch. 1 wird Reserve-Wetterschacht, Böllings Erbstolln wird Hauptausziehstrecke
1907 Abbau in den Feldern Glückstern und Wiedergeburt
1908 Ausrichtung 4. Tiefbausohle von Schnabel ins Osten aus, 5 Schächte in Betrieb
1909 Erwerb aller restlichen Kuxe von Schnabel ins Osten
1910 Übernahme Schnabel ins Osten, dortiger Schacht wird Sch. 2 (bis 2. S. 409 m [-331 m]); Einführung der einheitlichen Sohlenbezeichnungen: 3. S. 355 m (-232 m) für 1/3 bzw. 300 m (-222 m) für 2, 4. S. = 438 m(-315 m) für 1/3 bzvv. 408 m(-331 m) für 2, 2: Teufen Blindschacht ab 4. S.,
1911 1/3: Sch. 1: Fördereinstellung, Förderung in Sch. 3, 2: Blindschacht: Ansetzen 5. S. 520 m(-442m); 2 Förder- und 3 Wetterschächte, erster Einsatz von Schüttelrutschen
1912 Erwerb der restlichen Kuxe von Johannes Erbstollen (südliches Feld), 24.6. Verleihung Feld Fritz (0,016 km²)
1913 1/3: Sch. 1: Einstellung Seilfahrt, 2: Aufbrechen Sch. 2 ab 5. S.; Aufschluß Feld Johannes Erbstollen, Inbetriebnahme Brikettfabrik an Sch. 2 (später wieder außer Betrieb), Erwerb Geviertfeld Paris
1914 1/3: Blindschacht bis 4. S., Sch. 1 wird Wetterschacht, Einstellung Abwetterführung durch Böllings Erbstolln, 2: Sch. 2 bis 5. S.
1915-22 Erwerb Kuxenmehrheit und Übernahme Ver. Gewalt & Gottvertraut (weiter selbständig, jedoch außer Betrieb)
1917 Vertrag: Erwerb des aus Schnabel ins Osten und anderen Berechtsamen neugebildeten Geviertfeldes Langenbrahm 1 (0,8 km²)
1920 Vertrag: Übernahme von Ver. Hitzberg und Aufschluß dieses Feldes
1921 Erwerb Geviertfeld Emil, insgesamt 3 Schächte in Betrieb
1922 2: Teufen Blindschacht ab 5. S.; Erwerb Längenfeld Oebels
1923 2: Blindschacht: Ansetzen 6. S. = 621 m(-543 m)
1924 2: Wiederinbetriebnahme Brikettfabrik, Berechtsame: rd. 19,1 km²
1925 Erwerb von Berechtsamen im Westen (Kämpgesbank, Stephan Benedict, Leuchte)
1927 1/3: Aufschluß der neuen Felder im Westfeld
1928 1/3: Abbaubeginn im Westfeld
1929 1/3: Aufschluß Feld Stephan Benedict
1931 2: Teufen Gesenk (44 m Teufe) für Unterwerksbau
1932 36 Feierschichten
1935 2: Teufen Wettersch. 4 im Südfeld (im Feld Johannes Erbstollen, im Schellenberger Wald) für Sch. 2
1937 1/3: im Feld Leuchte Errichtung Kauengebäude am Stollenmundloch, 2: Wettersch. 4 in Betrieb (250 m Teufe)
1938 Erwerb Berechtsame der stillgelegten Zeche Eintracht Tiefbau in Steele (jedoch dort kein Abbau mehr), Berechtsame: 26,7 km²
1940 1/3: 22.4. matte Wetter (3 T), 800671 t, 2585 B
1945 1/3: Gesenk vorhanden von 4. S. bis 5. S. = 538 m(-415 m), Berechtsame: 27,1 km², 196579 t, 1935 B
1946 Inbetriebnahme Verbindungsblindschacht von der 3. S. der Anlage 1/3 zur 5. S. der Anlage 2, Stillegung 1/3 (weiter Wetterführung), Kohlen unter Tage über Verbindungsblindschacht nach 2, 2: Hauptfördersohle: 5. S. = 520 m(-442 m)
1948 1/3: Verfüllung tonnlägiger Sch. 1, Sch. 3 wird Wetterschacht
1949 1.4. Anpachtung Ludwig (Sch. 1 bis 5. S. = 567 rn[-450 m]/Sch. 2 bis 6. S. = 696 m [-578 m], Blindschacht bis 7. S. = 796 m[-679 m]), Gesamtberechtsame: 30,8 km² 1950 Ludwig: Fördereinstellung, Feld zu 2, Schächte Ludwig 1/2 weiterhin Seilfahrt/ Materialförderung/ Wetterführung, 2: Tieferteufen Sch. 2, 417786 t, 2260 B
1951 2: Ansetzen neue 6. S. = 650 m(-572 m)
1952 Berechtsame: 31,5 km²
1954 endgültiger Erwerb von Ludwig und Beginn Neuausrichtung, Erwerb Berechtsame Ver. Halle
1956 Durchschlag 6. S. mit 6. S. Ludwig, dort Umspurung Untertagegleise von 560 mm auf Langenbrahm-Spur 645 mm
1957 Beginn Aufschluß des Feldes Gewalt & Gottvertraut und nachfolgend Abbau
1960 6. S. wird Hauptfördersohle, Feldertausch: von Katharina Erwerb Feldesteil von Johann Deimelsberg gegen Feldesteil von Eintracht Tiefbau und Beginn Aufschluß sowie nachfolgend Abbau
1962 Teufbeginn Blindschacht ab 6. S., Berechtsame: 30,5 km²
1963 Blindschacht: Ansetzen 7. S. = 770 m(-692 m) und 8. S. = 888 m(-810 m)
1964 Abbaubeginn auf 7. S.
1966 28.3. Stilllegung