Fördergerüste im Ruhrgebiet | Schachtanlagen | Zeche | Bergwerk | Schachtanlage | Grube | Pütt | Fördergerüst | Schachtgerüst | Steinkohle | Ruhrpott | Zechen | Schacht | Ruhrrevier | Revier | Kohle | Förderturm | Aufbereitung | Grube | Bergbau

Neu Duisburg | bis 1859 Grillo

<<< zurück
nächste
>>>

Status: 1856 - 1876
Herkunft des Namens: Nach Geografie (Stadt, Land, Staat) oder nach Herkunft der Gründer benannt "Neu Duisburg " Quellenhinweis Quellentitel 2. S.820
Grubenfeldgröße:
1.832.845 m²
Ortslage:
Duisburg-Neudorf


Schachtbezeichnung
E
F
Ø
T
 -
1.) Neu Duisburg
Nein
  >236m 1856-1876
E=Erhalten, F=Foto, Ø=Durchmesser, T=Teufe,  - =Abteufbeginn/Verfüllung

Geschichtliche Entwicklung:

1855 Dezember: Aufstellung Teufgerüst
1856 Aufkauf von sieben Mutungsfeldern, Teufbeginn Schacht, Steinkohlegebirge bei 60 Fuss angetroffen, aber Setzung der Pfeiler des Teufgerüstes. Teufeinstellung - Schachtteufe 17 Lachter
1857 06. Mai: Wiederaufnahme des Teufens
Aufkauf weiterer 4 Mutungsfelder.
Schacht erreicht 30 Lachter und wird wasserdicht ausgemauert
1858 Schacht erreicht eine Teufe von 92 m. Das Ausrichtung der Wettersohle (44 Ltr.) sowie das weitere Abteufen muß aufgrund starker Wasserzuläufe (40 Kbfss/min) und hohem Gebirgsdruck eingestellt werden.
02.08.: Eröffnung der Grubenanschlussbahn zum Bahnhof Duisburg
05.10. Verleihung des Spezial-Feldes "Am Freischütz" mit einer Größe von 1 Fundgrube und 1200 Maaßen
1859 Weiterteufung bis 2. Sohle 152 m. Schacht ist undicht daher starker Wasserzufluss. Umbenennung in Neu-Duisburg
Förderaufnahme einer stückreichen und gut brennenden Kohle aus ein 30" mächtigen Magerkohlenflöz (Steinkuhl). Eröffnung eines Landdebits
1860 10.02. Im südlichen Querschlag wird ein 15" mächtiges Flöz (Oberhäuersbänkchen) angetroffen
1861 Erweiterung der Maschinengebäude, Bau eines hohen Schornsteins und Vergrößerung der Wasserhaltungs- und Fördermaschine
Förderung beträgt 3134 t bei einer Belegschaft von 24 Mann. Aufgeschlössene Flöze haben eine Mächtigkeit von 3, 12, 15 und 32"
Oktober: Auf der 2. Sohle wird im nördlichen Querschlag eine Hauptverwerfung angefahren. Die starken Wasserzuflüsse aus dieser, können trotz einer Pumpenleistung von 200 Kgfss/min nicht bewältigt werden. Der Grubenbetrieb wird eingestellt. Infolge säuft der Schacht bis -46 m ab.
1862 Grubengebäude wird gesümpft und der Schacht bis auf 169 m weitergeteuft
1863 Betriebseinstellung und Liquidation
1865 Erweiterung des Grubenfeldes um 400.000 m²
1872 17. Mai: Die Gewerkenversammlung kann keine Wiederinbetriebnahme beschließen, da keine Beschlußfähigkeit <80%.
Sümpfen und Tieferteufen bis zur 3. Sohle 236 m
1873 keine Förderung
1874 Verpachtung und Abbau des Flöz Kapellenbänkchen
1876 Stilllegung wegen zu hoher Wasserzuflüsse