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Pauline | Pauliner Erbstollen

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Status: 1916
Herkunft des Namens: unbekannt
Grubenfeldgröße: unbekannt

Schachtbezeichnung
E
F
Ø
T
 -
1.)
Pauline Förderschacht - tonnl.
Nein
4,1x2,0
229m
1968
2.)
Pumpenschacht - tonnl.
Nein
2x1,50
225m
E=Erhalten, F=Foto, Ø=Durchmesser, T=Teufe,  - =Abteufbeginn/Verfüllung

Geschichtliche Entwicklung:

1842 September: Umbenennung aus Pauliner Erbstollen, Auffahrung Querschlag nach Süden, danach nicht mehr genannt
1853 und nachfolgend Abbau
1854 wieder Vortrieb Erbstollen
1857 Einstellung Erbstollenvortrieb
1860 Stollenbau
1861 4 Flöze in Abbau
1865 Betrieb
1879 ab April in Fristen, da Kohlenvorräte über der Stollensohle abgebaut
1880 Übergang auf Tiefbau: Teufbeginn tonnlägiger Förderschacht Dorothea und tonnlägiger Pumpenschacht Fritz, Wettersohle = 50 m seiger = Erbstollensohle
1881 Förderbeginn im Tiefbau, Förderung im Schacht bis zur Stollensohle, im Stollen zutage und mit Drahtseilbahn über die Ruhr zum Bahnhof Werden, Pumpenschacht Fritz: 295 m flach, Übernahme der stillliegenden Zeche Ilandsbraut
1885 Abbau auf 3. S. = 228 m seiger
1891 Schacht Fritz wird Förderschacht
1892 4 Schächte in Betrieb: 1 Förder-, 1 Wasserhaltungs- und 2 Wetterschächte, Berechtsamel Längenfeld (Pauline, Ilandsbraut und Ver. Braut (vor 1892 übernommen), Wettersohle = 50 m seiger
1894 Tieferteufen und Ansetzen 4. S. = 350 m
1897 Erwerb von 2 Längenfeldern (u.a. Friederika), Berechtsame: 6 km²
1899 Brand der Wäsche
1900 4 Schächte in Betrieb, endgültige Übernahme von Ver. Braut mit tonnlägigem Schacht, Erwerb durch Rheinische Anthracit-Kohlenwerke, aber weiter eigener Betrieb, Berechtsame: 3 Längenfelder Pauline und 12 Längenfelder Gustav, Der lange Fritz, Friederica ins Westen, Hugo, Eberhard, Ilandsbraut, Bräutigam, Ver. Braut, Braut in Fleckessiepen, Redlichkeit, Jacke und Hoffnung sowie die Geviertfelder Spillberg und Käthchen, ferner Kuxenmajorität von Bornerberg, Ludwig ins Westen, (Veste) Hoffnung und Porthof, außerdem Beteiligung an anderen Berechtsamen, zusammen: 6 km²
1905 Aufgabe eines Wetterschachtes, 3 Tageswetterüberhauen
1906 Teufen seigerer Wetterschacht anstelle des tonnlägigen Schachtes auf Ver. Braut, Abbruch der Tagesanlagen auf Ver. Braut
1909 Aufschluß Feld Preutenborbeckssiepen, 1.10. Inbetriebnahme Brikettfabrik (an der Verladestelle am Bahnhof Werden)
1910 tonnlägige Schächte Dorothea und Fritz in Betrieb, Stilllegung Brikettfabrik
1913 Aufgabe des zweiten Wetterschachtes, nur noch Schacht Fritz in Betrieb
1916 29.12. Stilllegung wegen Erschöpfung der Kohlenvorräte