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Tremonia | Teichmühlenbaum bis 1863 | ab 1941 Versuchsgrube Tremonia

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Status: 1859 - 1931 danach Versuchsgrube
Herkunft des Namens: Nach dem lateinischen Namen der Stadt Dortmund (Tremonia = Stadt der drei Mauern) Quellenhinweis Quellentitel 2. S.819 dito Quellenhinweis Quellentitel 3. S.172 oder nach dem Standpunkt des ersten Schachtes an der Tremoniastrasse Quellenhinweis Quellentitel 1. S.911
Grubenfeldgröße: unbekannt

Schachtbezeichnung
E
F
Ø
T
 -
1.)
Tremonia I
Nein
4,15x6,15
534m
1856-1997
2.)
Tremonia II
Nein
3,4m
421m
1888-1997
3.)
Wetterschacht Schönau
Nein
1926-1931
4.) Wetterschacht Nord
Nein
   
1870-1872
5.) Wetterschacht Süd
Nein
   
1872-1891
E=Erhalten, F=Foto, Ø=Durchmesser, T=Teufe,  - =Abteufbeginn/Verfüllung

Geschichtliche Entwicklung:

1856 Teufbeginn Schacht I, Karbon bei 48m
1859 erste Kohlenförderung
1861 regelmäßiger Förderbeginn
1863 Genehmigung Seilfahrt
1864 Eisenbahnanschluss
1869 Schlagwetter mehrere Tote
1870 Teufbeginn Wetterschacht (Nord)
1871 Beginn Druckluftwirtschaft
1872 Teufbeginn Wetterschacht (Süd), Stundung Wetterschacht (Nord)
1874 26.1. Mergelwasserdurchbruch, Grube säuft ab
1875 Sümpfen, Aufwältigen mehrer verbrochener Strecken. Förderaufnahme
1876 Wetterschacht erreicht Karbon bei 41m
1880 hohe Entschädigungszahlung wegen Bergschäden
1881 25.2. Tagesanlagen durch Brand fast vollständig zerstört
1886 Bergeversatz wird eingeführt. Beginn Schwefelkiesabbau
1888 Teufbeginn Schacht II, Schacht I nicht betriebssicher. 24.2. Schachtgebäude und Aufbereitung brennen ab
1890 Schacht I bricht in Teufe 100-140m zusammen
1891 Schacht II wird Förderschacht
1895 Übernahme Westphalia I/II, sümpfen des Baufeldes, Schacht I verfüllt, Schacht II Wetterschacht
1897 Schwefelkiesabbau wird eingestellt
1905 Westphalia II wird einziehender Schacht und dient zur Bergeförderung
1911 Herrichtung Schacht I für Förderung
1926 Teufbeginn Wetterschacht Schönau, Karbon bei 20m
1931 6.5. Stilllegung. Anlage bleibt förderbereit
1941 Verpachtung an Versuchsgrubengesellschaft
1947 31.3. Wiederinbetriebnahme als Versuchsgrube Tremonia

Versuchsgrube Tremonia

1941 Anpachtung der bis 433m abgesoffenen Grube Tremonia
1944 Inbetriebnahme
1945 Absaufen der Grube infolge Kriegseinwirkung
1947 Wiederinbetriebnahme
1960 neues Fördergerüst
1980 zwei Schächte in Betrieb, 3. Sohlen, 6 km Streckenlänge
1986 Inbetriebnahme neue 20m² Explosionsstrecke
1996 Stilllegung der Versuchsgrube