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Wohlverwahrt | Ver. Wohlverwahrt

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Status: 1805 - 1962
Herkunft des Namens: unbekannt
Grubenfeldgröße: 0,55 km²
Ortslage: Essen-Seele

Schachtbezeichnung
E
F
Ø
T
 -
1.)
Wohlverwahrt I
Nein
2.)
Wetterschacht
Nein
25m
E=Erhalten, F=Foto, Ø=Durchmesser, T=Teufe,  - =Abteufbeginn/Verfüllung

Geschichtliche Entwicklung:

1791 6.8. Verleihung von 2 Längenfeldern, nachfolgend Betrieb
1796 Abbau, ab November Auffahren Stollen, Mundloch an der Straße „In der Lake"
1800 Stollenvortrieb
1805 Vortrieb und Abbaubeginn
1810 Abbau
1813 Schacht vorhanden, Ort unter der Schachtsohle vorhanden, Abbau, Einrichtung Kohlenniederlage an der Ruhr
1815 Abbau, Luftschacht vorhanden
1820 Abbau
1821 Mai: Betriebseinstellung
1831 1.5. Wiederinbetriebnahme
1835 Abbau
1836 Kohlenmagazin an der Ruhr
1841 Vermessung der Berechtsame
1844 Abbau Flöz Wohlverwahrt (ca. 150 m flache Bauhöhe) in der Berechtsame Geitling
1847 Abbau
1850 Betriebseinstellung
1857 22.4. Verleihung Geviertfeld Wohlverwahrt
1858 18.1. Konsolidierung zu Ver. Wohlverwahrt von Wohlverwahrt (Berechtsame: 2 Längenfelder in der Berechtsame Eiberg, jedoch nur 1 Flöz verliehen) mit Fahrenhaus, Flöz Alexander zu Geviertfeld Victoria, nachfolgend zeitweilig geringer Abbau
1863 still
1898 Berechtsame zu Eiberg
1917 nach Stillegung von Eiberg Wiederinbetriebnahme unter dem Namen Wohlverwahrt
1917 erneute Betriebsaufnahme, Stollen (Antonienallee 16), Herstellung eines Tagesabhauens, starke Wasserzuflüsse, Baufeld: 350 m streichende Länge, flache Teufe: 65 m
1918 Teufbeginn Schacht, Abbaubeginn
1919 Schacht: Stundung Teufarbeit bei 30 m wegen erhöhter Wasserzuflüsse, Jahresende: Stundung des Betriebes
1920 Wiederaufschluß durch Zeche Robert, erneute Inbetriebnahme
1921 Absaufen wegen Ruhrhochwasser
1923 1.3. Fördereinstellung
1925 30.6. Stilllegung
1937 Sümpfen
1938 Juni: Teufbeginn seigerer Schacht nahe der Ruhr, Ansetzen 1. S. = 40 m(+38 m NN)
1939 Ansetzen 2. S. = 86 m(-8 m, 80 mS), Förderbeginn
1940 Konsolidation mit Geitling und Horst, 1 Förder- und 1 Wetterschacht
1942 2 Wetterüberhauen, 16.7. Wassereinbruch aus alten Grubenbauen (4 T), 2. S. abgesoffen, Sümpfen
1946 1 Förderschacht, 1 seigerer Wetterschacht, 2 Wetterüberhauen, Hauptfördersohle: 2. S. = 86 m, Brikettfabrik geplant (aber nicht realisiert)
1952 Baufeld: 2600 m streichend und 730 m querschlägig
1955 1 Förderschacht, 1 Wetterüberhauen
1959 Aufgabe der 80 m-Wettersohle
1960 Teufen Blindschacht ab 2. S. und Ansetzen 3. S. = 176 m(-98 m)
1962 23.3. Fördereinstellung, 30.9. Stilllegung