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Alstaden | bis 1859 Swalmius

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Status: 1972
Herkunft des Namens: Nach Ortsnamen "Oberhausen-Alstaden" Quellenhinweis Quellentitel 2. S.819
Grubenfeldgröße: 17.300.000 m²
Ortslage: Oberhausen-Alstaden

Schachtbezeichnung
E
F
Ø
T
 -
1.)
Alstaden I (Swalmius)
Nein
3,8x4,2
493m
1855-1966
2.)
Alstaden II
Nein
5,00m
668m
1873-1973
3.)
Alstaden III
Nein
6,30m
672m
1931-1973
E=Erhalten, F=Foto, Ø=Durchmesser, T=Teufe,  - =Abteufbeginn/Verfüllung

Geschichtliche Entwicklung:

1855 Teufbeginn Schacht I
1856 Teufbeginn Parallelschacht zur Verringerung der Wasserzuflüsse
1857 Schacht I erreicht Karbon bei 34 Lachtern
1858 Pferdebahn zur Ruhr, erste Förderung
1859 entstanden aus Swalmius durch Konsolidation von 13 Geviertfelder, dazu Eisensteinberechtsame, Schacht I erreicht Endteufe von 152m, Ansetzen 1. Sohle bei 140m, Beginn der Förderung
1860 Tieferteufen Schacht I
1863 Ansetzen 2. Sohle auf 237m
1868 Ansetzen 3. Sohle auf 285m
1870 Teufbeginn Schacht II
1872 Pumpendefekt 6-monatiger Förderausfall, Grubenbau vollgelaufen
1874 Schacht II erreicht Karbon bei 86m
1875 Schacht II 1. Sohle wird bei 165m angesetzt
1876 Schacht II 2. Sohle auf 336m
1881 Schacht II 3. Sohle auf 336m und 4. Sohle auf 376m
1890 Schacht I säuft infolge von Ruhrhochwasser ab
1891 Schacht I wird gesümpft
1894 Tieferteufen Schacht II
1902 Wiederaufbau der Wäsche und Schacht I nach Brand
1903 Brikettfabrik wird erbaut
1904 Baufeld Schacht I wird aufgegeben, Schacht I wird Wetterschacht
1907 Tieferteufen Schacht I
1909 Abgehende Wagen am Bremsberg fordert 2 Tote (Technischer Direktor & Fahrsteiger)
1919 Tieferteufen Schacht II
1921 Schacht II 6. Sohle bei 650m
1927 Übernahme Pachtfeld Concordia
1931 Teufbeginn Schacht III
1932 12.7. Explosion von Pech fordert 4 Tote in der Brikettfabrik
1933 Schacht III in Betrieb
1936 Schacht III wird Hauptförderschacht, Schacht II Material/Seilfahrt, Schacht I Wetter
1952 Verlassen der Ess- und Magerkohlenschichten, Ausrichtung auf die Anthrazitkohlenförderung (Hausbrand)
1965 Schacht I wird abgeworfen und verfüllt
1971 5,4 Mio. t Jahreförderung von denen 900.000 t auf Halde liegen und nicht abgesetzt werden können, bedeuten das Aus für die kleinste Schachtanlage der RAG
1972 22.06. Beschluß der Stilllegung nach anhaltender Absatzverschlechterung
15.12. Letzter Fördertag und Stilllegung.
Bis Frühjahr 1973: Aufbereitung der Haldenbestände und Ausrauben der verwertbaren Maschinen und Grubenbaue mit 150 Mann Restbelegschaft
1973 Verfüllung der Schächte und Abriss der Tagesanlagen