Fördergerüste im Ruhrgebiet | Schachtanlagen | Zeche | Bergwerk | Schachtanlage | Grube | Pütt | Fördergerüst | Schachtgerüst | Steinkohle | Ruhrpott | Zechen | Schacht | Ruhrrevier | Revier | Kohle | Förderturm | Aufbereitung | Grube | Bergbau

Carl

<<< zurück
nächste
>>>
Status: 1973
Herkunft des Namens: nach der Mutung "CARL"
Grubenfeldgröße: unbekannt

Schachtbezeichnung
E
F
Ø
T
 -
1.)
Carl I - Hercules
Ja
5,15x4,85
580m
1855-1970
2.)
Wetterschacht
Nein
3,60m
470m
1886-1971
E=Erhalten, F=Foto, Ø=Durchmesser, T=Teufe,  - =Abteufbeginn/Verfüllung

Geschichtliche Entwicklung:

1855 Teufbeginn Schacht Hercules
1856 Schacht erreicht Karbon bei 124m
1858 erste Förderung
1859 zeitweise Stundung wegen erhöhter Wasserzuflüsse, Ansetzen 1. S. = 152 m und 2. S. = 203 m, 22.2. Verleihung Geviertfeld Elise 11
1861 Umbenennung Schacht Hercules in Carl entsprechend der Mutung, Ansetzen 3. S. = 281 m, Förderbeginn
1862 Durchschlag mit Anna
1865 24.1. Sprengunglück (3 T)
1866 30.5. Schlagwetterexplosion (3 T)
1882 Tieferteufen Schacht Carl
1883 1.7. Inbetriebnahme Kokerei
1884 Ansetzen 4. S. = 371 m
1886 Teufen Wetterschacht bis 1. S. = 101 m, 1,42 t/MS
1890 Wetterschacht bis 2. S.
1901 Ansetzen 5. S. = 472 m mittels Gesenk
1905 Tieferteufen Schacht Carl
1906 Schacht Carl bis 5. S.
1911 Durchschlag mit Sch. 1 der Zeche Emil (früher Schacht Emscher)
1912 Förderung und Belegschaft ab jetzt s. Köln-Neuessener Bergwerksverein
1913 Verbund Anna-Carl, Ansetzen Zwischensohle = 418 m
1919 Tieferteufen Schacht Carl und Aufbrechen Wetterschacht
1921 Wetterschacht bis 3. S.
1922 Stundung Teufen Schacht Carl
1924 Weiterteufen Schacht Carl und Ansetzen 6. S. = 570 m
1927 Wetterschacht bis 4. S.
1929 15.5. Übernahme durch Emil
1973 endgültige Stilllegung