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Deutscher Kaiser | bis 1871 Hamborn I | ab 1919 Friedrich-Thyssen

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Status: 1871 - 1919
Herkunft des Namens: Nach weltlichem (Titel) Bezug, hier nach dem Deutschen Kaiser "Deutscher Kaiser" Quellenhinweis Quellentitel 2. S.821 Vorher nach Lage- bzw. Ortsbezug (Duisburg-Hamborn). Spätere Umbennung in Friedrich Thyssen nach Eignernamen Quellenhinweis Quellentitel 2. S.821 und Quellenhinweis Quellentitel 3. S.188ff
Grubenfeldgröße: unbekannt

Schachtbezeichnung
E
F
Ø
T
 -
1.)
Friedrich Thyssen I
Nein
4,08m
603m
1871-1959
2.)
Friedrich Thyssen II
Nein
5,50m
1023m
1888-1977
3.)
Friedrich Thyssen III
Nein
5,50m
455m
1889-1963
4.)
Friedrich Thyssen IV
Nein
5,90m
867m
1899-1961
5.)
Friedrich Thyssen V
Nein
6,00m
824m
1901-1977
6.)
Friedrich Thyssen VI
Ja
6,00m
817m
1903-1977
7.)
Friedrich Thyssen VII
Nein
6,00m
556m
1906-1963
8.)
Friedrich Thyssen VIII
Nein
6,20m
868m
1922-1961
9.)
Wittfeld (Neumühl V)
Nein
3,00m
603m
1908-1960
10.)
Spülschacht N° 1 Ottostrasse
Nein
0,80m
216m
1906-1935
11.)
Spülschacht N° 2 Pollmannshof
Nein
1,90m
354m
1907-1962
12.)
Spülschacht N° 3 Rönsbergshof
Nein
3,02m
480m
1908-1964
13.)
Spülschacht N° 4 Matenastrasse
Nein
0,74m
150m
1911-1936
14.)
Spülschacht N° 5 Lohhof
Nein
2,00m
268m
1914-1936
15.)
Spülschacht Beeckerwerth NO
Nein
0,80m
452m
1919-1969
E=Erhalten, F=Foto, Ø=Durchmesser, T=Teufe,  - =Abteufbeginn/Verfüllung

Geschichtliche Entwicklung:

1856 Erste Mutungsbohrungen werden fündig
1871 Teufbeginn Schacht Hamborn I im selben Jahr umbenannt in Deutscher Kaiser I
1874 Schacht I erreicht Karbon bei 130m
1876 Bahnanschluss, Förderbeginn
1881 Teufbeginn Wetterschacht II
1883 wahrscheinliche Aufgabe und Verfüllung des Wetterschachtes
1888 Teufbeginn Schacht II wahrscheinlich auch Schacht III
1890 Schacht II Fließsandeinbruch, Schacht säuft ab, sümpfen
1892 Schacht III erreicht Karbon bei 176m
1894 Schacht II erreicht Karbon bei 233m, Schacht III erste Förderung
1896 Schacht II geht in Förderung
1899 Abteufbeginn Schacht IV
1901 Abteufbeginn Schacht V
1902 Schacht IV erreicht Karbon bei 122m, größte Zeche im Ruhrgebiet bis 1918
1903 Abteufbeginn Schacht VI, Schacht IV geht in Förderung, Abbau nur mit Vollversatz zugelassen.
1905 Schacht VI erreicht Karbon bei 119m, Abbteufbeginn Schacht VII und VIII (VIII wird gestundet)
1906 Teufbeginn Spülschacht Nr.1 Ottostrasse, Schacht VII erreicht Karbon bei 168m
1907 Teufbeginn Spülschacht Nr.2 Pollmannshof, Schacht VII Förderbeginn
1908 Schacht I und III wird Wetterschacht, Schacht V erreicht Karbon bei 239m. Teufbeginn Spülschacht Nr.3 Rönsberghof.
1909 12.4. Schlagwetterexplosion 5 Tote
1911 28.11. Schlagwetterexplosion 16 Tote. Teufbeginn Spülschacht Nr.4 Matenastrasse
1913 Rönsberghof wird zu Seilfahrt umgebaut
1914 Teufbeginn Spülschacht Nr.5 Lohhof
1915 Rönsberghof wird selbständig. Schlagwetterexplosion 10 Tote
1918 Spülschacht Nr.4 wird stillgelegt, Schlagwetterexplosion 20 Tote
1919 Umbenennung in Friedrich Thyssen