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Felicitas | Ver. Felicitas

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Status: - - -
Herkunft des Namens: Wahrscheinliche Herkunft nach "Felicitas" dem lateinische Wort für Glück, Fruchtbarkeit und Seligkeit.
Grubenfeldgröße: 1,5 km²

Schachtbezeichnung
E
F
Ø
T
 -
1.) Felicitas
Nein
  1902-
2.) Wetterschacht
Nein
    1903-
3.) Christina
Nein
     
4.) Diederich
Nein
     
5.) Heinrich
Nein
     
6.) Caspar
Nein
     
7.) Gotthilf
Nein
     
8.) Emilie
Nein
     
9.) Lazarus
Nein
     
10.) Schacht IX
Nein
     
11.) Schacht X
Nein
     
12.) Schacht XI
Nein
     
13.) Charlotte
Nein
     
14.) Veronica
Nein
     
E=Erhalten, F=Foto, Ø=Durchmesser, T=Teufe,  - =Abteufbeginn/Verfüllung

Geschichtliche Entwicklung

1758 9.2. Ansetzen Stollen, Mundloch am Steinklippenweg (südlich der Eisenbahnbrücke über die Emscher), der Fiskus soll sich beteiligen
1771 Stundung Vortrieb wegen Berechtsamsstreitigkeiten
1774 Stollen in Auffahrung
1783 in Fristen
1784 Betrieb, Stollenlänge: 67 Lachter
1786 Betrieb
1787 ohne Kenntnis der Bergbehörde außer Betrieb, Stollen bereits verbrochen
1796 Sch. 5 = Christiana in Betrieb, 15.2./25.5. Verleihung Erbstollenrecht und Längenfeld
1797 Anfertigung Grubenbild
1799 11.7. Verleihung Längenfeld
1800 Wegeschacht in Betrieb
1805 Schacht Diederich in Betrieb
1810 Schächte Heinrich, Caspar, Gotthilf, Christoph und Emilie in Betrieb
1815 Schächte Gotthilf, Lazarus und 9 in Betrieb
1820 Schächte 10 und 11 in Betrieb
1825 Schacht Charlotte in Betrieb
1830 Schächte Charlotte und Veronica in Betrieb
1835 Schacht Emilie in Betrieb, September: Stilllegung
1837 kurzzeitige Betriebsaufnahme
1838 und nachfolgend in Fristen
1842 Berechtsame durch Bergbehörde noch nicht bestätigt
1845 Betrieb
1850 Betrieb, Felderbereinigung mit Glückaufsegen
1858 Verleihung Geviertfelder Felicitas Litt. A, Litt. B und No. 3 (Eisenstein), vermutlich kein Abbau mehr
1899 Lösungsvertrag zum Abbau durch Crone
1902 1.4.1903 entstanden aus Felicitas (Litt. A, B und No. 3), Felicitas Erbstollen, Berechtsame: 1,5 km² und Eisensteinberechtsame, Abbau durch Crone gemäß Lösungsvertrag von 1899; Tiefbaubeginn: Aufschluß durch Crone (Betriebsgemeinschaft), Neuteufen seigerer Schacht, Ansetzen 1. S. = 24 m, Mitbenutzung des Schachtes von Crone
1903 Rückgabe des Feldes von Crone, Weiterteufen Schacht, Ansetzen 2. S. = 70 m und Durchschlag mit 3. S. von Crone, Teufen Wetterschacht bis 1. S., Inbetriebnahme Kokerei (bei der Zeche Crone), 26.5. Konsolidierung der Berechtsame
1904 Förderschacht: Ansetzen 3. S. = 145 m
1906 Abbau auch in den Feldern Marianne, Franz und Glückaufsegen (zu Glückaufsegen gehörend)
1908 1.4. Konkurs, 20.10. Versteigerung und Erwerb durch Glückaufsegen