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Franzika Tiefbau

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Status: - - -
Herkunft des Namens: unbekannt
Grubenfeldgröße: unbekannt

Schachtbezeichnung
E
F
Ø
T
 -
1.) Hamburg - Adolf
Nein
2,25x5,37
333m
2.) Hamburg - Wilhelm
Nein
2,25x5,23
604m
3.) Hamburg - Ringeltaube
Nein
2,38x8,19
270m
4.) Hamburg - WS im Flöz N°1 tonl.
Nein
2,3m
188m
5.) Hamburg - WS im Flöz N°5 tonl.
Nein
2,3m
56m
6.) Hamburg - WS im Flöz N°10 tonl.
Nein
2,5m
65m
7.) Hamburg - Christiana
Nein
2,2m
52m
8.) Hamburg - Ventilatorschacht
Nein
2,6m
63m
9.) Franziska - Eleonore
Nein
2,2x5,28
505m
10.) Franziska - Haardt
Nein
2,5x3,15
505m
11.) Franziska - Hauptwetterschacht
Nein
3,5m
85m
12.) Franziska - WS auf dem Helenberg
Nein
1,5x1,5m
73m
13.) Franz. - WS Borbecker Mulde gebr.
Nein
1x8m
60m
14.) Franziska - Wallfisch
Nein
2,36x7,55m
320m
15.) Franziska - Wetterschacht I gebr.
Nein
1x2m
380m
16.) Franziska - Wetterschacht II gebr.
Nein
1x2m
230m
E=Erhalten, F=Foto, Ø=Durchmesser, T=Teufe,  - =Abteufbeginn/Verfüllung

Geschichtliche Entwicklung:

1838 1.2./4.3.1839 Konsolidierung - unter der Franziska Erbstollensohle - von Franzisca, Verlorene Posten Nord- und Südflügel (westlicher Teil mit dem tonnlägigen Schacht Herberg), Franziska Fortsetzung Nr. 1 sowie Neufranziska zur Anlegung eines Tiefbaues, noch keine Förderung, 27.7. Verleihung Längenfeld Franziskus

1839
22.3. Beitritt Augustus Nordflügel - unter der Franziska Erbstollensohle - zur Konsolidation, 1.5. Inbetriebnahme, Teufbeginn seigerer Schacht Hardt (= Haardt, an der Ruhrstraße oberhalb von Haus Witten): Stollensohle = 9 Lachten = 19 m (+77 m NN), Schacht Herberg: Förderbeginn, 7655 1/4 prT (1684 t), 69 B
1840 Schacht Hardt: Inbetriebnahme Wasserhaltungsdampfmaschine und Weiterteufen, Verbindungsbahn zur Ruhrniederlage (320 Lachten Länge), 5741 prT (1263 t), 53 B
1841 Schacht Hardt: Ansetzen 1. Tiefbausohle = 43 1/4 Lachten = 90 m(+6 m NN)
1843 Förderbeginn im Schacht Hardt, Teufbeginn tonnlägiger Schacht Helene (100m
westlich der Ardeystraße am Helenenberg) in Flöz Geitling Südflügel
1845 482968 Scheffel (26563 t), 109-169 B
1846 Erwerb Franziska Erbstolln (weitere Einzelheiten s. dort), Vereinigung mit den Mutungen Franziska Schiffahrt und Löbliche Vorsicht
1847 17.8. Verleihung Längenfeld Franziska Schiffahrt (= Flöz Geitling)
1849 Eisenbahnanschluß
1850 175304 prT (42073 t), 200 B, gute Ausbeute
1851 28.1. Verleihung Längenfeld Löbliche Vorsicht (= Flöz Kreftenscheer), Teufen tonn-
lägiger Förderschacht „An den Scheuen Kämpen" (Am schiefen Kamp)
1853 tonnlägiger Förderschacht erreicht unterhalb 1. S. eine Teufe von 80 Lachtern
flach, Konsolidation mit Franziska Schiffahrt und Löbliche Vorsicht
1854 Abbaubeginn auf 2. S. = 130 m(-34 m), Förderung durch den tonnlägigen Förderschacht bis zur 1. S. und von dort im Schacht Hardt zutage, Teufbeginn seigerer Schacht Eleonore auf der Voßschen Wiese, nahe Schacht Hardt): beim Teufen starke Wasserzuflüsse, Löschung Längenfeld Franziska Schiffahrt
1855 236644 prT (52062 t), 189 B
1856 Tieferteufen tonnlägiger Schacht Helene bis zur 2. Hilfssohle = 129 Lachten flach 192 m seiger(-96 m)
1857 Schacht Eleonore bis 1. S.
1858 Schacht Eleonore erreicht 2. S. und Förderbeginn, Fördereinstellung im Schacht
Hardt (nur noch Wasserhaltung), ca. 1.000000 Scheffel (ca. 50000 t)
1859 tonnlägiger Schacht Helene bis 2. S. und Inbetriebnahme als Wetterschacht (Wetterofen unter Tage und Wetterkamin), Zulassung Seilfahrt in Schacht Hardt
1860 235265 prT (51758 t), 181 B
1861 Schacht Hardt wird Wetterschacht
1862 Länge der Grundstrecke auf der 2. S.: 545 Lachter (1140 m)
1863 Zulassung Seilfahrt in Schacht Eleonore
1865 max. Förderung: 310030 prT (68207 t), 178 B
1866 29.12. Vereinigung zu Ver. Franziska Tiefbau
Ver. Franziska Tiefbau (Witten). Betriebsgemeinschaft von Franziska Tiefbau und Frischauf Nordflügel (unter der Erbstollensohle), dazu Übernahme Juliana und Schnepfenthal; Stollensohle = 19 m(+77 m NN), 1. S. = 90 m(+6 m NN), 2. S. = 130 m(-34m), 2. Hilfssohle = 192 m(-96 m), Schächte: Haardt (= Hardt)/Eleonore, tonnlägiger Wetterschacht Helene (in Flöz Kreftenscheer im Feld Ver. Ruhrmannsbank, Borbachtal), tonnlägiger Bergeschacht (in Flöz Mausegatt im Feld Juliana, Borbachtal), Schacht Carl (Borbecker Tiefbau, bis etwa 1890 in Betrieb), tonnlägiger Schacht Wilhelmine (im Feld Frischauf)
1867 16.9. Wassereinbruch im Südflügel (4 T), 91796 t, 287 B
1868 Tieferteufen Wasserhaltungsschacht Haardt bis 2. Hilfssohle = 192 m(-96 m), Einrichtung Pferdeförderung unter Tage in den bis zu 2 km langen Strecken
1869 Absaufen der tiefsten 192 mS, Sümpfen, Konsolidation der Berechtsamen
1870 erneuter Wassereinbruch (4 T), Tieferteufen Förderschacht Eleonore bis 192 mS, Tieferteufen Schacht Haardt und Ansetzen 3. S. = 224 m(-128 m), 107198 t, 346 B
1870er Stilllegung Schacht Herberg
1871 Tieferteufen Schacht Haardt, 17.8. Zusammenlegung mit Frischauf Südflügel und Borbecker Tiefbau: Durchschlag auf 2. S. zwischen Franziska, Borbecker Tiefbau und Frischauf (später auch auf 3. S.), nachfolgend völlige Übernahme von Borbecker Tiefbau, Lösung und Abbau der Borbecker Mulde und des Frischauf Südflügels
1872 Tieferteufen Schacht Eleonore bis 3. S., Förderzusammenfassung auf Franziska
1873 Schacht Haardt: Ansetzen 4. S. = 295 m(-199 m), Abwerfen tonnlägiger Schacht Wilhelmine, Tieferteufen Schacht Eleonore
1874 Aufgabe des Stollens von Frischauf, Verfüllung tonnlägiger Schacht Wilhelmine
1875 Schacht Eleonore bis 4. S., Anstieg der Wasserzuflüsse auf 3-4 m³/Minute, 100669 t, 489 B
1880 144589 t, 442 B
1881 November: Inbetriebnahme Brikettfabrik

1882
Zunahme der Bergschäden im Stadtgebiet von Witten, Inbetriebnahme Kohlenwäsche
1884 Tieferteufen Schacht Haardt
1885 Schacht Haardt: Ansetzen 5. S. = 373 m(-277 m), Tieferteufen Wetterschacht Helene, Gemeinschaftsvertrag mit Ver. Hamburg, wegen der Bergschäden bergbehördliche Anordnung zum Einbringen von Bergeversatz unter dem Stadtgebiet von Witten, 182926 t, 598 B
1886 Tieferteufen Schacht Eleonore bis 5. S.
1888 Durchschlag mit Ver. Hamburg
1889 endgültiger Erwerb des Längenfeldes Juliana (= Flöz Mausegatt, südwestlicher Teil, nordöstlicher Teil zu Ver. Hamburg), Felder Stuchtey (zu Ver. Hamburg gehörend) und Juliana weitgehend abgebaut
1890 Teufen Wetterschacht in der Borbecker Mulde, max. Förderung: 230807 t, 774 B
1891 Erwerb Geviertfeld Franziska Erbstollen ins Süden
1892 Tieferteufen Schacht Haardt und Ansetzen 6. S. = 500 m(-404 m, 518 m Teufe), Aufgabe Wetterschacht in Flöz Kreftenscheer im Borbachtal sowie Wetterschacht Helene in Flöz Geitling am Helenenberg, 4 Schächte vorhanden (davon 1 Förderschacht), Abbau im Feld von Ver. Hamburg, 25.7. endgültiger Erwerb Feld Schnepfenthal, 21.9. Erwerb der Felder Leipzig, Lübeck (Geviertfeld, Verleihung 1851, unverritzt) und Kronprinz (0,2 km², Verleihung 1873, unverritzt)
1893 Tieferteufen Förderschacht Eleonore 6.S
1894 Angliederung von Ver. Wallfisch
1895 3.7. Vereinigung zu Ver. Hamburg & Franziska