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Fröhliche Morgensonne

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Status: 1874 - 1963
Herkunft des Namens: Nach dem Verleihfeld "Morgensonne" und dem nahen Gutshof "Fröhlich" Fröhliche Morgensonne genannt
Grubenfeldgröße: unbekannt
Ortslage: Bochum-Wattenscheid

Schachtbezeichnung
E
F
Ø
T
 -
1.) Fröhliche Morgensonne I
Nein
6,60m
789m
1874-1963
2.) Fröhliche Morgensonne II
Nein
1127m
1899-1963
3.) Wetterschacht - Centrum V
Nein
100m
1892-1929
4.) Wetterschacht
Nein
    1883-
E=Erhalten, F=Foto, Ø=Durchmesser, T=Teufe,  - =Abteufbeginn/Verfüllung

Geschichtliche Entwicklung:

1839 25.5. Verleihung Längenfeld Morgensonne
1840 Schürfschacht an Höntroper Landstraße, Lösung Längenfeld durch Eintracht-Erbstolln
1844 2.9. Verleihung Geviertfeld Westenfeld
1845 16.5. Verleihung Geviertfeld Fröhlich, 3 B
1852 6.9. Verleihung Geviertfeld Fröhlich Beilehn
1855 Verleihung Geviertfelder Elisenthal (12.10.) und Elisenthal II (20.8.)
1857 26.5./5.2.1858 Konsolidation der Einzelberechtsamen zu Fröhliche Morgensonne = 4,2 km²
1874 Teufbeginn Sch. 1
1876 Sch. 1 erreicht Karbon bei 24 m, Ansetzen Mergelsohle = 1. S. = 64 m (+25 mNN), erste Kohlenförderung
1877 Ansetzen 2. S. = 119 m (-29 m), Förderbeginn
1878 Ansetzen 3. S. = 200 m (-111 m)
1879 Tieferteufen Sch. 1
1880 Feld Westenfeld an Centrum
1881 Übernahme der Felder Preußische Hoheit, Marie sowie Teile von Hochpreußen und Schwerin (Verleihung 27.9.1845) zur Ausbeutung gegen Entgelt
1882 Inbetriebnahme Kokerei
1883 Teufbeginn Wetterschacht (600 m westlich von Sch. 1)
1885 Aufschluß 4. S. 295 m (-205 m)
1887 Ansetzen 5. S. 400 m (-311 m)
1892 31.7. Verleihung Feld Wilhelm, Baufelder: Fröhliche Morgensonne (4 Geviertfelder) sowie teilweise Hochpreußen, Schwerin, Marie, Johannesberg (Pachtfeld von Centrum) und Preußische Hoheit
1894 Inbetriebnahme Brikettfabrik
1895 Tieferteufen Sch. 1
1897 26.1. Verleihung Feld Wilhelm II, Abgabe Feld Preußische Hoheit an Centrum, Berechtsame: 4,5 km²
1898 Ansetzen 6. S. = 500 m (-410 m)
1899 Teufbeginn Wettersch. 2 (neben Sch. 1)
1902 Wettersch. 2 bis 3. S. in Betrieb
1903 Wettersch. 2: Förderbeginn ab 5. S.
1904 1.9. Wassereinbruch auf 4. S. aus dem Alten Mann und Absaufen der 6. S., Sümpfen
1906 Tieferteufen Sch. 2 bis 6. S.
1908 Sch. 2: Ansetzen 7. S. = 600 m (-511 m)
1909 Tieferteufen Sch. 1 bis 7. S.
1919 19.5. CO-Vergiftung (4 T)
1920 Mai: Stilllegung Kokerei, Berechtsame: 4,2 km²
1922 1.1. Vereinigung mit Centrum und Umbenennung in Centrum-Morgensonne
1945 wieder Teilung von Centrum-Morgensonne, Schächte 1/2 bis 8. S. = Fördersohle
1955/56 erneuter Verbund zu Centrum-Morgensonne