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Herbeder Steinkohlenbergwerke (volksml. auch Holland) | ab 1938 Herbede

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Status: 1972
Herkunft des Namens: nach Ortslage in Witten-Herbede
Grubenfeldgröße: unbekannt

Schachtbezeichnung
E
F
Ø
T
 -
1.) Herbede I
Nein
5,00m
233m
1913-1973
2.) Herbede II
Nein
4,40m
645m
1913-1973
3.) Herbede III WS
Nein
1948-
4.) Pleßbachtal WS
Nein
E=Erhalten, F=Foto, Ø=Durchmesser, T=Teufe,  - =Abteufbeginn/Verfüllung

Geschichtliche Entwicklung:

1849 14.6. Verleihung Geviertfelder Holland und Holland II
1912 Gründung Gewerkschaft, 2.9. Konsolidierung der Geviertfelder Holland, Holland II, Herbeder Steinkohlenbergwerk, Ver. Elias Erbstollen, Ver. Rüstkammer, Ida, Neu Adolphus und Franziskus zu Herbeder Steinkohlenbergwerke, Berechtsame:7,5 km²
1913 Teufbeginn Schächte 1 und 2: Ansetzen 1. S. = 31 m(+44 m NN)
1914 15.9. Unterbrechung des Betriebes während des Krieges: Sch. 1 = 220 m Teufe und Sch. 2 bis 1. S. (49 m Teufe)
1918 Vorbereitungen zur Wiederaufnahme des Teufens
1919 September: Weiterteufen Sch. 2, Sch. 1: Ansetzen 2. S. = 108 m(-33 m) und 3. S. =218m(-143 m, 220 mS)
1920 Förderbeginn, Sch. 2 bis 2. S., Inbetriebnahme Brikettfabrik
1925 Besitzerwechsel (Bergbau AG Lothringen), 1.7. Stilllegung
1927 1.1. Wiederinbetriebnahme
1929 7.9. Verleihung Geviertfeld Caroline
1932 73 Feierschichten vor 1933 Erwerb Geviertfeld Laura
1933 3.3. Erwerb Längenfelder Laterne und 6.11. Charlotte, 109 Feierschichten
1934 Ausrichtung 3. S., 49 Feierschichten
1935 29 Feierschichten
1937 Aufgehen Gewerkschaft in Lothringen
1938 Umbenennung aus Herbeder Steinkohlenbergwerke, Anlage 1/2: Sch. 1 bis 3. S. = 218 m(-143 m, 220 mS), Wettersch. 2 bis 2. S. = 108 m(-33 m), dazu Wetterschacht im unteren Pleßbachtal, Brikettfabrik
1941 Teufen Blindschacht ab 3. S. und Ansetzen 4. S. = 440 m(-364 m, 445 mS)
1945 Schächte 1/2 und 2 Wetterschächte, Hauptfördersohle: 3. S. = 220 m, Berechtsame: 13,8 km²
1946 Teufen Blindschacht ab 4. S.
1947 Blindschacht: Ansetzen Sohle im Tiefsten der Bommerbänker Mulde = 625 m(-550 m)
1948 Sch. 2 außer Betrieb, Teufen Wettersch. 3 (südlich vom Bahnhof Blankenstein, unteres Pleßbachtal)
1950 Inbetriebnahme Wettersch. 3, Berechtsame einschließlich Ver. Hardenstein (= Geviertfelder Hanomag I und II (Verleihung 10.3.1932), Flößgraben I-III, Fanny (3.2.1860), Charlotte im Herbeder Holz), zusammen: 13,5 km²; Abbau auch in den angepachteten Geviertfeldern Anna Augusts, Alexius und Neu-Scheuen bis in die Bommerbänker Mulde
1957 Tieferteufen Sch. 2
1959 Sch. 2 bis 5. S. = 625 m(-550 m)
1960 Berechtsame: 14,4 km²
1965 Erwerb Grubenfeld Ver. Gibraltar Erbstollen (Schacht nördlich des Kemnader Stausees: 220 m Teufe) und Beginn Ausrichtung
1968 625 mS wird Hauptfördersohle
1972 31.3. Stilllegung, 28.4. Stilllegung Brikettfabrik
1974 Verfüllung der Schächte