Fördergerüste im Ruhrgebiet | Schachtanlagen | Zeche | Bergwerk | Schachtanlage | Grube | Pütt | Fördergerüst | Schachtgerüst | Steinkohle | Ruhrpott | Zechen | Schacht | Ruhrrevier | Revier | Kohle | Förderturm | Aufbereitung | Grube | Bergbau

Königsborn

<<< zurück
nächste
>>>
Status: 1981
Herkunft des Namens: Nach dem Königlichen Salzwerk in Unna-Königsborn (Saline Königsborn) Quellenhinweis Quellentitel 2. S.819 dito Quellenhinweis Quellentitel 3. S.288 dito Quellenhinweis Quellentitel 1. S. 571
Grubenfeldgröße: unbekannt

Schachtbezeichnung
E
F
Ø
T
 -
1.) Königsborn I
Nein
3,80m
360m
1874-1967
2.) Königsborn II
Nein
5,40m
609m
1887-1979
3.) Königsborn III
Nein
5,70m
1005m
1899-1983
4.) Königsborn IV
Ja
4,50m
1006m
1901-1996
5.) Königsborn V
Nein
6,50m
756m
1913-1979
6.) Königsborn VI - Friedrich Bramey
Nein
6,50m
585m
1950-1979
7.) Königsborn VII - Schacht Lerche
Ja
8,00m 1376m
1971-2011
E=Erhalten, F=Foto, Ø=Durchmesser, T=Teufe,  - =Abteufbeginn/Verfüllung

Geschichtliche Entwicklung:

1874 Teufbeginn Schacht I (vorher Salzsoleförderung)
1878 Schacht erreicht Karbon bei 182m
1880 Förderbeginn
1883 Errichtung Brikettfabrik
1887 Teufbeginn Schacht II
1888 Schacht II erreicht Karbon bei 221m
1890 Förderaufnahme Schacht II
1899 Teufbeginn Schacht III
1900 Schacht III erreicht Karbon bei 300m
1901 Förderaufnahme Schacht III
1904 Fördereinstellung Schacht I Bau zu Schacht II, Teufen eines Wetterschachtes neben Schacht II 16.3. Schlagwetter 3 Tote
1908 erster Einsatz von Druckluftabbauhämmern im Ruhrbergbau
1913 Teufbeginn Schacht V
1914 Teufeinstellung Schacht V wegen Kriegsausbruch
1928 10.10. Streckenbruch 3 Tote
1930 erneuter Teufbeginn Schacht V
1931 Teufeinstellung bei 188m wegen Weltwirtschaftskrise
1937 Schacht II nur noch Seilfahrt, Förderung untertage nach III/IV
1939 30.5. Schlagwetter 7 Tote
1942 Weiterteufen Schacht V, Karbon bei 221m Inbetriebnahme als Wetterschacht
1950 Teufbeginn Schacht VI
1951 Schacht VI Karbon bei 308m
1952 Schacht VI als Wetterschacht in Betrieb
1953 Schacht V Umbau zum Förderschacht
1954 Schacht V in Förderung
1964 Schacht V Fördereinstellung
1965 Schacht IV als Hauptförderschacht in Betrieb
1966 30.6. Stilllegung Anlage II/V, Schacht V wird Wetterschacht, Schacht I wird verfüllt
1969 Abwerfen und Verfüllen Schacht II
1971 Teufbeginn Wetterschacht Lerche
1972 Schacht Lerche erreicht Karbon bei 452m, in Betrieb
1974 Übernahme Schacht Werne III
1978 Bildung einer Werksdirekton mit Heinrich Robert
1979 Abgabe Schacht Werne III an Neu-Monopol, Schacht V wird verfüllt
1981 15.5. Stilllegung, Schacht IV bleibt offen, Abbruch der Tagesanlagen