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Wilhelmine Mevissen

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Status: 1912 - 1973
Herkunft des Namens: Nach der Schwester von Gustav Mevissen genannt, der nach dem Tode des Vaters die Hälfte des Erbes zuviel
Grubenfeldgröße: unbekannt
Ortslage: Duisburg-Rheinhausen

Schachtbezeichnung
E
F
Ø
T
 -
1.)
Mevissen I
Nein
6,00m
777m
1912-1973
2.)
Mevissen II
Nein
5,00m
229m
1912-1973
3.)
Schacht Kaldenhausen
Nein
1,60m
262m
1959-1973
4.)
Schacht Rumeln - Fritz
Nein
5,30m
516m
1936-1973
E=Erhalten, F=Foto, Ø=Durchmesser, T=Teufe,  - =Abteufbeginn/Verfüllung

Geschichtliche Entwicklung:

1855 Schürfversuche
1857 Feldverteilung
1874 Feldverteilung in 3 Teile
1912 Teufbeginn Schacht I Karbon bei 107m, Teufbeginn Schacht II
1913 Schacht I ansetzten 1. Sohle bei 135m, 2. Sohle bei 200m. Förderung nur für Eigenbedarf
1914 Schacht II (Wetterschacht) Förderbeginn
1927 Fusion mit Diergardt. Betriebe bleiben aber selbstständig
1933 97 Feierschichten
1936 Teufbeginn Wetterschacht Rumeln (Fritz)
1938 Wetterschacht wird zum Materialtransport und Seilfart genutzt.
1942 Wetterschacht nur noch zur Wetterführung
1945 Wetterschacht wird durch Selbstsprengung und Bombenkrieg übertägig zerstört
1950 Wetterschacht wird als Förderschacht in Betrieb genommen
1957 Durchschlag mit Diergardt auf 4. Sohle
1957 Umbenennung in Wilhelmine Mevissen/Rumeln
1959 Teufbeginn Wetterschacht Kaldenhausen (erster Bohrschacht im Ruhrgebiet)
1960 Wetterschacht Kaldenhausen in Betrieb
1963 Umbenennung in Mevissen/Rumeln
1967 Übernahme des Baufeldes Diergardt
1970 Umbennung in Mevissen
1973 31.3. Stilllegung

Weitere Informationen gibt es im Projekt Diergardt-Mevissen