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Mont Cenis | bis 1873 Alexandrine

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Status: 1973 ->
Herkunft des Namens: Wahrscheinlich nach dem 1857-1871 errichteten Eisenbahntunnel benannt, der den Gebirgszug Monte Cenisio unterfuhr.
Grubenfeldgröße: unbekannt

Schachtbezeichnung
E
F
Ø
T
 -
1.) Mont Cenis I (Alexandrine)
Nein
6,30m
1322m
1871-1978
2.) Mont Cenis Ia (kl. WS)
Nein
2,50m
312m
1883-1954
3.) Mont Cenis II (Carl)
Nein
5,10m
649m
1895-1969
4.) Mont Cenis IIa (WS)
Nein
3,50m
649m
1899-1954
5.) Mont Cenis III
Nein
5,20m
1136m
1905-1978
6.) Mont Cenis IV
Nein
6,50m
1226m
1924-1978
7.) Mont Cenis V
Nein
2,50m
42m
1920
E=Erhalten, F=Foto, Ø=Durchmesser, T=Teufe,  - =Abteufbeginn/Verfüllung

Geschichtliche Entwicklung:

1871 Teufbeginn Schacht I (Alexandrine)
1873 Umbenennung in Mont Cenis, Schacht erreicht Karbon bei 190m
1875 Förderbeginn
1883 Teufbeginn kleiner Wetterschacht
1886 Wetterschacht in Betrieb
1888 schwerer Grubenbrand
1892 Seilbruch, Schachtausbau wird zerstört
1895 Teufbeginn Schacht II
1896 Schacht II erreicht Karbon bei 201m
1897 Förderbeginn Schacht II
1899 Teufbeginn Wetterschacht (neben Schacht II)
1900 Wetterschacht in Betrieb
1905 Teufbeginn Schacht III
1913 Grubenbrand, eine Abteilung wird abgedämmt
1914 Blindschachtbrand, zwei Abteilungen werden abgedämmt
1919 Schacht I wird Wetterschacht
1921 20.6. Kohlenstaubexplosion, durch Sprengarbeiten verursacht fordert 85 Tote
1924 Teufbeginn Schacht IV
1926 20.11. Explosion auf Kokerei 5 Tote
1927 Teufarbeiten Schacht IV werden gestundet
1930 Weiterteufen Schacht IV
1931 19.10. Schlagwetterexplosion 17 Tote
1935 4.10. Schlagwetterexplosion 6 Tote
1939 Angliederung an Constantin der Große; Anlage bleibt aber eigenständig
1960 Grubenbrand 8. Sohle; Östliche Abteilung wird aufgegeben
1962 Förderberg nach Constantin der Große VI/VII
1963 16.4. Fördereinstellung I/III, Stilllegung der Aufbereitung
1965 22.6. Schlagwetter nachfolgend Grubenbrand fordert 9 Tote
1967 Verbund mit Hannibal, Förderung zu Hannibal
1970 Verbund zu Bergwerk Bochum
1972 Durchschlag Bandberg mit Friedrich der Große
1973 1.4. Übernahme durch Friedrich der Große