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Bergwerke Bochum

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Status: 1967 - 1973
Herkunft des Namens: Durch die Zusammenlegung der Schachtanlagen Constantin der Große, Hannibal und Hannover im Bochumer Stadtgebiet
Grubenfeldgröße: 32 km²
Ortslage: Bochum/Herne

Schachtbezeichnung
E
F
Ø
T
 -
1.)
Hannover I (Karl - Carl)
Ja
4,8x5,6
758m
1857-1974
2.)
Hannover II
Nein
7,00m
1045m
1865-1974
3.)
Hannover III
Nein
4,70m
747m
1873-1972
4.)
Hannover IV
Nein
5,00m
614m
1898-1954
5.)
Hannover V
Nein
6,60m
974m
1905-1974
6.) Königsgrube I (Ernestine)
Nein
5,00m
672m
1856-1972
7.) Königsgrube II (Louise)
Nein
5,00m
697m
1856-1968
8.) Königsgrube IV (Gustav)
Nein
5,50m
753m
1903-1972
9.) Hannibal I
Nein
6,50m
975m
1848-1973
10.) Hannibal II
Nein
5,02m
736m
1872-1974
11.) Hannibal III
Nein
5,70m
975m
1901-1973
12.) Hannibal IV
Nein
6,00m
731m
1914-1973
E=Erhalten, F=Foto, Ø=Durchmesser, T=Teufe,  - =Abteufbeginn/Verfüllung

Geschichtliche Entwicklung:

1967

enstanden aus dem Verbund der Zechen

- Constantin der Große
- Hannibal
- Hannover

Förderanlagen sind: Hannover I/II/V, Hannover III/VI, Königsgrube (Schacht Gustav/Luise/Ernestine), Hannibal I/III, Hannibal II/IV, Förderung aus den Feldern Constantin und Mont Cenis

1969 Schacht Luise, Constantin IV/V und Mont Cenis II werden aufgegeben
1970 Übernahme Schacht Lothringen VI (Wetterschacht) von Erin . Die Bergwerke Bochum fördern 11000 t/Tag aus einer Teufe von 950 m zutage.
1971 Schacht Gustav und Hannover werden aufgegeben. Strebbruch 9 Tote
1972 Baufelder Hannover und Constantin werden aufgegeben
1973 1.3. Gesamtstilllegung. Abbruch der Anlagen
1975 Alle Schächt sind verfüllt
1980 Hannover Schacht I wird unter Denkmalschutz gestellt


Bronze eines Bergarbeiters aus der Lohnhalle Hannover-Hannibal