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Sprockhövel

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Status: 1881 - 1905
Herkunft des Namens: Nach Ortslage in Sprockhövel
Grubenfeldgröße: unbekannt

Schachtbezeichnung
E
F
Ø
T
 -
1.)
Sprockhövel I
Nein
3,56x5,34
242m
E=Erhalten, F=Foto, Ø=Durchmesser, T=Teufe,  - =Abteufbeginn/Verfüllung

Geschichtliche Entwicklung:

1881 entstanden durch Konsolidation der Zechen Aschermittwoch, Johann Mathias, Mathias ins Osten, Ver. Neue St. Melchior, St. Peter, Frischgewagt ins Westen, Vogelbruch, Ver. Wildenberg & Vogelbruch, Diefhausen, Froschbank (= Frosch), Luchsbank (= Luchs), Fuchsbank (= Fuchs), Knappbank; Berechtsame: 9 Geviert-und 12 Längenfelder; Stollenbau auf der Stollensohle von Vogelbruch und mit dem übernommenen Schacht Frosch, jedoch nur geringe Bedeutung und mehrfache Betriebsunterbrechungen
1896 Teufbeginn Schacht in der Mulde von Frosch (ca. 1 km östlich vom Bahnhof Sprockhövel), Erwerb Felder Zuversicht und Rockershausen, Berechtsame: 9 Geviert- und 12 Längenfelder sowie Beteiligung an 13 Längenfeldern
1897 Schacht bei 138 m Teufe versoffen
1898 Sümpfen und Weiterteufen, Ansetzen 1. S. = 229 m
1899 Förderbeginn
1900 Nordflügel völlig unbauwürdig, bis 1904 verbotswidriger Abbau im Feld Zuversicht
1901 Abhauen zum Aufschluß einer 2. Sohle, 15 Feierschichten
1902 2.1. Inbetriebnahme Brikettfabrik
1903 mit Zustimmung des Bergamtes Unterwerksbau, jedoch aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr tragbar
1904 2 Schächte vorhanden, Besitzerwechsel (Königsborn AG)
1905 1.4. Stilllegung wegen der ständigen Zubußen und hohen Wasserzuflüsse, Abbruch der Tagesanlagen einschließlich Brikettfabrik
1911 angeblicher Betrieb
1916 12.9. endgültige Stilllegung, Berechtsame an Johannessegen