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Gladbeck | Ver. Gladbeck | Thyssen | Berginspektion II | Steinkohlenbergwerk Gladbeck

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Status: 1935
Herkunft des Namens: Nach geografischer Lage "Gladbeck"
Grubenfeldgröße: unbekannt

Schachtbezeichnung
E
F
Ø
T
 -
1.) Gladbeck I - Möller I
Nein
6,60m
797m
1895-1967
2.) Gladbeck II - Möller II
Nein
5,50m
800m
1896-
3.) Gladbeck III - Rheinbaben I
Nein
5,50m
800m
1895-
4.) Gladbeck IV - Rheinbaben II
Nein
6,50m
800m
1896-
5.) Gladbeck V - Rheinbaben V
Nein
7,00m
808m
1914-1980
E=Erhalten, F=Foto, Ø=Durchmesser, T=Teufe,  - =Abteufbeginn/Verfüllung

Geschichtliche Entwicklung:

1870 Gründung einer Gewerkschaft für Mutungsbohrungen
1871-75 13 Mutungsbohrungen
1873 Verleihung der Geviertfelder Maria, Mathias, Katharina (anfangs genannt Straßburg 1), Elise, Trautchen, Emilie, Hermann, Anna, Gretchen und Rieckchen (Verkauf der letzten 3 an Graf Moltke)
1874 Verleihung der Geviertfelder Helene und Wilhelm
1875 Verleihung Geviertfeld Louise
1876 Konsolidation der 10 Geviertfelder zu Gladbeck, Berechtsame: 21,9 km², Feldertausch mit Graf Moltke
1888 Abtrennung eines Feldesteiles (im wesentlichen Louise = Graf Moltke Fortsetzung) und Verkauf an Graf Moltke, Berechtsame: 19,7 km²
1895 Teufbeginn Sch. 1 = Thyssen in Gladbeck
1896 Teufbeginn Sch. 2 (neben Sch. 1)
1897 Konsolidation zu Ver. Gladbeck entstanden durch Konsolidation der Felder Gladbeck und Professor, Berechtsame:
13 Geviertfelder = 26,2 km²; Schächte 1/2 im Abteufen, starke Wasserzuflüsse und Stundung Teufarbeiten (Sch. 1: ca. 380 m Teufe), Teufbeginn Sch. 3 = Professor im ehemaligen Feld Professor (Bottrop)
1899 Sümpfen und Weiterteufen Sch. 1: Erreichen des Karbons bei 445 m, Teufbeginn Sch. 4 (neben Sch. 3)
1900 Sümpfen und Weiterteufen Sch. 2, Sch. 3: Ansetzen 1. S. = 343 m (-298 m) und 2. S. = 413 m (-368 m)
1901 1/2: Sch. 1: Ansetzen 1. S. nach Süden = 461 m (-403 m), 1. S. nach Norden 490 m(-432 m), 2. S. = 578 m (-520 m) und Förderbeginn
1902 1/2: Sch. 2 bis 2. S., 3/4: Förderbeginn, Sch. 4: Ansetzen 3. S. = 498 m(-453 m);Besitzerwechsel: Erwerb durch den preußischen Staat, Umbenennung 1/2 in Möller und 3/4 in Rheinbaben
1905 Felderwerb an südlicher Markscheide (0,05 km²)
1907 Möller: Tieferteufen Sch. 2
1908 Möller: Inbetriebnahme Kokerei
1909 Möller: Sch. 2: Ansetzen 3. S. = 678 m (-620 m)
1911 Feldertausch mit Arenberg Fortsetzung (0,5 km²)
1912 Rheinbaben: Inbetriebnahme Kokerei
1914 Möller: Teufbeginn Wettersch. 5 (zwischen Möller und Rheinbaben)
1915 Möller: Wettersch. 5 erreicht Karbon bei 330 m
1916 Möller: Wettersch. 5 bis 1. S. = 343 m
1917 Möller: Wettersch. 5 bis 2. S. = 561 m
1918 Möller: Wettersch. 5 bis 3. S. in Betrieb (für Möller und Rheinbaben)
1920 Explosion von Gasflaschen über Tage (5 T)
1922 Rheinbaben: Tieferteufen Sch. 3
1924 Rheinbaben: Sch. 3: Ansetzen 4. S. = 598 m (-553 m)
1925 Möller: Sch. 1 bis 3. S.
1926 einschichtiger Betrieb wegen Absatzmangel
1928 Möller: Sch. 2: Ansetzen 4. S. = 797 m (-739 m), Juli: Stilllegung Kokerei Rheinbaben
1929 Januar: Stilllegung Kokerei Möller
1930 Rheinbaben: Sch. 4 bis 4. S.
1931 Möller: Sch. 1 bis 4. S.
1935 Trennung in Möller und Rheinbaben