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Möller | Ver. Gladbeck | Gladbeck | 1905-1925 Berginspektion II | 1925-1945 Steinkohlenbergwerk Gladbeck | ab 1966 Rheinbaben/Möller

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Status: 1895 - 1967
Herkunft des Namens: Nach dem ehemaligen preußischen Handelsminister Theodor von Möller (1840-1925) benannt.
Grubenfeldgröße: unbekannt

Schachtbezeichnung
E
F
Ø
T
 -
1.) Möller I (Rheinbaben I)
Nein
800m
1895-
2.) Möller II (Rheinbaben II)
Nein
800m
1896-
3.) Möller V (Rheinbaben V)
Nein
7,00m
808m
1914-1980
E=Erhalten, F=Foto, Ø=Durchmesser, T=Teufe,  - =Abteufbeginn/Verfüllung

Geschichtliche Entwicklung:

1895 Teufbeginn Schacht I (Thyssen) der Gewerkschaft Gladbeck
1896 Teufbeginn Schacht II
1897 Konsolidierung zu Ver. Gladbeck, Teufeinstellung I/II wegen hoher Wasserzuläufe, Teufbeginn Schacht III (Professor)
1899 Sümpfen und Weiterteufen Schacht I, Karbon wird bei 445m erreicht. Teufbeginn Schacht IV
1900 Sümpfen und Weiterteufen Schacht II
1901 Förderbeginn Schach I
1902 Förderbeginn Schach III/IV. Umbenennung Anlage I/II=Möller, Anlage III/IV=Rheinbaben
1914 Möller: Teufbeginn Schacht V
1915 Möller: Schacht V erreicht Karbon bei 330m
1918 Schacht V als Wetterschacht für beide Anlagen in Betrieb
1920 Explosion von Gasflaschen übertage 5 Tote
1926 Einschichtbetrieb wegen Weltwirtschaftskrise
1935 Trennung in Möller und Rheinbaben
1939 6.1. Grubenbrand 5 Tote
1940 Übernahme der Förderung von Möller
1945 schwere Kriegsschäden
1966 Verbund zu Möller/Rheinbaben
1967 31.3. Stilllegung, Schacht Möller V zu Jacobi/Franz Haniel
1968 Anlage Rheinbaben III/IV zu Mathias Stinnes