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Mathias Stinnes | bis 1868 Carnap

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Status: 1972
Herkunft des Namens: Nach bergmännischen Wirtschaftsführern "Mathias Stinnes" Quellenhinweis Quellentitel 2. S.820
Grubenfeldgröße: unbekannt

Schachtbezeichnung
E
F
Ø
T
 -
1.) Mathias Stinnes I (Carnap)
Nein
6,00m
840m
1857-1973
2.) Mathias Stinnes Ia
Nein
5,00m
30m
-1973
3.) Mathias Stinnes II
Nein
5,20m
1013m
1894-1973
4.) Mathias Stinnes III
Nein
6,60m
876m
1902-1978
5.) Mathias Stinnes IV
Nein
6,60m
1038m
1902-1973
6.) Mathias Stinnes V
Nein
6,60m
1068m
1922-2000
E=Erhalten, F=Foto, Ø=Durchmesser, T=Teufe,  - =Abteufbeginn/Verfüllung

Geschichtliche Entwicklung:

1857 Teufbeginn Schacht I (Carnap)
1859 Stunden des Schachtes bei einer Teufen von 109m wegen finanzieller Schwierigkeiten
1860 Betriebseinstellung
1864 Erwerb der Berechtsamen Carnap, Umbenennung in Mathias Stinnes
1871 Sümpfen und erneute Teufaufnahme Schacht I, Karbon bei 188m
1872 Förderbeginn
1886 Durchschlag mit Nordstern
1893 eisernes Fördergerüst wird aufgestellt
1894 Teufbeginn Schacht II
1897 Förderbeginn Schacht II
1902 Teufbeginn Schachtanlage III/IV, Unterfahrung von I/II aus
1905 Förderbeginn III/IV, Förderbrücke zwischen I/II und III/IV
1910 Beginn Ausrichtung des Feldes Welheim, Teufbeginn Schacht V (später aufgegeben)
1913 Durchschlag mit Ver. Welheim
1915 Zubruchgehen Füllort 4 Tote
1922 Teufbeginn Schacht V
1924 Schacht V Förderbeginn
1925 4.4. Seilfahrtunglück 11 Tote
1931 Übernahme Baufeld und Förderung von Ver. Welheim. Fördereinstellung auf Welheim
1932 Bruch Schüttelrutsche 4 Tote
1933 29.4. Schlagwetter 9 Tote
1945 schwere Kriegsschäden
1951 5.12. Grubenbrand 19 Tote
1952 Schacht I wird Wetterschacht
1953 Zentralförderschacht V in Betrieb (72m Höhe, 10000kW Fördermaschine, Fördergeschwindigkeit 20 m/s)
1965 Abbaueinstellung im Feld Welheim, Schächte Welheim I/II nur noch zur Wetterführung
1967 Fördereinstellung III/IV
1968 Übernahme Rheinbaben III/IV als Wetterschächte
1972 15.12. Stilllegung, Abbruch und Verfüllung der Schächte (Schacht V zu Nordstern)