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Ver. Himmelsfürster Erbstollen

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Status: 1925
Herkunft des Namens: unbekannt
Grubenfeldgröße: unbekannt

Schachtbezeichnung
E
F
Ø
T
 -
1.) Erbstollen
Nein
     
2.) Vorwärts
Nein
     
3.) Hoffnung
Nein
     
4.) Morgenstern
Nein
     
E=Erhalten, F=Foto, Ø=Durchmesser, T=Teufe,  - =Abteufbeginn/Verfüllung

Geschichtliche Entwicklung:

1787 7.5. Verleihung für einen Stollen, welcher aus dem Stollen Getreue Freundschaft nach Süden angesetzt werden sollte
vor 1804 Ansetzen des Stollens ca. 250 m nördlich der Rahmanus Mühle in Oberruhr bzvv. heute Haus Langenberger Straße 179, Vortrieb nach Osten
1804 Vortrieb
1809 Vortrieb
1813 Abbau
1814 Erreichen des märkischen Bereiches und weiterer Vortrieb nach Osten, Abbau
1817 Abbau am Schacht Vorwärts
1820 Abbau am Schacht Vorwärts
1825 Abbau an den Schächten Vorwärts, Hoffnung und Morgenstern
1827 27.3. Verleihung Erbstollenrecht und 1 Längenfeld, 650 Lachter langer Schiebeweg zur Ruhr
1830 Schacht Hoffnung in Betrieb
1831 1./2.12. entstanden durch Konsolidation von Himmelsfürster Erbstolln, Ver. Crone, Schmierfuß, Ver. Catharina (teilweise) und anderen Zechen, Schacht Hoffnung in Betrieb
1834 Abbau, Auffahrung Querschlag aus dem Stollen von Getreue Freundschaft nach Süden
1836 Erbstollen im Bereich des Mundloches zu Bruch und aufgegeben, deshalb Vertrag und Förderung durch den Stollen der Zeche Vereinigung und auf der 70 Lachter langen Schienenbahn zum Kohlenmagazin an der Ruhr
1838 Erbstollen löst zusammen mit dem Altendorfer Erbstolln die Berechtsamen der Altendorfer Zechen und künftigen Tiefbaue: Alte Aproche, Ver. Alte Sackberg & Geitling, Dreieinigkeit, Große Varstbank, Mülheimerglück, Ver. Neue Sackberg & Schrutenberend, Polen, Ver. Preußische Adler u.a.
1840 Immer noch Auffahrung des Querschlags nach Süden, Erbstollen ist der tiefstgelegene im Märkischen Bereich, Länge: 600 Lachter nach Osten
1841 2.11. Flözbrand und Betriebseinstellung
1842 10.1. Wiederinbetriebnahme
1845 Abbau
1850 Betrieb
1855 Erbstollenlänge: 1320 Lachter
1856 Aufschluß von Kohleneisenstein in Berechtsame Neu-Essen 1
1857 Beginn Erzabbau (211 t)
1859-63 Erzförderung insgesamt ca. 7500 t
1863-70 Vertrag: Abbau und Förderung von ca. 19500 t Erz aus dem Grubenfeld von Ver. Henriette, außerdem Kohlenabbau
1879 nur noch geringe Kohlenvorräte
1880 in Fristen
1881 Wiederinbetriebnahme
1884 Betriebseinstellung
1887 noch einmal Betrieb
1888 nach Abbau der restlichen Kohlenvorräte über der Stollensohle endgültige Stilllegung
1908 Konsolidation zu Ver. Catharina (Essen-Burgaltendorf)
1915 Pachtvertrag zum Abbau durch Charlotte Bergbaugesellschaft
1925 zu Prinz Wilhelm-Steingatt