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Ver. Charlotte | ab 1915 Charlotte Bergbaugsellschaft | ab 1929 Ver. Charlotte-Steingatt-Prinz Wilhelm

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Status: 1935 ->>
Herkunft des Namens: unbekannt
Grubenfeldgröße: unbekannt

Schachtbezeichnung
E
F
Ø
T
 -
1.) Förderschacht
Nein
2,19x5,34
296m
1833 -
2.) Wetterschacht
Nein
2x2m
96m
1835 -
3.) Theodor
Nein
4.) Charlotte
Nein
E=Erhalten, F=Foto, Ø=Durchmesser, T=Teufe,  - =Abteufbeginn/Verfüllung

Geschichtliche Entwicklung:

1791 4.6. Verleihung Längenfeld Charlotte, 4.7. Konsolidierung von Charlotte und anderen Gewerkschaften, die ebenfalls das Flöz Wilhelmine bauten (außer Mönkhoffsbank), zum Zwecke der Anlegung eines Tiefbaus, nachfolgend Anlegung eines 367 Lachter langen Schiebeweges zum Kohlenmagazin an der Ruhr
1792 die Gewerken verweigern die Annahme der in Duisburg eingetroffenen Feuermaschine mit der Begründung, sie wären bei der Bestellung noch keine Gewerken gewesen
1796 still
1832 Juni: erneute Betriebsaufnahme, Aufwältigen Stollen No. 1, Teufbeginn Maschinenschacht (dieser wird im November wegen Wasser gestundet und nachfolgend nicht mehr erwähnt)
1833 Teufbeginn seigerer Förderschacht = Kunstschacht, Errichtung der Tagesanlagen
1834 Ansetzen 1. S. = 34 Lachter = 71 m(+1 m NN), Inbetriebnahme Dampfwasserhaltung (bis Stollensohle) und Fördermaschine
1835 Weiterteufen, März: Abbaubeginn, Teufbeginn Wetterschacht (120 m nordöstlich vom Förderschacht), staatliche Bestätigung der Verleihung von 1791, 5.10. Verleihung Geviertfeld Vincke als Beilehn
1836 Ansetzen 2. S. = 58 3/8 Lachter = 122 m(-50 m)
1837 Luftschacht bis 2. S.
1847 896 Lachter lange Pferdebahn zur Prinz Wilhelm-Bahn
1850 Förderschacht: Ansetzen 3. S. = 76 Lachter = 160 m(-88 m), Abwerfen 1. S. und 2. S.
1851 Lösungsvertrag mit Heinrich für Abbau des östlichen Heinrichfeldes durch Heinrich unter Benutzung des Förderschachtes von Charlotte
1854 Lösung Feldesteil durch Mönkhoffsbank auf deren 1. S. = 90 m
1855 Ansetzen gemeinsames Wetterüberhauen mit Mönkhoffsbank
1858 Abbaubeginn in Charlotte westliches Feld: Wasserhebung und Förderung auf Mönkhoffsbank, 29.12. Absaufen Mönkhoffsbank
1860 Ausrichtung 4. S. = 223 m(-151 m), Übertreten der in der stillgelegten Zeche Mönkhoffsbank ansteigenden Grubenwässer
1868 8.12. Anpachtung des östlichen Feldes von Heinrich
1869 12.8. Teilung Feld Robert in Geviertfelder Ver. Charlotte und Robert
1870 betriebliche Schwierigkeiten, Förderung nur 50% der Normalmenge
1875 Tieferteufen Förderschacht, Anpachtung Feldesteil von Heinrich
1876 Ansetzen 5. S. = 290 m(-218 m)
1879 keine Förderung, vermutlich vorübergehende Betriebseinstellung
1887 Wetterschacht: Errichtung Wetterturm mit drehbarer Haube
1890 Wettersohle = 90 m
1892 zum Baufeld gehört Feld Getreue Freundschaft bis 5. S. (darunter zu Steingatt), Erwerb des südlichen Teils von Mecklingsbank ins Westen
1896 Erwerb Feld Getreu (ursprünglich Getreue Freundschaft) unter der 5. S. von Steingatt, Berechtsame: 3 1/2 Geviertfelder und Pachtfeld von Heinrich
1897 Anpachtung Feld Mecklingsbank
1899 Abhauen ab 5. S. bis 377 m Teufe
1903 Abbau im Tiefbau und Stollen (= Wetterführung)
1905 Abdämmen Nordostfeld auf 5. S.
1906 Vertrag über Abbau im markscheidenden Geviertfeld Flora
  1907 Durchschlag mit Eiberg
1908 Erwerb durch Johann Deimelsberg, jedoch weiter selbständiger Betrieb
1910 1.1. Auflösung Pachtvertrag und Rückgabe Heinrich östliches Feld an Heinrich, 31.3. Stilllegung wegen Unwirtschaftlichkeit und veralteter Betriebsanlagen, November: Ausrauben der Grube und Absaufen, Grubenfeld zu Johann Deimelsberg
1915 Anpachtung Grubenfeld Ver. Charlotte von Johann Deimelsberg sowie Feldesteile von Steingatt, Altendorf Tiefbau, Ver. Himmelsfürster Erbstollen, Kuckuck sowie Übereinkunft; Inbetriebnahme, Aufwältigung Stollen als Förderstollen, Anlegen von 3 Tagesüberhauen
1916 Teufen Gesenk im Feld Steingatt ab 1. Tiefbausohle = 92 m(-20 m), Förderbeginn
1917 Ansetzen 2. Tiefbausohle = 175 m(-103 m)
1919 Absaufen 2. Tiefbausohle und zeitweise Betriebseinstellung
1920 25.6. Abgabe Pachtfeld Steingatt an Adler (Wiederinbetriebnahme als Prinz Wilhelm-Steingatt, s. dort), Rückgabe Pachtfeld Übereinkunft
1925 Abgabe Pachtfelder Ver. Himmelsfürster Erbstollen und Kuckuck an Prinz Wilhelm-Steingatt
1927 15.2. Stilllegung
1930 1.4. Erwerb durch Heinrich
1930 Wiederinbetriebnahme unter Ver. Charlotte-Steingatt-Prinz Wilhelm 1929 entstanden aus den stillgelegten Zechen Charlotte Bergbaugesellschaft (früher Ver. Charlotte) und Prinz Wilhelm-Steingatt (Erwerb durch Heinrich), Berechtsame: konsolidierte Felder Ver. Charlotte, Steingatt, Prinz Wilhelm, Geviertfelder Flora und Heimannsfeld, mehrere Längenfelder (u.a. Mönkhoffsbank und Prinz Wilhelm) = 5,3 km², Tagesanlagen: ehemalige Zeche Charlotte Bergbaugesellschaft (Ver. Charlotte)
1930 Beginn der Aufräumungsarbeiten über Tage
1931 Beginn Sümpfen des alten Förderschachtes Charlotte und Aufwältigung Tagesstollen auf Ver. Charlotte
1932 Sümpfen tiefste Sohle = 5. S. = 290 m(-218 m), Tagesstollen und Bremsberg aufgewältigt, Weiterauffahrung des Bremsberges bis zur 3. S., Tagesüberhauen in Flöz Girondelle für Wetterführung
1933 Abdämmen der alten nördlich gelegenen Grubenbaue einschließlich Feld der stillgelegten Zeche Eiberg auf 4. S. = 220 m und 5. S., Inbetriebnahme Wasserhaltung 3. S. = 160 m und Kurzhalten der Wässer aus den alten Feldern einschließlich Eiberg, Sümpfen südliche Grubenbaue einschließlich Feld Steingatt auf 5. S., Vorrichtung Feld Steingatt für Abbau
1934 Teufen Gesenk ab 5. S. zum Niveau 6. S. Heinrich = 441 m(-333 m), Förderbeginn im Schacht Charlotte, Teufbeginn Schacht Theodor (nahe Schacht Charlotte) durch Aufbruch vom Tagesstollen (= 40 m(+69 m NN) bis zum Tage, anschliessend Abteufen
1935 Umbenennung in Theodor