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Johann Deimelsberg

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Status: xxxx - 1928
Herkunft des Namens: Nach den Feldesnamen
Grubenfeldgröße: unbekannt

Schachtbezeichnung
E
F
Ø
T
 -
1.) Deimelsberg I
Nein
4,6x4,5m
658m
1925
2.) Deimelsberg II
Nein
4,40m
513m
1928
3.) Johann I
Nein
4,2x4,4
170m
1998
E=Erhalten, F=Foto, Ø=Durchmesser, T=Teufe,  - =Abteufbeginn/Verfüllung

Geschichtliche Entwicklung:

1887 Konsolidation von Ver. Johann und Ver. Deimelsberg (seit 1885 bereits eingeleitet), Berechtsame: Längenfeld Johann (große Vierung), Geviertfeld Deimelsberg (bestehend aus den 5 Längenfeldern Sophie, Fine Frau, Deimelsberg, Bänksgen und Kunigunde sowie dem späteren Geviertfeld Feldmarschall Friedrich Wilhelm), dazu Solquellenfeld Heilbronn (Verleihung 1867), Anlagen:
Schacht Deimelsberg 1 (nur Tagesanlagen),
Schacht Deimelsberg 2 (Steele-West): 3. S. = 279 m(-177 m),
Schacht Johann 1 = Fromberg und 1 Wetterschacht (nahe Bahnhof Steele-West): 3. S. = 229 m(-148 m)
1888 Johann: Tieferteufen Sch. 1 und Ansetzen 4. S. = 331 m(-250 m), Deimelsberg: Tieferteufen Sch. 2 und Ansetzen 4. S. = 353 m(-252 m, identisch mit 4. S. Johann)
1889 Johann: Sch. 1 = Fromberg wird Hauptförderschacht, Deimelsberg: Fördereinstellung Sch. 2
1890 Abbau auf 3. S. Johann und 4. S. Deimelsberg, Verleihung Geviertfeld Feldmarschall Friedrich Wilhelm
1893 Johann: im Mai Inbetriebnahme Brikettfabrik
1894 Tieferteufen Schächte Deimelsberg 2 und Johann 1, Abbaubeginn auf 4. S. Johann
1896 Johann: Sch. 1: Ansetzen 5. S. 419 m(-338 m); Feldertausch mit Centrum
1897 Johann: Sch. 1: Ansetzen 6. S. 514 m(-433 m), Deimelsberg: Sch. 2: Ansetzen 6. S. = 511 m(-409 m)
1898 Deimelsberg: Betriebseinstellung der Tagesanlagen auf Sch. 1; Vorrichtung des neuen Feldes Helena, Abbaubeginn auf 5. S.
1900 Deimelsberg: Abbruch Tagesanlagen Sch. 1
1902 28 Feierschichten
1904 Abbaubeginn auf 6. S.
1905 Verleihung Felder Katzbach und Richard
1906 Johann: Teufbeginn Sch. 2 (nördlich von Sch. 1); 4.10. Verleihung Feld Freier Grund (0,3 km²), Berechtsame: 1 1/2 Geviertfelder (= 3,3 km²) und 7 Längenfelder
1908 Erwerb Ver. Charlotte, welche zunächst noch selbständig bleibt
1909 Johann: Sch. 2 ab 5. S. in Förderung, Deimelsberg: Fördereinstellung Sch. 2
1910 Deimelsberg: Abwerfen Sch. 2; Übernahme Grubenfeld der stillgelegten Zeche Ver. Charlotte
1914 Ansetzen 7. S. = 644 m(-563 m) = tiefste Sohle im Gesenk
1915 Johann: Tieferteufen Sch. 1; Verpachtung Feldesteil von Ver. Charlotte an Charlotte Bergbaugesellschaft, Berechtsame: 3,6 km² und 7 Längenfelder
1917 Johann: Sch. 1 bis 7. S.
1919 Johann: Tieferteufen Sch. 2 zur 6. S.; Durchschlag mit Zeche Centrum 4/6 vorhanden
1922 Aufgabe Grubenfeld Deimelsberg wegen hoher Wasserzuflüsse
1926 31.3. Betriebseinschränkung wegen Kapitalmangel, geplanter Verbund mit Centrum 4/6 kommt nicht zustande
1928 31.8. Stilllegung
1952 Grubenfeld zu Katharina und Wiederaufschluß