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Rheinpreussen

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Status: 1875 - 1990
Herkunft des Namens: Nach Geografie (Stadt, Land, Staat) oder nach Herkunft der Gründer benannt "Rheinpreussen"
Grubenfeldgröße: 93.454.152m²
Rheinpreussen = 42,0 Mio. m²
Rheinland = 51,5 Mio. m²

Schachtbezeichnung
E
F
Ø
T
 -
1.)
Rheinpreussen I
Ja
7,70m
603m
1857-1962
2.)
Rheinpreussen II
Nein
9,90m
541m
1865-1962
3.)
Rheinpreussen III
Nein
9,5-5,2
542m
1891-1964
4.)
Rheinpreussen IV - Goldschacht
Ja
5,90m
619m
1900-1994
5.)
Rheinpreussen V
Nein
8,90m
473m
1900-1988
6.)
Rheinpreussen VI - Pattberg I
Nein
6,00m
737m
1922-1995
7.)
Rheinpreussen VII - Pattberg II
Nein
6,00m
925m
1932-1997
8.)
Rheinpreussen VIII - Gerdt
Ja
4,50m
573m
1941-2004
9.)
Rheinpreussen IX
Nein
 
8,00m
726m
1958-2001
10.)
Schacht Rheinberg
Ja
 
7,50m
1139m
1985-2009
E=Erhalten, F=Foto, Ø=Durchmesser, T=Teufe,  - =Abteufbeginn/Verfüllung

Geschichtliche Entwicklung:

1851 Beginn der Mutungsbohrungen
1857 Teufbeginn Schacht I
1861 Schwimmsandeinbruch bei 94 m Teufe
1865 Teufbeginn Schacht II
1870 Schacht I geht zu Bruch
1871 Schacht I geflutet, Schacht II Schwimmsandeinbruch
1873 Schacht II erreicht Karbon bei 12 6m
1875 Schacht II 1. Sohle bei 246 m, 2. Sohle bei 310 m. Förderbeginn
1877 Schacht I erreicht Karbon
1884 Schacht I Förderbeginn
1891 Teufbeginn Schacht III
1894 Schacht III erreicht Karbon bei 103 m
1898 Förderbeginn III
1900 Teufbeginn Schacht IV und Schacht V
1902 Schacht IV erreicht Karbon
1904 Schacht V erreicht Karbon bei 155 m
1905 Schacht V Förderbeginn, erstmaliger Einsatz einer Schüttelrutsche im Ruhrbergbau.
1906 Durchschlag I/II zu III
1904 Schacht IV Förderbeginn
1914 Schacht III Fördereinstellung
1922 Teufbeginn Schacht VI
1925 1.8. Stilllegung I/II nur noch Wetterführung
1926 Abtrennung der Felder Rheinland, Rheinland 1 und Rheinland 2 (Schacht VI wir Rheinland I)
1933 erste Versatzbergschleuder im Ruhrbergbau
1936 Errichtung Fischer-Tropsch Anlage (Kohlehydrierung)
1939 erstmaliger Einsatz einer Walzenschrämmaschine
1941 Teufbeginn Wetterschacht VIII
1943 erstmaliger Einsatz eines Kohlehobels mit Kettenwinde
1944 erstmaliger Einsatz eines Kettenkratzförderes (Panzerförderer)
1945 Schacht VIII nimmt den Betrieb auf
1953 Aufgabe Schacht II
1954 Schacht II wird verfüllt, Feld verpachtet an Diergardt
1956 größtes Bergwerk im Ruhrrevier bis 1969
1957 Abteufbeginn Schacht Pattberg II
1958 Teufbeginn Schacht IX
1960 Aufgabe Schacht I Verfüllung
1961 Pattberg II Förderbeginn
1962 Schacht IV Fördereinstellung, Durchschlag V zu IX
1963 Schacht IV wird Wetterschacht, Schacht V stellt die Förderung ein. Tagesanlagen I/II und III werden stillgelegt.
1964 Schacht III wird abgeworfen und verfüllt
1966 Förderbeginn 650 m Sohle Pattberg
1967 Wetterschacht VIII (Gerdt) Einstellung der Seilfahrt
1970 Abtrennung der Anlagen Pattberg zu Pattberg/Rossenray
1971 Verbund zum Bergwerk Rheinland

Ausführlichere Informationen gibt es im Projekt Rheinpreussen