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Walsum

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Status: 1930 - 2008
Herkunft des Namens: nach Ortslage in Duisburg-Walsum (nach Eingemeindung)
Grubenfeldgröße: 59,4 km²
Ortslage: Duisburg-Walsum

Schachtbezeichnung
E
F
Ø
T
 -
1.)
Walsum I - Franz Lenze
Ja
6,20m
850m
1927-2009
2.)
Walsum II - Wilhelm Roelen
Ja
6,50m
833m
1930-2009
3.)
Schacht Voerde
Ja
6,00m
1055m
1981-2009
4.)
Schacht Rheinberg
Ja
7,50m
1140m
1985-2009
E=Erhalten, F=Foto, Ø=Durchmesser, T=Teufe,  - =Abteufbeginn/Verfüllung

Geschichtliche Entwicklung:

1904 Teufung eines Vorschachtes
1904-22 Vorarbeiten, die durch den 1 Weltkrieg und anderer Probleme gestört wurden
1922 Errichtung der Abteuftürme und Erstellung der Gefrierlöcher
1923 Einstellung der Arbeiten wegen der Ruhrbesetzung
1926 Wiederaufnahme
1927 1.7. Beginn der Teufarbeiten
1929 Schacht I erreicht Karbon bei 339m. Stundung der Arbeiten wegen Wasserzulauf
1930 Weiterteufung. Eigenbedarfsförderung Abteufbeginn Schacht II
1936 Regelmäßige Förderung
1937 Fördergerüst über Schacht I wird erstellt
1941 Grubenbrand 6 Tote
1944 Bombenschäden
1945 schwere Kriegsschäden. Betriebseinstellung
1956 Benennung Schacht I in Franz Lenze und Schacht II in Wilhelm Roelen
1966 erstmaliger Einsatz eines Auger Miner im Ruhrbergbau
1969 EHB-Unglück 3 Tote
1981 Beginn der Abteufung Schacht Voerde
1986 Schacht Voerde in Betrieb
1993 Die Schächte Rheinpreussen VIII und IX sowie der Wetterschacht Rheinberg werden von Rheinland übernommen. Die Schächte Wehofen werden im Gegenzug abgeworfen
2008 26.6. Fördereinstellung. Stilllegung zum 31.12.
2009 Verfüllung der Schächte und Abriss der Tagesanlagen
2013 03.05. Gerüst Voerde wird gesprengt