Fördergerüste im Ruhrgebiet | Schachtanlagen | Zeche | Bergwerk | Schachtanlage | Grube | Pütt | Fördergerüst | Schachtgerüst | Steinkohle | Ruhrpott | Zechen | Schacht | Ruhrrevier | Revier | Kohle | Förderturm | Aufbereitung | Grube | Bergbau

Friedrich Ernestine

<<< zurück
nächste
>>>
Status: 1957
Herkunft des Namens: Nach den Feldesnamen Glückauf Friedrich und Ernestine
Grubenfeldgröße: unbekannt

Schachtbezeichnung
E
F
Ø
T
 -
1.) Friedr. Ernestine I (Glückauf Friedrich)
Nein
4,70m
563m
1865-1966
2.) Friedr. Ernestine II
Nein
3,20m
338m
1897-1966
E=Erhalten, F=Foto, Ø=Durchmesser, T=Teufe,  - =Abteufbeginn/Verfüllung

Geschichtliche Entwicklung:

1871 25.5. Beschluß zu Zusammenlegung der Felder Glückauf Friedrich und Ernestine nördliches Feld (entstanden aus realer Teilung des Feldes Ernestine, am 21.12.1871 staatlich bestätigt) und Verpachtung an Fried. Krupp, Weiterteufen des bei 11 m Teufe stillgelegten Schachtes Glückauf Friedrich = Sch. 1,
1872 21.5. Konsolidation der beiden Felder zu Friedrich Ernestine, Karbon bei 107 m, Ansetzen 1. S. = 131 m(-42 m)
1873 Ansetzen 2. S. = 178 m(-89 m) und 3. S. = 217 m(-128 m), Förderbeginn
1876 Sch. 1 unter Druck
1878 Feldertausch mit Königin Elisabeth und Graf Beust, Berechtsame: 1,7 km²
1880 Abbau auch im Feld Ernestine (dort keine eigene Schachtanlage)
1881 Ansetzen 4. S. = 258 m(-169 m)
1884 2.1. Durchschlag mit Graf Beust (2. Ausgang), Ende des Pachtvertrages mit Fried. Krupp
1889 Ansetzen 5. S. = 306 m(-217 m), 6.5. Feldesbereinigung mit Königin Elisabeth (Geviertfeld Ernestine bzw. Längenfeld Joachim)
1890 Stromlieferung zur Beleuchtung im Stadtteil Stoppenberg
1892 20.5. Inbetriebnahme Kokerei
1893 Tieferteufen Sch. 1 zur 6. S. = 367 m(-278 m), Abbau des Westfeldes durch Graf Beust
1896 Tieferteufen Sch. 1, Abführung der Wetter in einem Wetterschacht (5 m² Querschnitt) ab 4. S., Ansetzen Teilsohle = 474 m(-386 m)
1897 Sch. 1 bis 7. S. = 534 m(-445 m), Abbaubeginn auf 6. S., Ausrichtungsbeginn auf 7. S., Teufbeginn Wettersch. 2 (neben Sch. 1)
1899 Wettersch. 2 bis 7. S. und Förderbeginn, Aufgabe des alten Wetterschachtes, 6.1. Übernahme Längenfeld Friedrich Ernestine 1 von Hagenbeck
1902 Tieferteufen Wettersch. 2 und Ansetzen 8. S. = 636 m(-547 m)
1903 Abbaubeginn auf 7. S.
1905 1.2. Streik
1910 6.10. Schlagwetterexplosion (4 T), Vertrag zur Lieferung von Leuchtgas an die Stadt Essen
1911 Sch. 1 bis 8. S.
1912 über Tage schwere Bergschäden
1919 1.8. Schlagwetterexplosion (6 T), Sch. 1 bis 8. S.
1921 9.3. Angliederung an RWE
1922 Tieferteufen Sch. 1
1927 Sch. 1: Ansetzen 9. S. = 799 m(-710 m)
1929 15.5. Inbetriebnahme Zentralkokerei
1934 Durchschlag mit Victoria Mathias (Graf Beust) vorhanden
1939 Berechtsame: 1,45 km² + 0,42 km² von Graf Beust = 1,9 km²
1942 Tieferteufen Sch. 2 bis 785 m Teufe
1946 Hauptfördersohle: 9. S. = 792 m(-703 m)
1951 Tieferteufen Sch. 1
1952 Sch. 1 : Ansetzen 10. S. = 893 m(-804 m), 31.7. Auflösung Gewerkschaft Friedrich Ernestine und Übertragung des Eigentums auf Gewerkschaft Victoria Mathias
1954 Tieferteufen Sch. 2, 16.12. Längenfeld Friedrich Ernestine 1 wird Teil von Friedrich Ernestine
1955 Schächte 1 und 2: 1057 m und 1016 m Teufe, Ansetzen 11. S. = 975 m(-886m)
1957 Verbund zu Victoria Mathias, Graf Beust & Friedrich Ernestine