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Heinrich Robert

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Status: 1998
Herkunft des Namens: unbekannt
Grubenfeldgröße: 17,6 km²

Schachtbezeichnung
E
F
Ø
T
 -
1.) Heinrich-Robert I (Heinrich)
Ja
5.80m
1114m
1901-2014
2.) Heinrich-Robert II (Robert)
Ja
5.80m
1103m
1901-2014
3.) Heinrich-Robert III (Franz)
Nein
6,20m
1075m
1922-2002
4.) Heinrich-Robert IV (Humbert)
Nein
5,85m
1054m
1927-2001
5.) Sandbochum
Ja
8.00m
1221m
1978-2013
6.) Lerche (Königsborn VII)
Ja*
8,00m
1376m
1971-2011
E=Erhalten, F=Foto, Ø=Durchmesser, T=Teufe,  - =Abteufbeginn/Verfüllung
* Das Schachtgerüst Haus Aden VII (Romberg) wurde 2001 als Schacht Lerche erneut errichtet.

Geschichtliche Entwicklung:

1937 26.4. Umbenennung aus de Wendel Anlagen:
Heinrich/Robert: Förderanlage, bis 5. S. = 929 m (-864m, -860 mS), Kokerei, Franz: bis 4. S. = 839 m (-777 m, 1010 m Teufe),
Humbert: Wetterschacht, bis 4. S. = 840 m (-776 m);
Schacht Franz wieder in Förderung
1939 Aufschluß unterhalb 5. S. mit Gesenken
1942 Tieferteufen Schacht Robert
1945 Schacht Robert: Teufeinstellung bei 1047 m Teufe
1946 Tieferteufen Schacht Heinrich
1948 Schacht Heinrich: 1114 m Teufe
1949 Tieferteufen Schacht Robert: Ansetzen 6. S. = 1038 m (-973 m, -970 mS, 1103 m Teufe), Tieferteufen Schacht Humbert bis 5. S.
1951 Schacht Franz: Bohrloch vom Schachtsumpf zur 6. S. = 1024 m, 30.5. Schlagwetterexplosion (17 T)
1956 Berechtsame: 17,7 km²
1962 Hauptfördersohlen: Heinrich/Robert: 6. S. = 1038 m (-970 mS), Franz und Humbert: 4. S. = 840 m (-780 mS)
1969 Fördereinstellung in den Schächten Heinrich und Franz, Schacht Robert wird Hauptförderschacht
1973 Aufschluß Feld Monopol III, 1.11. Verbund mit Zeche Werne, Berechtsame: 22 km²
1974 Durchschlag -890 mS Königsborn mit Schacht Werne 3 durch Feld Monopol III (2,1 km Länge)
1975 Übernahme des Stillstandsbereichs Werne (Sch. 4 bleibt offen bis 3. S. Werne 691m (-623 m]), Durchschlag 4. S. mit -1025 mS Radbod mittels Gesenk
1978 Teufbeginn Schacht Sandbochum, Übernahme Teilfeld Monopol III mit Schacht Lerche (bis 947 mS Königsborn [-880 m, -890 mS]) von Königsborn, Bildung einer Werksdirektion mit Königsborn, Grubenfeld: 37 km²
1979 Schacht Sandbochum erreicht Karbon bei 726 m, Ansetzen -890 mS Königsborn und 6. S. = 1034 m (-970 mS)
1980 Hauptfördersohle: 6. S. = 1037 m (-970 mS), Verfüllung Schacht Werne 4
1981 Schacht Sandbochum: 1221 m Endteufe (-1157 m) und Durchschlag mit 6. S. Heinrich Robert sowie Ansetzen 7. S. = 1184 m (-1120 m), Tieferteufen Schacht Franz bis 6. S.
1982 Tieferteufen Schacht Heinrich, Auffahrung Förderberg von 6. S. zur 7. S.
1983 Schacht Heinrich: Ansetzen 7. S. = 1184 m (-1120 m), Unterfahrung Schacht Lerche auf 6. S. = -970 m
1985 Tieferteufen Schacht Lerche
1987 31.3. Stilllegung Kokerei
1988 Tieferteufen WS Humbert
1994 Durchschlag 7. Sohle mit Schacht Sandbochum, Stilllegung Schacht Franz
1995 Schacht Franz für Seilfahrt wieder in Betrieb
1998 1.4. Verbund mit Haus Aden/Monopol zum Bergwerk Ost